The Adventures of Shuggy – im Test (360)

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Der arme Shuggy hat es nicht leicht: Der Name seines Spiels ist absolut austauschbar und beurteilt man das Abenteuer nach seiner Grafik, dann wirkt die Puzzle-lastige Hüpferei ziemlich uninspiriert. Tatsächlich trifft aber das Gegenteil zu! Die grundlegende Aufgabe ist in allen Räumen gleich: Sammelt die glitzernden Edelsteine und lasst Euch nicht von Monstern beißen oder von Stacheln piksen. Davon abgesehen, wirft das Spiel die Regeln in jedem Level munter durcheinander. Ein Raum rotiert, ein anderer ändert Schwerkraft und Sprungverhalten, das Spiel wechselt die Perspektive, der Held schrumpft… The Adventures of Shuggy demonstriert auf beeindruckende Weise die Vielfalt an Ideen und Gemeinheiten, die in einem altgedienten Genre wie dem Jump’n’Run Platz haben. Besonders clever sind die Zeitschleifen-Levels: Die erinnern an Titel wie Braid oder The Adventures of P.J. Winterbottom und fühlen sich doch angenehm frisch und originell an. Und so bieder sich die Grafik präsentiert, so gut geht die Musik ins Ohr – auch hier bietet das Spiel stilistisch jede Menge Abwechslung.

Trotzdem hat Shuggy ein paar Probleme. Die Schwierigkeit macht hin und wieder wilde Sprünge: Manch ein Raum ist kinderleicht, andere Levels rauben Euch den letzten Nerv. Auch die eigenwillige Kollisionsabfrage führt gelegentlich zu Frustration – diese Faktoren verhindern letzten Endes eine höhere Wertung. Aber spielt The Adventures of Shuggy trotzdem unbedingt einmal Probe – hinter der etwas schäbigen Fassade steckt ein cleveres Spiel, das sich eben nur manchmal selbst im Weg steht.

Grafisch biedere, aber spielerisch abwechslungsreiche Mischung aus Hüpf- und Knobelspiel.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
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