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| Spiel: | Paranormasight: The Mermaid's Curse |
| Publisher: | Square Enix |
| Developer: | Xeen Inc. |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 4 / 2026 |
Knapp drei Jahre nach The Seven Mysteries of Honjo (78% in M! 04/23) hat Square Enix überraschend ein zweites Paranormasight-Abenteuer angekündigt und zwei Wochen später auch schon veröffentlicht. The Mermaid’s Curse behält unübersehbar Stil und Grundkonzepte des Vorgängers bei, erfordert erfreulicherweise aber keine Vorkenntnisse. Handlung und Charaktere sind komplett eigenständig, Veteranen entdecken indes vereinzelt erahnbare Verknüpfungen.
Wie der Titel klarmacht, spielen Flüche erneut eine zentrale Rolle, wenn Ihr in den 1980er-Jahren die japanische Ise-Shima-Region besucht und dort den Legenden über Meerjungfrauen auf den Grund geht. Das entfaltet sich in der Regel als Lese-Erlebnis in Visual-Novel-Manier, ist aber alles andere als linear: Um alle Facetten der Geschichte zu erfahren, wechselt Ihr nicht nur zwischen Handlungssträngen verschiedener Protagonisten, sondern springt auch in der Zeit immer wieder vor und zurück, um neue Kapitel und Geschehnisse zugänglich zu machen. Eine Karte und Notizen helfen Euch dabei, den Überblick zu wahren. Rätsel kreuzen nur vereinzelt Euren Weg, an Schlüsselstellen müsst Ihr dafür auch mal im Meer tauchen, was spielerisch und atmosphärisch nicht ganz das Niveau vom Rest hält. Und wer neben mehreren alternativen Enden das letzte große Geheimnis lüften will, muss sogar mal hinter ”die vierte Wand” schauen…








