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02.03.2009 18:49 — Oliver Schultes

Entwickler Capcom ist mit Street Fighter IV ein Kunststück gelungen: Sie veröffentlichten in einem von dreidimensionalen Spielen dominierten Markt ein 2D-Beat'em-Up und haben damit auch noch weltweit Erfolg – Respekt!

Respekt zolle ich Capcom auch für das Kampfsystem, das einerseits auf wenigen Moves basiert und andererseits eine unendliche Zahl von Variationen erlaubt (wer sich für eine tiefergehende Analyse und Animations-Frames interessiert, schaut in die neue Ausgabe der M! Games). Der Vergleich mit Schach mag skurril anmuten, ist aber treffend: Auch da gibt es einfache Regeln und unzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Und es lässt sich eine weitere entscheidende Parallele ausmachen: Ob bei Street Fighter IV oder Schach – bevor ich mich mit anderen messen kann, muss ich die Grundlagen verstehen und lernen. Das heißt für Capcoms Klopper: Moves üben, ins Spielsystem einarbeiten und die Eigenheiten der Charaktere ausloten.

Gerade letzteren Aspekt scheinen Spieler bei Street Fighter IV gerne zu vergessen. In unserem Forum beklagen sich viele über den harschen bis unmenschlichen Schwierigkeitsgrad im Arcade-Modus, parken den Prügler mitunter sogar frustriert auf dem Vitrinen-Abstellgleis oder bei eBay.

In die ganzen "Du bist aber ein Weichei"- oder "Endgegner Seth ist ein unfairer Drecksack"-Diskussionen möchte ich an dieser Stelle nicht einstimmen. Mich interessiert vielmehr folgendes Thema: Muss ein Game wirklich für alle ohne Anstrengung durchzuspielen sein? Soll ich mich mit unkoordiniertem Buttongeklopfe bis zum Ende durchmogeln können? Wie viel Engagement kann ein Entwickler vom Spieler erwarten? Ist vielleicht Nintendos geplantes In-Game-Hilfesystem die ultimative Lösung?

Fragen über Fragen, zu denen Ihr bestimmt eine Meinung habt. Also haut in die Tasten und philosophiert mit!

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Kommentare

Tja, ist SF zu hart, bist du zu schwach, ich habe und hatte nie Probleme mit dem Schwierigkeitsgrad der Serie. Wenn man genug Übung hat geht es ähnlich wie bei SC und Tekken.

na ja. seth ist schon ein harter brocken. beim ersten anzocken (auf normal) hätte ich auch fast ins pad gebissen. mit etwas übung klappts aber. also nicht verzagen leute!!!

Bild von buddy4all

Übung oder Glück? Raus mit den Tipps...

In anderer Sache: 3,99 für ein Kostüm-Paket? DA wird einem ja schwindlig!!!

Das ausgiebige trainieren von Taktiken und Specials gehört für mich einfach zu Streetfighter und was gibt es schöneres als das Hochgefühl den Endboss auch mal auf hard auf die Bretter zu schicken...Spiele ohne gewisse Competition mit sturem Buttongemashe und einer Stunde Spielzeit zum durchzocken verlieren schnell an Reiz und landen im Regal als Staubfänger.Solange das Spiel jetzt nicht übertrieben unfair oder unspielbar ist find ich schon das die Entwickler den Spieler fordern sollen weil sich sonst keine Erfolgserlebnisse mehr einstellen.Und bei Nintendos Ingame-Hilfe bin ich noch recht skeptisch....solange es im Rahmen bleibt und kein offenes cheaten ist wird das bestimmt eine feine Sache.

Bild von buddy4all

Wie lang ist ausgiebig? Wann erreiche ich den Punkt, an dem ich von einem Charakter alle Combos beherrsche? Habe ich als Ottonormalzocker irgendwann einmal die Chance, Seth auf Normal abgeklärt zu besiegen?

Richtige Erfolgserlebnisse stellen sich nur sehr langsam ein...

ich würd mal sagen das ist ja von Mensch zu Mensch verschieden...ich hab jetzt auch nicht die Zeit mich jeden Tag 5 Stunden hinzuhocken und stur Tastenkombinationen zu üben...klar,Seth is schon ein harter Brocken aber um so süßer ist der Sieg...man darf sich halt nicht entmutigen lassen.Und selbst als Ottonormalzocker wächst man schließlich irgendwann über sich hinaus und feiert Erfolge;-)

Bild von Funatic

es ist schon ein schmaler grad zwischen "ein game ist hart und fordernd" oder "ein game ist mehr arbeit als vergnügen". ich finde schon das ein spiel auch ein bissel was vom spieler abverlangen sollte denn sonst kann sich kein wirkliches erfolgserlebniss einstellen. was war ich z.b. stolz ich endlich streetfighter 2 auf meinem snes auf stufe 7 durchgezockt hatte. da gabs dann ein extra langes ende als belohnung und ich bin den ganzen tag mit einem grinsen im gesicht rumgerannt. andrerseits ist es auch frustig wenn man, wie ich dank kids, wenig zeit zum zocken hat und diese dann dadurch aufgebraucht wird das man zig mal an der selben stelle stirbt! ich finde es bei streetfighter eigentlich ganz gut gelöst: man hat viele verschiedene stufen zur einstellung und kann so das spiel an sein können anpassen! das seth ein harter brocken ist ist keine frage aber er ist ja auch der "endgegner" von daher geht das schon in ordnung. im übrigen ist das eh jammern auf hohem niveau. habt iht in letzter zeit mal games aus der guten alten 8bit bzw. 16bit zeit gezockt? da gabs kein tutorial oder langsames abtasten. spätestens ab level 3 gabs für alle ohne übung dermassen auf die glocke das alles zu spät war! in diesem sinne: nicht jammern! zähne zusammen beissen und beim nächsten mal klappts bestimmt, und wenn nicht dann beim übernächsten oder überübernächsten oder...............................

Das Leben ist ein Spiel! Ein scheiss Spiel....................aber geile Grafik!

Bild von captain carot

Also mich nervt der zu nierige Schwierigkeitsgrad mancher Spiele mittlerweile. Bei Kameo bin ich ganz locker durchgekommen, The Darkness auf normal ist dank Dämonischer Tentakelschen auch nicht wirklich fordernd, Fallout, FEAR und Co. lassen einen permanent speichern, Soul Calibur 4 war beim Probezock sogar leichter als Teil 3, die Liste lässt sich problemlos fortsetzen.
Gerade wenn ich ältere 2D Titel zocke kommen mir neue Spiele oft erschreckend einfach vor.
Da freut es mich doch schon ein wenig, wenn ich mich bei einem Titel auch mal durchbeißen muss.

Nicht falsch verstehen, teiweise kommt mir das schnelle Durchzocken auch entgegen, einfach weil ich früher mehr Zeit zum Zocken hatte, aber in manchen Fällen fehlt die Herausforderungen und die Aufregeung, wenn die gottverfluchte Dreckskonsole mich schon wieder besiegt hat. Dabei war ich doch so kurz davor. Verdammt, nur noch ein einziger Versuch.

Edit: Du sagst es, Tiuri. Bei The Terminator für´s SNES war ich froh, als ich Level 2 erreicht hatte. Bei Level 3 schon richtig stolz.
Aber für derart harte Nüsse hat man mit eigenen Kindern oft kaum Zeit und Nerven.

Gib einem Mann Feuer, und er hat es einen Tag lang warm. Steck ihn in Brand und er hat es warm für den Rest seines Lebens.

Lesen ist eine intelligente Methode, sich selbst das Denken zu ersparen.

Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von Funatic

@captain carot bin zwar nicht tiuri aber das ist wohl die macht der gewohnheit! hehe

Das Leben ist ein Spiel! Ein scheiss Spiel....................aber geile Grafik!

Bild von Polo

Ach, schon wieder Montag... *kramt seinen Zwicker raus und nimmt seine Philosophische Körperhaltung ein*

Naja, letzten Montag war das Thema nicht so nach meinem Geschmack... ich muss leider zugeben, ich besitze nicht die Möglichkeiten, RE5 zu zocken. Diesen Montag ist das Thema allgemeiner - und das ist gut so.

Mit dem Schwierigkeitsgrad, das ist ja so ein Thema. "Sind sie zu stark, bist du zu schwach" - hört sich gut an, ist es auch: "Schwierig" und "leicht" sind subjektive Eindrücke. Während z.B. ein Bekannter von mir für "Zelda: Twilight Princess" 50 Stunden brauchte, war ich bereits nach 32 durch - und habe von diesen sage und schreibe eineinhalb Stunden für nur einen einzigen Schlüssel verschwendet (Wassertempel).

Wieso ist das so? Wie schon erwähnt, jeder hat eigene Vorstellungen von "Knüppelhart" bist "Saueinfach". Spiele mit einem festen Schwierigkeitsgrad werden dieses Problem wahrscheinlich immer haben. Allerdings wäre es bei manchen Spielen Quatsch, Schwierigkeitsgrade auswählen zu dürfen. Beat `em ups aber z. B. können und sollten so etwas anbieten.

Nintendo`s Lösung halte ich persönlich schlichtweg für genial, allerdings besteht die Gefahr, dass sich unser aller Liebling *dafür werde ich sicher gebasht* das alles etwas zu einfach macht, den Schwierigkeitsgrad raufdreht (damit alle "hardcore-Gamer" zufrieden sind) und das Balancing missachtet. Von Nintendo würde ich das jedoch nicht erwarten. Vielmehr werden auch "Kaum-Spielern" die "harten" Spiele nähergebracht, die zwar schwer sind, es jedoch - aufgrund dieser Technik - das Auftreten von Frust eigentlich unmöglich machen. Super Idee, das Ding, kann man mal so stehen lassen.

Naja, jetzt fällt mir irgendwie nichts mehr ein... ich freu mich aber schon auf die Meinungen anderer Leute. Und Jungs, bitte nicht nur über Street Fighter 4 labern - dieses Thema braucht was anderes.

Mario Kart Wii - M! Polo 4811-8548-6889

@Funatic Amen!dem kann ich nur beipflichten...in den guten alten 8 Bit Tagen gabs so einige Bockschschwere Hämmer wie z.B My Hero und Action Fighter auf dem Master System oder die Mega Man Teile...und trotzdem zockt mans doch immer wieder gerne und freut sich über jedes Level das man weiterkommt

Mein bestes Beispiel in Sachen Schwierigkeitsgrad bezieht sich auf Pro Evolution Soccer.
Ich spiele die Serie seit Beginn an (auf PSone), hab unzählige gepatchte Winning Eleven Teile besessen und die letzten zehn Jahre größtenteils mit dem zocken dieser Serie verbracht. Ich habe es mir von Anfang an angewöhnt, auf höchster Stufe zu spielen, auch wenn die Master League mit Castolo, Stremer und Konsorten selbst in Division 2 dadurch Anfangs meist zur Tortur fürs Nervenkostüm wird. Besser wird es erst, wenn man den ersten vernünftigen Transfer getätigt hat und ein guter Spieler gleich den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage machen kann. Am Anfang ist es echt hart und Bedarf viel Geduld nicht die Nerven zu verlieren, wenn man auf höchstem Schwierigkeitsgrad einfach kein Land sieht, jedoch liegt das bei einem guten Spiel meist daran, das man selbst einfach noch Potenzial hat sich zu verbessern, und nicht weil das Spiel unfair ist. Danach kommt es auf jeden selbst an, wieviel Leidenschaft er ins Spiel stecken möchte um Verbesserungen zu erzielen.

Nur von Besseren kann man lernen, und das gilt auch für CPU Gegner.

Bild von captain carot

@Funatic: Please, forgive me.
Ich hatte kurz vorher noch eine Mail geschrieben. Außerdem war ich müde. Sonntag die erste Fahrradtour gemacht und bei uns hab ich den Kindersitz und Fahrradkorb. Da hauen 55km selbst im Flachland mal rein.
Über die In-Game Hilfe: Nintendos "kann, muss aber nicht" Ansatz ist meiner Meinung genial. Wer´s nicht will oder braucht, kann die Hilfsfunktion links liegen lassen, alle anderen sparen sich ewig langes Gesuche nach Lösungen, brauchen nicht am scheinbaer unbesiegbaren Bossgegner zu verzweifeln...
Allerdings hatte ich bis heute mit keinem Nintendo Spiel echte Probleme. Lernkurve und ansteigende Schwierigkeit gehen Hand in Hand. So zumindest nach meiner Erfahrung.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Es ist eigentlich ganz einfach: optionale Schwierigkeitsgrade für alle anbieten.

Gerade SF IV hat doch genug Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, so dass doch eigentlich jeder soweit seinen Schwierigkeitsgrad auswählen kann und so ohne große Not bzw. Frust das Spiel auch vernünftig beenden kann.

Anderes Beispiel:
Sollte das nächste Zelda für den Wii erneut so einfach wie Twilight Princess werden, wäre es für mich als Zelda-Fan der 1. Stunde schon schade - die Heldenhöhle war die einzige Stelle im Spiel, wo ich mal einen Heiltrank einsetzen musste.

Perfekt wurde es bereits1986 in Zelda 1 auf dem NES gelöst: ein zweiter, um einiges härterer, Durchgang, nachdem man das Spiel zum 1. Mal durchgespielt hat.

Also:
am besten für alle immer verschiedene Schwierigkeitsgrade anbieten - so ist jeder glücklich :)

Bild von captain carot

Ein im Spiel umstellbarer Schwierigkeitsgrad wäre auch nicht schlecht, manche Titel bieten das ja. Allerings hilft das nicht bei Rätseln. Und genau da finde ich Nintendos Idee nicht schlecht.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Jupp, Nintendos Hilfesystem ist für so etwas wirklich super.

Bild von Pappfisch

Ich mag recht schwierige games eigentlich gern.....mich frustiert es mehr ,wenn ich nach 1-2 Stunden das Game schon durch hab und dafür dann 60-70 € hingeblättert hab....dann lieber etwas herausforderung und länger etwas davon haben^^

Ich weiß jetzt nicht, ob es die ultimative Taktik gegen Seth ist, jedoch hat sie sich bei mir mit etwas Übung bewährt:

In der ersten Runde dürfte er noch keine allzu große Herausforderung sein, da er noch nicht seine ganze Movepalette nutzt. Ab der zweiten Runde dreht Seth dann komplett auf. Da er verstärkt fiese Würfe einsetzt, empfiehlt es sich, nicht lange in seiner Nähe zu bleiben. Bei mir hat es sich bewährt, gut getimte Sprungkicks mit darauffolgendem Fußfeger (klassisch für 2D Beat em Ups) anzuwenden. Nach erfolgreichem Angriff empfiehlt es ich per Sprung auf Distanz zu gehen. Mit Feuerbällen etc habe ich persönlich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Gute Trefferchancen bestehen auch mit dem leichten Dragonpunch, C.Viper's elektrisch geladenem Schlag (Viertelkreis nach hinten und am besten mittlerem Schlag) und ähnlichen Moves. Bei C.Viper's Move habt ihr sogar den Vorteil, dass die Gegner kurz außer Gefecht sind. Somit habt ihr Zeit, Seth einen saftigen Tritt zu verpassen. Auch hier empfiehlt es sich nach erfolgreichem Angriff auf Distanz zu gehen. Als sehr effektiv haben sich auch die EX-Varianten der genannten Special Moves erwiesen. Ich persönlich meide bei Seth die Super Combos, da ich mit voller Leiste mehrere EX-Moves platzieren kann. Geht die Supercombo mal daneben, ist die Chance fürs erste vertan. Solltet ihr doch mal ordentlich eins auf die Mütze bekommen, bleibt cool, freut euch über die volle Ultra Combo Anzeige und zahlt es ihm mit ner geschickt platzierten Ultra Combo heim. Einige von Seth's Moves sind zwar immer noch ziemlich fies und schwierig abzuwenden. Jedoch klappt auch dies mit dem richtigen Timing und der richtigen Abwehrtaktik (Blocken hilft bei den Würfen z.B. nix).

Ich weiß, dass das ziemlich viel auf einmal ist. Aber ich hoffe, dass ich dem Einen oder Anderen etwas helfen konnte und den Frust etwas milder.

Bild von buddy4all

Wieviel Engagement kann ein Entwickler vom Spieler erwarten? Eine Antwort könnten die Achievments/Trophäen sein. Um diese zu ergattern, muss man mitunter unmöglich anmutende Aufgaben meistern. Naja, eine Platintrophäe werde ich wohl nie mein eigen nennen...

...aber den Schwierigkeitsgrad runter zu schrauben, und SO gar keine Trophäen abgreifen, stellt mich dann doch nicht zufrieden. Schließlich können sie erheblich motivieren.

@captain carot:

Es gibt schon noch Spiele, die auf Normal ordentlich fordern. Z.B. die zwei zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrischen Ballerorgien Contra und Gradius V für PS2.

@Ikelord:

Danke für die Antwort.

Bild von captain carot

@buddy4all:
Ich weiß, dass es noch manches bockschwere Game gibt. Um bei The Darkness zu bleiben, ohne richtige Nutzung des Dämonenkopfes beisst du ein ums andere Mal ins Gras, nur mit der Darkness wird es wirklich einfach. Nur früher fand ich es normal, ständig den virtuellen Heldentod zu sterben. Heute regt man sich doch teilweise schon über zu wenig Rücksetzpunkte auf, zuletzt bei mir als ich nochmal Killzone gespielt hab.
Castlevania 4 auf dem Super Nintendo war nicht wirklich sooo umfangreich, wer fleißig geübt hat kommt da sicher auch in einer Stunde auf anderthalb durch. Trotzdem dürften die meisten damals eben eher zehn oder mehr Stunden davor verbracht haben, weil man eben ständig gestorben ist, es keine zwanzig Rücksetzpunkte pro Level gab, usw.
Das gleiche gilt etwa für Star Wars, Probotector usw.

Heute sind derart schwere Titel absolute Ausnahmen und in den meisten Fällen Neuauflagen oder Fortsetzungen alter Klasiker, wie eben Contra oder Gradius.

Nebenbei, bei SF2Turbo auf Stufe 7 wirklich jeden Abspann freizuspielen war auch nicht leicht. Aber hey, du warst extrem stolz, wenn du´s geschafft hattest.

Deswegen hab ich für so seltsame Leserbriefe wie den über den "Dämonenkult-Fernsehsport" auch ziemlich wenig Verständnis. Das meiste ist doch sehr locker und fix durchgespielt, Ausnahmen sind manchmal eine angenehme Herausforderung.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Bild von buddy4all

@captain carot:

Mit dem Bsp. der Spieldauer damaliger Titel hast du ja indirekt die hohe Schwierigkeit von "gestern" begründet. Der Wiederspielwert wäre sonst wahrscheinlich nicht so hoch gewesen, hätte man z.b. Mega Man beim ersten Versuch gleich geschafft.

Bei heutigen Spielen dauert es normalerweise wesentlich länger, bis der Abspann über die Mattscheibe flimmert, und wer will da schon nach 5 Minuten immer und immer wieder an der selben Stelle ins Gras beissen?

Bild von captain carot

@buddy4all:
Bei Mirrors Edge komm ich mit Übung auch inklusive Cutscenes in etwas über 2 Stunden durch. Klar, für so manches andere Spiel braucht man einfach 6 bis 12 Stunden, aber das ist gar nicht der Punkt, auf den ich hinauswollte. Bei Kameo etwa hatte ich nur mit Korallis, dem zweiten Bossgegner leichte Probleme, der Endgegner hat im ersten Anlauf ohne ein Problem geklappt.
Und selbst Killzone mit seinen "unfairen" Rücksetzpunkten war doch ziemlich schnell durch.

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Commander Jeffer: Ich scheiß mir gleich Hosen

Yiiiiiiiiiiiiiiiiiiiippie, hab gerade SF4 auf maximaler Schwierigkeitsstufe mit Ken durchgeschafft. Lief eigentlich recht problemlos, bis ich bei Seth angekommen bin ;-)

Na ja immerhin ne Silber Trophy in Weltmeister.

Bild von Polo

Dieser Seth scheint ja echt eine harte Nuss zu sein... Ich sollte mir echt mal `nen Ferienjob suchen, Kohle verdienen und mir `ne Konsole samt Street Fighter 4 zulegen.

Mario Kart Wii - M! Polo 4811-8548-6889

@ polo:
Mach das. Es lohnt sich wirklich. Street Fighter 4 ist auf jeden Fall mein derzeitiges Lieblings Beat em Up.

Bild von Ghost of Sparta

Interessantes Thema. Ich denke, "schwer" ist nicht gleich "schwer", das hängt immer vom jeweiligen Zocker und dessen Fingerfertigkeiten ab. Ich glaube auch, daß ich heute bei weitem nicht mehr der gute Zocker bin, der ich noch zu 8- und 16-bit-Zeiten war, was ganz einfach an der Tatsache liegt, daß ich heute einfach nur noch wenig Zeit zum Zocken finde. Und Zocken ist eben nicht wie Fahrradfahren....da sind ganz flott die Finger eingerostet. Dennoch ist auch mir der Trend zu "einfachen" Spielen aufgefallen, MainStream eben...ich kann mich noch gut dran erinnern, als ich damals auf dem SNES das Game "The Adams Family: Pugsley's Scavanger Hunt" gezockt hatte, das war mit das schwerste was mir je vors Pad kam. Man hatte nur drei Leben, es gab keine Passwörter oder ne Modulinterne Batterie und die Steuerung war so schwammig wie sonst was...doch irgendwann hab ichs durchgezockt, mit schweißnassen Händen und vielen Grauen Haaren mehr...aber das Gefühl danach war unbezahlbar! Ich glaube, das geht heute vielen ab!

Bild von tetsuo01

Für mich war es wie ein Nachhause kommen zu Mami. Das Game hat abgesehen von der grässlichen Musik absoluten Style. Und vor allem die Grafik hat wie schon seinerzeit dazu beigetragen das ich auch dieses Streetfighter wieder in mein Herz geschlossen habe.Am Anfang habe ich auch einige male ins Pad gebissen bei Seth. Mittlerweile schaffe ich ihn auf normal auch schon beim ersten Anlauf. Es kommt natürlich auch drauf an wie verbissen man das ganze angeht.Mittlerweile beginnt sich schon auf meinem Daumen wieder eine Hornhaut zu bilden und ich manchmal geistert schon der Begriff" Sehnenscheiden- Entzündung" in meinem Hirn herum*autsch*.Aber verdammt, ich Liebe es....

"I come in peace - But you go in pieces" ;)

@ all

Ich weiß, es gehört hier nicht unbedingt rein, aber ich überlege mir für sf4 extra ein Fightpad von MadCatz zuzulegen. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Wie schlägt sich das Steuerkreuz im Vergleich zum Original Sixaxis bzw Dualshock 3? Wie robust ist das Teil usw?

sf 4 ist das erste spiel seit langem dass mich seit erscheinen schon knapp über 100 stunden gekostet hat. ja, es ist schwer - aber auch sehr fordernd. ich habe nun fast alle hard trials durch (ohne fightpad) und muss sagen man lernt immer neue dinge. alle combos der charaktere kann man sich meiner meinung nach zwar nicht einprägen, aber auf ein paar kämpfer spezialisieren lohnt sich. auch im online modus gerät man immer wieder an absolute freaks, aber auch an leute die gleich auf sind. macht immer wieder spass sich zu messen. der arcade modus ist zwar auch auf superschwer zu schaffen, aber ich denke nachdem man alle charaktere hat, spielt man sowieso nur noch online. aber auch dort kann man sich gut durchmogeln, zb mit zangief und seiner dreh-attacke. es kommt darauf an wie die leute spielen denke ich.

Klar,dass es einige Spieler gibt,die bei einem etwas höherem Schwierigkeitsgrad gleich das Pad gefrustet in die Ecke pfeffern.Viele Spiele setzen nunmal etwas mehr Zeit und Einarbeitung als andere voraus.Und wer da nicht konsequent genug ist am Ball zu bleiben,bzw. seinen Frustlevel dem Spiel anzupassen,der greift dann eben lieber wieder zu den Spielen die es ihm nicht so schwer machen.
Früher,ich denke da an die gute alte - ich vermisse sie wirklich - 16-Bit-Zeit,wo nicht aller paar Wochen ein gutes Spiel rauskam,war man irgendwie motivierter ein Spiel durchzuzocken,egal wieviel Zeit und Frustresistenz es kostete.Da gab es nicht so viel Auswahl und Ausweichmöglickeiten wie heutzutage.Ertappe mich auch ab und zu dabei,wie ich das eine oder andere Spiel leicht gefrustet beiseite stelle und mir erstmal ein anderes schnappe.Vielleicht ist es ja normal,dass man über die Jahre etwas an Kampfgeist einbüßt.

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