Wildfire – im Test (PS4)

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Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Das Konzept mit den Elementen klingt in der Theorie viel spannender als es die eigentliche Ausführung hergibt. Hier hätte ich mir ein Mana-System und komplexere Level gewünscht, in denen ich auch in der Lage wäre, Büsche aus dem nichts zu erschaffen und feurige Kettenreaktionen zu bauen. In der Praxis renne ich von einer Ecke des Levels zur anderen, um eine Pflanze zu finden, die ich dann nach einem öden Laufweg endlich als Kletterranke einsetzen kann. Ähnlich verhält es sich mit dem Feuer. Lass ich mal eine Kugel fallen, renne ich mühsam zu einem Checkpoint zurück, der Feuer spendet oder suche nach einem der wenigen Feuerquellen, die nach einer Benutzung unbrauchbar werden. Die Level und Aufgaben haben viel zu selten einen interessanten Twist. Als dann endlich mal ein zweiter spielbarer Charakter eingeführt wird, hatte ich kurz Hoffnung, dass die Abwechslungsschraube aufgedreht wird, jedoch bleibt es bei einem einmaligen Ausflug und die Figur spielt danach (fast) keine Rolle mehr. Lobenswert ist aber immerhin, dass es im Optionsmenü einige Anpassungen zum Schwierigkeitsgrad gibt, so dass zum Beispiel Wachen eine größere Strecke ablaufen.

Solides, aber karges Schleichabenteuer trotz interessanter Elemente-Mechaniken. Hier wurde zuviel Potential liegen gelassen.

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