
Meinung & Wertung
Tobias Hartlehnert meint: Worms verläßt sich nicht auf Polygonorgien, protzige FMV–Videos und Techno-Sound. Die kleine Softwareschmiede Team 17 macht den Majors vor, wie man trotz simpler Grafik und sparsamen Sound, dafür aber mit durchdachtem Design ein fesselndes und unterhaltsames Spiel entwickelt. Doch Worms ist eindeutig für Multiplayer-Duelle konzipiert: Während die Motivation im Alleingang gegen Computerwürmer kaum jemanden an die Angel lockt, sichert sich das Fischfutter-Menü ab drei Mitessern einen Dauerplatz auf meiner Speisekarte. Es drohen ausgedehnte Suchtgelage: Derweil sich die restlichen Gegenspieler bekriegen, schmiede ich Pläne zur kollektiven Ausrottung der gesamten Konkurrenz und amüsiere mich über deren Fehlschüsse und Wutausbrüche. Siegessichere Feldherren tappen beim Anmarsch auf unscheinbare Minen, die oft zu explosiven Kettenreaktionen führen – Ich reibe mir schadenfroh die Hände, zücke genüßlich die Schrotflinte und blase den wimmernden Wicht vom Bildschirm.
Reduziertes Instrumentarium, keine Speicheroption und umständliche Steuerung führen zum Punktabzug.
| Singleplayer | ![]() | 69 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Neben Doom dürfte Worms wohl eines der meistumgesetzten Spielen überhaupt sein 😀