
| Spiel: | MicroBot |
| Publisher: | Electronic Arts |
| Developer: | |
| Genre: | |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: |
MicroBot schickt Euch auf eine fantastische Reise: Als Nanomaschine werdet Ihr per Spritze in den Körper eines infizierten Patienten injiziert und sollt dort ordentlich aufräumen das Motto ist alles raus, was keine Miete zahlt. Der Twinstick-Shooter weist für sein Genre einige Besonderheiten auf: Anstatt Euch in Geometry-Wars-Manier in kleinen Arealen mit Gegnerwellen herumzuschlagen, erforscht Ihr den Körper relativ frei. Ihr schwimmt in der Blutbahn durch eher lineare Levels, könnt aber überall nach verstecken Gängen und Extras sehen auch Backtracking stellt kein Problem dar. Zudem haben die Entwickler ein gewisses Trägheitsmoment integriert: Eure Figur hat zwei Arme und einen Schwanz, bei plötzlichen Richtungswechseln müssen sich Erstere noch auf das neue Ziel ausrichten. Auch das Upgrade-System ist interessant: Ihr dürft an jede Gliedmaße individuelle Extras montieren und so die Bewaffnung Euren Vorlieben und den Gegebenheiten der Levels anpassen. Vor allem das Setting von MicroBot überzeugt: Wenn Ihr durch Blutströme oder semi-transparente Venen schippert, sieht das nicht nur gut, sondern auch angenehm ungewohnt aus.
Das Innere des Körpers ist ein exotisches Szenario für einen ansonsten klassischen Shooter, der seine Schattenseiten nicht verbergen kann: Durch die arg zurückgenommenen Soundeffekte und die einen Hauch zu träge Steuerung verliert das Spiel an der für eine Ballerei so essenziellen Dynamik. Klassische Weltraumtitel sind zwar nicht so einfallsreich, fühlen sich aber besser an. Ein Probespiel ist das originell präsentierte MicroBot dennoch wert.
Gute, spielerisch nicht weiter besondere Ballerei im Inneren eines Menschen.
| Singleplayer | ![]() | 6 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









