Entwickler Capcom ist mit Street Fighter IV ein Kunststück gelungen: Sie veröffentlichten in einem von dreidimensionalen Spielen dominierten Markt ein 2D-Beat’em-Up und haben damit auch noch weltweit Erfolg – Respekt!
Respekt zolle ich Capcom auch für das Kampfsystem, das einerseits auf wenigen Moves basiert und andererseits eine unendliche Zahl von Variationen erlaubt (wer sich für eine tiefergehende Analyse und Animations-Frames interessiert, schaut in die neue Ausgabe der M! Games). Der Vergleich mit Schach mag skurril anmuten, ist aber treffend: Auch da gibt es einfache Regeln und unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
Und es lässt sich eine weitere entscheidende Parallele ausmachen: Ob bei Street Fighter IV oder Schach – bevor ich mich mit anderen messen kann, muss ich die Grundlagen verstehen und lernen. Das heißt für Capcoms Klopper: Moves üben, ins Spielsystem einarbeiten und die Eigenheiten der Charaktere ausloten.
Gerade letzteren Aspekt scheinen Spieler bei Street Fighter IV gerne zu vergessen. In unserem Forum beklagen sich viele über den harschen bis unmenschlichen Schwierigkeitsgrad im Arcade-Modus, parken den Prügler mitunter sogar frustriert auf dem Vitrinen-Abstellgleis oder bei eBay.
In die ganzen “Du bist aber ein Weichei”- oder “Endgegner Seth ist ein unfairer Drecksack”-Diskussionen möchte ich an dieser Stelle nicht einstimmen. Mich interessiert vielmehr folgendes Thema: Muss ein Game wirklich für alle ohne Anstrengung durchzuspielen sein? Soll ich mich mit unkoordiniertem Buttongeklopfe bis zum Ende durchmogeln können? Wie viel Engagement kann ein Entwickler vom Spieler erwarten? Ist vielleicht Nintendos geplantes In-Game-Hilfesystem die ultimative Lösung?
Fragen über Fragen, zu denen Ihr bestimmt eine Meinung habt. Also haut in die Tasten und philosophiert mit!









sf 4 ist das erste spiel seit langem dass mich seit erscheinen schon knapp über 100 stunden gekostet hat. ja, es ist schwer – aber auch sehr fordernd. ich habe nun fast alle hard trials durch (ohne fightpad) und muss sagen man lernt immer neue dinge. alle combos der charaktere kann man sich meiner meinung nach zwar nicht einprägen, aber auf ein paar kämpfer spezialisieren lohnt sich. auch im online modus gerät man immer wieder an absolute freaks, aber auch an leute die gleich auf sind. macht immer wieder spass sich zu messen. der arcade modus ist zwar auch auf superschwer zu schaffen, aber ich denke nachdem man alle charaktere hat, spielt man sowieso nur noch online. aber auch dort kann man sich gut durchmogeln, zb mit zangief und seiner dreh-attacke. es kommt darauf an wie die leute spielen denke ich.
Für mich war es wie ein Nachhause kommen zu Mami. Das Game hat abgesehen von der grässlichen Musik absoluten Style. Und vor allem die Grafik hat wie schon seinerzeit dazu beigetragen das ich auch dieses Streetfighter wieder in mein Herz geschlossen habe.Am Anfang habe ich auch einige male ins Pad gebissen bei Seth. Mittlerweile schaffe ich ihn auf normal auch schon beim ersten Anlauf. Es kommt natürlich auch drauf an wie verbissen man das ganze angeht.Mittlerweile beginnt sich schon auf meinem Daumen wieder eine Hornhaut zu bilden und ich manchmal geistert schon der Begriff”” Sehnenscheiden- Entzündung”” in meinem Hirn herum*autsch*.Aber verdammt, ich Liebe es….
Interessantes Thema. Ich denke, “”schwer”” ist nicht gleich “”schwer””, das hängt immer vom jeweiligen Zocker und dessen Fingerfertigkeiten ab. Ich glaube auch, daß ich heute bei weitem nicht mehr der gute Zocker bin, der ich noch zu 8- und 16-bit-Zeiten war, was ganz einfach an der Tatsache liegt, daß ich heute einfach nur noch wenig Zeit zum Zocken finde. Und Zocken ist eben nicht wie Fahrradfahren….da sind ganz flott die Finger eingerostet. Dennoch ist auch mir der Trend zu “”einfachen”” Spielen aufgefallen, MainStream eben…ich kann mich noch gut dran erinnern, als ich damals auf dem SNES das Game “”The Adams Family: Pugsley’s Scavanger Hunt”” gezockt hatte, das war mit das schwerste was mir je vors Pad kam. Man hatte nur drei Leben, es gab keine Passwörter oder ne Modulinterne Batterie und die Steuerung war so schwammig wie sonst was…doch irgendwann hab ichs durchgezockt, mit schweißnassen Händen und vielen Grauen Haaren mehr…aber das Gefühl danach war unbezahlbar! Ich glaube, das geht heute vielen ab!
Dieser Seth scheint ja echt eine harte Nuss zu sein… Ich sollte mir echt mal `nen Ferienjob suchen, Kohle verdienen und mir `ne Konsole samt Street Fighter 4 zulegen.
@buddy4all:Bei Mirrors Edge komm ich mit Übung auch inklusive Cutscenes in etwas über 2 Stunden durch. Klar, für so manches andere Spiel braucht man einfach 6 bis 12 Stunden, aber das ist gar nicht der Punkt, auf den ich hinauswollte. Bei Kameo etwa hatte
@Captain carot:Mit dem Bsp. der Spieldauer damaliger Titel hast du ja indirekt die hohe Schwierigkeit von “”gestern”” begründet. Der Wiederspielwert wäre sonst wahrscheinlich nicht so hoch gewesen, hätte man z.b. Mega Man beim ersten Versuch gleich geschaff
@buddy4all:Ich weiß, dass es noch manches bockschwere Game gibt. Um bei The Darkness zu bleiben, ohne richtige Nutzung des Dämonenkopfes beisst du ein ums andere Mal ins Gras, nur mit der Darkness wird es wirklich einfach. Nur früher fand ich es normal, s
Wieviel Engagement kann ein Entwickler vom Spieler erwarten? Eine Antwort könnten die Achievments/Trophäen sein. Um diese zu ergattern, muss man mitunter unmöglich anmutende Aufgaben meistern. Naja, eine Platintrophäe werde ich wohl nie mein eigen nennen……aber den Schwierigkeitsgrad runter zu schrauben, und SO gar keine Trophäen abgreifen, stellt mich dann doch nicht zufrieden. Schließlich können sie erheblich motivieren.@Captain carot:Es gibt schon noch Spiele, die auf Normal ordentlich fordern. Z.B. die zwei zugegebenermaßen nicht mehr ganz taufrischen Ballerorgien Contra und Gradius V für PS2.@Ikelord: Danke für die Antwort.
Ich mag recht schwierige games eigentlich gern…..mich frustiert es mehr ,wenn ich nach 1-2 Stunden das Game schon durch hab und dafür dann 60-70 € hingeblättert hab….dann lieber etwas herausforderung und länger etwas davon haben^^
Ein im Spiel umstellbarer Schwierigkeitsgrad wäre auch nicht schlecht, manche Titel bieten das ja. Allerings hilft das nicht bei Rätseln. Und genau da finde ich Nintendos Idee nicht schlecht.
@Funatic: Please, forgive me.Ich hatte kurz vorher noch eine Mail geschrieben. Außerdem war ich müde. Sonntag die erste Fahrradtour gemacht und bei uns hab ich den Kindersitz und Fahrradkorb. Da hauen 55km selbst im Flachland mal rein.Über die In-Game Hil
Ach, schon wieder Montag… *kramt seinen Zwicker raus und nimmt seine Philosophische Körperhaltung ein*Naja, letzten Montag war das Thema nicht so nach meinem Geschmack… ich muss leider zugeben, ich besitze nicht die Möglichkeiten, RE5 zu zocken. Diesen Montag ist das Thema allgemeiner – und das ist gut so.Mit dem Schwierigkeitsgrad, das ist ja so ein Thema. “”Sind sie zu stark, bist du zu schwach”” – hört sich gut an, ist es auch: “”Schwierig”” und “”leicht”” sind subjektive Eindrücke. Während z.B. ein Bekannter von mir für “”Zelda: Twilight Princess”” 50 Stunden brauchte, war ich bereits nach 32 durch – und habe von diesen sage und schreibe eineinhalb Stunden für nur einen einzigen Schlüssel verschwendet (Wassertempel).Wieso ist das so? Wie schon erwähnt, jeder hat eigene Vorstellungen von “”Knüppelhart”” bist “”Saueinfach””. Spiele mit einem festen Schwierigkeitsgrad werden dieses Problem wahrscheinlich immer haben. Allerdings wäre es bei manchen Spielen Quatsch, Schwierigkeitsgrade auswählen zu dürfen. Beat `em ups aber z. B. können und sollten so etwas anbieten.Nintendo`s Lösung halte ich persönlich schlichtweg für genial, allerdings besteht die Gefahr, dass sich unser aller Liebling *dafür werde ich sicher gebasht* das alles etwas zu einfach macht, den Schwierigkeitsgrad raufdreht (damit alle “”hardcore-Gamer”” zufrieden sind) und das Balancing missachtet. Von Nintendo würde ich das jedoch nicht erwarten. Vielmehr werden auch “”Kaum-Spielern”” die “”harten”” Spiele nähergebracht, die zwar schwer sind, es jedoch – aufgrund dieser Technik – das Auftreten von Frust eigentlich unmöglich machen. Super Idee, das Ding, kann man mal so stehen lassen.Naja, jetzt fällt mir irgendwie nichts mehr ein… ich freu mich aber schon auf die Meinungen anderer Leute. Und Jungs, bitte nicht nur über Street Fighter 4 labern – dieses Thema braucht was anderes.
@Captain carot bin zwar nicht tiuri aber das ist wohl die macht der gewohnheit! hehe
Also mich nervt der zu nierige Schwierigkeitsgrad mancher Spiele mittlerweile. Bei Kameo bin ich ganz locker durchgekommen, The Darkness auf normal ist dank Dämonischer Tentakelschen auch nicht wirklich fordernd, Fallout, FEAR und Co. lassen einen permanent speichern, Soul Calibur 4 war beim Probezock sogar leichter als Teil 3, die Liste lässt sich problemlos fortsetzen.Gerade wenn ich ältere 2D Titel zocke kommen mir neue Spiele oft erschreckend einfach vor.Da freut es mich doch schon ein wenig, wenn ich mich bei einem Titel auch mal durchbeißen muss.Nicht falsch verstehen, teiweise kommt mir das schnelle Durchzocken auch entgegen, einfach weil ich früher mehr Zeit zum Zocken hatte, aber in manchen Fällen fehlt die Herausforderungen und die Aufregeung, wenn die gottverfluchte Dreckskonsole mich schon wieder besiegt hat. Dabei war ich doch so kurz davor. Verdammt, nur noch ein einziger Versuch.Edit: Du sagst es, Tiuri. Bei The Terminator für´s SNES war ich froh, als ich Level 2 erreicht hatte. Bei Level 3 schon richtig stolz.Aber für derart harte Nüsse hat man mit eigenen Kindern oft kaum Zeit und Nerven.
es ist schon ein schmaler grad zwischen “”ein game ist hart und fordernd”” oder “”ein game ist mehr arbeit als vergnügen””. ich finde schon das ein spiel auch ein bissel was vom spieler abverlangen sollte denn sonst kann sich kein wirkliches erfolgserlebniss einstellen. was war ich z.b. stolz ich endlich streetfighter 2 auf meinem snes auf stufe 7 durchgezockt hatte. da gabs dann ein extra langes ende als belohnung und ich bin den ganzen tag mit einem grinsen im gesicht rumgerannt. andrerseits ist es auch frustig wenn man, wie ich dank kids, wenig zeit zum zocken hat und diese dann dadurch aufgebraucht wird das man zig mal an der selben stelle stirbt! ich finde es bei streetfighter eigentlich ganz gut gelöst: man hat viele verschiedene stufen zur einstellung und kann so das spiel an sein können anpassen! das seth ein harter brocken ist ist keine frage aber er ist ja auch der “”endgegner”” von daher geht das schon in ordnung. im übrigen ist das eh jammern auf hohem niveau. habt iht in letzter zeit mal games aus der guten alten 8bit bzw. 16bit zeit gezockt? da gabs kein tutorial oder langsames abtasten. spätestens ab level 3 gabs für alle ohne übung dermassen auf die glocke das alles zu spät war! in diesem sinne: nicht jammern! zähne zusammen beissen und beim nächsten mal klappts bestimmt, und wenn nicht dann beim übernächsten oder überübernächsten oder………………………….
Wie lang ist ausgiebig? Wann erreiche ich den Punkt, an dem ich von einem Charakter alle Combos beherrsche? Habe ich als Ottonormalzocker irgendwann einmal die Chance, Seth auf Normal abgeklärt zu besiegen? Richtige Erfolgserlebnisse stellen sich nur sehr langsam ein…
Übung oder Glück? Raus mit den Tipps…In anderer Sache: 3,99 für ein Kostüm-Paket? DA wird einem ja schwindlig!!!