WWE SmackDown! vs. RAW 2007 – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Michael Herde meint: Ein Ring, sie zu knechten. Das Rezept, mit dem Vince McMahon seit über 20 Jahren Millionen scheffelt, geht auch für THQ auf. Die atmosphärische Präsentation fängt den Stil der TV-Vorlage außerordentlich gut ein. Dank Originalsprechern und ansehnlich modellierten Charakteren macht es jede Menge Laune, eine Karriere zu verfolgen oder als ‘General Manager’ einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Steuerung geht nach einiger Übung flott von der Hand, mit dem kniffligen Konter-System werde ich aber einfach nicht warm. Auch nervt es mich fürchterlich, dass ich wie ein Bekloppter auf die Tasten hämmern soll, wenn ich am Boden liege. Gelegentlich gehen Griffe wegen teils hampeliger ­Animationen und serientypischer Clippingfehler ins Leere. Generell ­hätte ich mir von einem NextGen-Wrestling optisch mehr erhofft – vom Schweißeffekt abgesehen sieht die PS2-Fassung nur geringfügig schlechter aus. Hardware-bedingt haben Sony-Jünger aber etwas weniger Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung als die Konkurrenz. Das stört aber nicht ­weiter. Fans freuen sich über wochenlange Keilereien mit unzähligen Spielmodi!

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