World Series Baseball – im Klassik-Test (SAT)

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Meinung & Wertung

Michael Paul meint: Schon Greatest Nine war eine Reise ins ferne Nippon wert, mit dem offiziellen World Series Baseball schaltet Sega noch einen Gang höher: Der “amerikanisierte” Spielablauf ist einen Tick schneller, dadurch gewinnt das vorher zu leichte Pitching an Dramatik (miese Würfe verabschieden sich wie in der Realität als Homerun), und die Offensive an Aggressivität (mehr Base-Stealing, weniger Pop-Up’s…). Gleiches gilt bei der Stadion-Charakteristik: Wer z.B. im Bostoner Fenway-Park antritt, bekämpft nicht nur ein anderes Team sondern auch das imposante “Green Monster”, die riesige, grün-gestrichene Begrenzungsmauer im Leftfield. Minuspunkte kassieren die stereotypen Schläge, nervige Ladezeiten, zum Teil dämliche und unsaubere Spieler-Animationen, fehlende Wild-Pitches und die angestaubten Streik-Stats’ Jahrgang 1994.

“Super League” im Saturn-Zeitalter: Technisch gutes Baseball mit hervorragender Spielbarkeit und hohem Motivationsfaktor.

Singleplayer85
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