
| Spiel: | Hydrophobia |
| Publisher: | Microsoft |
| Developer: | Dark Energy Digital |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: |
Hauptfigur von Hydrophobia mag die Mechanikerin Kate sein, der Star des Spiels ist aber das enorm schick dargestellte Wasser. Hydrophobia spielt in naher Zukunft an Bord eines gigantischen Ozeanriesen: Der wurde Opfer einer Terrorattacke und füllt sich nun langsam mit Wasser. Kate ist mittendrin und muss nicht nur dem nassen Grab entkommen, sondern auch mit schießwütigen Terroristen fertig werden. Genau die sind das Problem: Offenbar trauten die Entwickler der schieren Panik nicht, die sich einstellt, wenn Ihr vor den eindringenden Wassermassen zu fliehen versucht. Darum werdet Ihr immer wieder in typische Deckungsgefechte verwickelt. Die Ballereien spielen sich nicht sonderlich prickelnd, auch wenn Ihr die Umgebung zu Eurem Vorteil nutzen könnt. Besser ist Hydrophobia, wenn Ihr unter Zeitdruck flieht, rätselt und tüftelt der Kampf gegen die Elemente wirkt weit spannender als der gegen bewaffnete Feinde. Doch auch hier stellt sich irgendwann Routine ein: Scannt Wände, sucht Schlüsselkarten, hackt Computer… mehr Abwechslung hätte nicht geschadet.
Grafische Highlights sind die immer wieder hereinbrechenden Wassermassen, die Figuren selbst wirken dagegen dezent steif und ausdruckslos. Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass Hydrophobia besser funktioniert hätte, wenn man es gemeinsam mit den beiden geplanten Fortsetzungen direkt auf DVD verkauft hätte, statt auf knapp 15 Euro teure Teilhäppchen zu setzen.
Ordentliches Action-Adventure mit schickter Wasserphysik und vielen aufgesetzten Ballereien.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









