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| Spiel: | Scott Pilgrim EX: |
| Publisher: | Tribute Games |
| Developer: | Tribute Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch, Switch 2, XOne, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2026 |
Beim kanadischen Studio Tribute Games geht es gerade Schlag auf Schlag. So bringt das Team nur kurz nach der Superhelden-Hauerei Marvel Cosmic Invasion schon den nächsten Pixel-Prügelspaß in die E-Shops. Dabei bleibt man dem Comic-Thema treu, setzt aber statt auf Mainstream-Spandex auf Indie-Charme und kehrt zu Bryan Lee O’Malleys Scott Pilgrim zurück – durchaus naheliegend, haben doch etliche Tribute-Entwickler einst bei Ubisoft an Scott Pilgrim vs. The World gearbeitet. Das neue Spiel ist näher an der letzten TV-Serie als an Film und Comics dran und erzählt eine Geschichte abseits des ”Verprügel die bösen Ex deiner Angebeteten”-Konzepts. Tatsächlich sitzen viele der Figuren des Quasi-Vorgängers auf der Story-Ersatzbank und machen Platz für genannte Ex-Partner: Neben Scott Pilgrim und Ramona Flowers sind hier Lucas Lee, Roxy Richter, Gideon Graves, Matthew Patel und Robot-01 spielbar. Inszenatorisch orientiert man sich deutlich am letzten Abenteuer: Pixel-Künstler Paul Robertson verpasst der Prügelei und insbesondere den knuffigen Helden- und Gegner-Sprites seinen charakteristischen Look, für die Musik wurde wieder die Band Anamanaguchi an Bord geholt.
Scotts Heimatstadt Toronto stellt den Ausgangspunkt und das verbindende Element des Abenteuers dar und dient als zentraler, offener Hub, den Ihr frei erkunden könnt. In bester River City Ransom-Manier kauft Ihr in diversen Läden Werte- und Move-Upgrades oder entdeckt Subquests. Primär sucht Ihr aber nach Dimensionsrissen, die Euch in die eigentlichen Levels bringen. Die kommen dann auch grafisch und thematisch wunderbar abwechslungsreich daher, überraschen mit ein paar herrlich kreativen Bossen und bieten hier und da mal Plattformer-Elemente. Ziel ist es, Eure entführten Bandmitglieder zu retten und drei fiese Gangs – Veganer, Dämonen und Roboter – unschädlich zu machen. Alleine prügelt es sich bereits unterhaltsam, aber genretypisch steigt der Spielspaß hier ebenfalls direkt proportional mit der Anzahl der Spieler: Ihr geht maximal zu viert und im Team sowohl on- als auch offline an den Start.








