Zombieland: Double Tap – Road Trip – im Test (PS4)

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Zur Heimcomputer-Zeit war es ganz groß in Mode, jeden noch so unwichtigen Hollywood-Film mit einer – oft ganz schön miesen – Videospielumsetzung zu adeln. In den letzten Jahren schien ­dieses Phänomen ausgestorben oder in den Free-to-Play-Sektor für Smartphones abgewandert zu sein, aber offenbar doch nicht ganz: Denn es gibt auch so etwas wie Zombieland: Double Tap – Road Trip. Als Basis dient die aktuelle Fortsetzung der durchaus unterhaltsamen Endzeit-Action-Komödie ”Zombieland” (2009), die dem Vernehmen nach ­ebenso akzeptabel wie überflüssig ist. Letzteres gilt auch für Road Trip, das nicht gerade viele Argumente aufweisen kann, um seine Existenz zu rechtfertigen.

Denn spielerisch erwartet Euch hier ein liebloser Twinstick-Shooter für bis zu vier Spieler (aber natürlich ohne Online-Unterstützung), bei dem Ihr Euch zäh durch Zombie-Horden ballert, nur geringfügig Abwechslung durch Mini-Missionen wie Begleitschutz findet, auf Glück beim Aufsammeln neuer Waffen (von denen Ihr immer nur eine tragen könnt) hofft und nach jedem Level Eure Charakterwerte aufpolstert. Dargeboten wird das in einer Grafikqualität, die schon auf der PS3 keinen überwältigt hätte, und regelmäßig müsst Ihr belanglose Dialogschnipsel wegklicken – außer Ihr spielt den Horde-Modus, der aber noch etwas langweiliger geraten ist. Trotz allem kann man Road Trip zur Not schon spielen – mehr aber auch nicht. us

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