Spare Parts – im Test (360)

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Die Roboter Mar-T und Chip haben es nicht leicht: Nachdem sie auf einem fremden Planeten gestrandet sind, werden sie vom Bordcomputer eines verlassenen Raumkreuzers dazu verdonnert, Ersatzteile zu besorgen, um ihn wieder flugtauglich zu machen. Als blecherner Held schlagt und hüpft Ihr alleine oder zu zweit durch wenig einfallsreiche Szenarien wie einen Dschungel oder einen Tempel. Das Prügeln fällt monoton aus und beschränkt sich meist auf stupides Buttonhämmern, viel mehr ist mit nicht einmal einer Handvoll Kombinationsmöglichkeiten aus leichtem und schwerem Schlag auch nicht möglich. Die Kamera schafft es dabei vor allem im Koop-Modus nur selten, das Geschehen angemessen einzufangen.

Im Spielverlauf stoßt Ihr auf fünf Aktionsteile, die Eure Blechbüchse mit neuen Fähigkeiten ausstatten: So bewegt Ihr mit den Powerarmen schwere Objekte, die Raketenstiefel tragen Euch an vorher unerreichbare Orte, mit den Magnetstiefeln lauft Ihr an bestimmten Stellen an Wänden entlang. Das spielerische Potenzial dieser Zusatzausrüstung bleibt allerdings über weite Strecken ungenutzt: In der Regel genügt der Einsatz einer Fähigkeit, um weiterzukommen. Dafür motivieren das Aufleveln der Charaktere und das Erkunden der 16 Abschnitte nach Ersatzteilen. Ärgerlich ist dagegen, dass Ihr an manchen Stellen alleine nicht weiterkommt und zum kooperativen Spiel gezwungen werdet.

Hüpfen und sammeln mit stummen Robotern: Das ist ebenso ordentlich wie einfallslos.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound
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