
Das vor einer Weile erschienene FlatOut 4 enstand bei Kylotonn und war überraschend gut, nun schicken sich die Macher der ersten beiden Teile an, mit einem Konkurrenten an den Start zu gehen: Wreckfest heißt die rüde Raserei vom finnischen Studio Bugbear und wirkt leider so, als ob ihnen die Magie der Frühzeit verloren gegangen ist. Schon seit drei Jahren lungert das Spiel in seiner PC-Inkarnation auf Steam Early Access herum und macht einen zwar kompetenten, aber zugleich uninspirierten und geradezu nüchternen Eindruck. Die Automodelle sind detailliert modelliert und verwandeln sich bei Rempeleien passend in rollende Schrotthaufen, aber das Kursdesign ist langweilig mit wenig Umgebungscharme und auch sonst wird quasi nur Standardkost geboten. Dass sich das bis zum Start der Konsolen-Fassungen 2018 deutlich ändern wird, erscheint reichlich unwahrscheinlich.









“das Kursdesign ist langweilig mit wenig Umgebungscharme und auch sonst wird quasi nur Standardkost geboten”
Liegt daran dass es diesmal mehr richtung Stockcar Simulation geht und es gar kein Flatout sein soll. Manche der Strecken basieren sogar auf realen Vorbildern. Selbst Flatout 1 war ursprünglich als Simulation geplant aber wurde dann auf Bitten des Publishers arcadiger gemacht. Nun entwickelt Bugbear aber wieder ihr ursprüngliches Spiel welches sich auch viele Fans so gewünscht haben. Also bitte das Spiel nicht schlecht reden nur weil es kein Flatout mehr ist.