Mario and Donkey Kong: Minis on the Move – im Test (3DS)

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Mario rettet nicht nur regelmäßig das Pilzkönigreich samt Prinzessin, der latzbehoste Klempner hat auch seine Wurzeln nicht vergessen und kabbelt sich immer wieder mit Donkey Kong. Allerdings wird dabei weder der Hammer geschwungen noch über Fässer gehüpft: Wenn die beiden alten Antagonisten aufeinandertreffen, wird inzwischen geknobelt – im Falle von Minis on the Move passiert das sogar unter gehörigem Zeitdruck. Das Prinzip ist simpel: Eine kleine Aufziehfigur muss ein Ziel erreichen, Ihr platziert zu diesem Zweck Spielsteine mit Geraden, Kurven oder Kreuzungen. Läuft Euer Schützling in eine Falle oder in den Abgrund, müsst Ihr von vorne beginnen. Dabei seht Ihr auf dem oberen Bildschirm die Ereignisse in 3D, unten platziert Ihr die Schienen.

Das könnte manch einem bekannt vorkommen, entspricht es spielerisch doch weitgehend dem 1980er-Jahre-Klassiker Pipemania – nur dass hier kein grüner Glibber durch Rohre fließt, sondern eine knuffige Figur über Schienen fährt. Allzu originell mag das nicht sein, Spaß macht es aber allemal – und fordernd ist es noch dazu: Die ersten Levels sind schnell abgeschlossen, spätere Herausforderungen treiben selbst abgebrühte Rohrverleger-Veteranen in den Wahnsinn. Noch kniffliger wird es, wenn gleich mehrere Minis auf den Spielfeldern unterwegs sind – nur wer da einen kühlen Kopf und den Überblick behält, bleibt erfolgreich. Ergänzt wird das Paket von einigen spaßigen Minispielen: Vor allem wenn Ihr per Schleuder einen Kubus auf dem oberen 3D-Bildschirm beschießt, vergesst Ihr darüber schon mal das eigentliche Hauptspiel!

Thomas Nickel meint: Mario and Donkey Kong: Minis on the Move ist ein Spiel, das mit größtem Enthusiasmus an Eurem Nervenkostüm zerrt. Die Knobelei setzt Euch nicht nur spielerisch, sondern auch bei der Präsentation der Rätsel quasi permanent unter Druck. Jeder Fehler wird bestraft und nach den ersten Aufwärm-Rätseln ziehen Tempo und Herausforderungsniveau schnell an. Weil Ihr ”Mario and Donkey Kong” aber schön häppchenweise spielen könnt, wird die hohe Schwierigkeit etwas relativiert, außerdem gefallen die Bonusspiele – fürs Geld wird hier schon einiges geboten. Da ist es auch nicht mehr so schade, dass Nintendo bei den Affen-Klempner-Abenteuern jetzt komplett auf Puzzles setzt und die Hüpfwurzeln entsorgt hat.

Sympathische wie knackige Knobelei nach dem “Pipemania“-Prinzip.

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Dirk von Riva
18. Juni 2013 20:38

echt spaßiges game

Stanley
18. Juni 2013 17:01

Kann den Test bestätigen – sehr schönes Spiel mit Suchtpotential.Ab der Hälfte des jeweiligen Modus wirds aber durchaus schwierig, alle Münzen einzusammeln.