
| Spiel: | Capsized |
| Publisher: | Namco-Bandai |
| Developer: | Koolhaus Games |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | 360 |
| Erhältlich für: | 360 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 8 / 2013 |
Ein kleiner Astronaut flieht nach einem Angriff auf sein Schiff per Rettungskapsel auf einen grünen Planeten. Doch die Gefahr ist längst nicht vorüber: Jetzt gilt es, Hilfe zu suchen und sich dabei der ziemlich bissigen Fauna in der unbekannten Welt zu erwehren.
Dabei helfen unter anderem Euer beträchtliches Sprungvermögen, eine handliche Wumme mit gleich zwei Feuermodi und ein nützlicher Greifstrahl, mit dem Ihr nicht nur kleine Gegner und Objekte manipuliert, sondern Euch auch an bestimmten Punkten durch die handgezeichneten 2D-Levels schwingt.
Der Kniff des seit einiger Zeit schon für PC erhältlichen Capsized ist die ungewöhnliche Steuerung: Ihr kontrolliert Euren Helden nicht wie in einem normalen Action-Hüpfer, sondern in Ego-Shooter-Manier. Mit dem linken Stick lauft Ihr, mit dem rechten bestimmt Ihr Blick- und Schussrichtung. Gesprungen wird klassisch per Knopfdruck, praktischerweise könnt Ihr Euch an vielen Wänden und Vorsprüngen festhalten. Gerade in kniffligen Situationen freut Ihr Euch über eine Zielhilfe: Die setzt Ihr per linker Schultertaste ein, sodass Ihr Euch im Eifer des Gefechts nicht zu sehr mit dem Zielen aufhalten müsst. Besiegte Gegner hinterlassen Munition oder Lebensenergie, die gut gebraucht werden kann: Viele Widersacher schwirren doch recht hektisch umher und gerade in der Anfangsphase sind ein paar Treffer kaum zu vermeiden ein Glück, dass Euer kleiner Raumfahrer ordentlich einstecken kann.
Thomas Nickel meint: Am Anfang macht es Euch Capsized nicht leicht: Die Steuerung fühlt sich unpräzise an, das Sprungverhalten wirkt schwammig und man merkt dem Shooter deutlich an, dass er eigentlich für die PC-typische Kombi Tastatur/Maus konzipiert wurde gerade mit Letzterer ließe es sich komfortabler zielen als mit dem Joypad-Analogstick. Ist diese Einstiegshürde aber überwunden, spielt Capsized seine Stärken aus: Es macht Spaß, die hübsch gezeichneten und fordernd gestalteten Levels zu erkunden. Die Baller-Einlagen gefallen mit durchschlagenden Waffen und krachigen Soundeffekten, auch der Greifstrahl überzeugt spielerisch. Letzten Endes bleibt die Shooter-Steuerung dennoch die Achillesferse und lässt sich nie ganz mit der 2D-Welt vereinen, der es auch etwas an abwechslungsreichem Leveldesign mangelt.
Hübsch gezeichnete Sci-Fi-Erkundungsaction mit eigenwilliger Steuerung.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











