BlazBlue: Continuum Shift – im Test (PS3/360)

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Mit der 2009er-Schlägerei BlazBlue: Calamity Trigger erklomm der Guilty Gear-Entwickler Arc System Works den Beat’em-Up-Olymp: Die tiefgründige 2D-Klopperei stahl Super Street Fighter IV grafisch die Show und platzierte sich mit irrer Kampfstil-Vielfalt und extrem ausgefeilter Spielbarkeit erfolgreich neben dem Capcom-Platzhirsch. Diese Lobeshymnen verdient auch Super BlazBlue – pardon, BlazBlue: Continuum Shift: Das Update erweitert das Prügelerlebnis um neue Spiel-Varianten wie den taktischen ’Legion’-Modus und feilt mit der Änderung einiger Moves weiter an der Balance. Das Gefühl, ein neues Spiel in der Konsole zu haben, kommt dennoch nie auf. Dafür begeistern die immer noch grandiose 2D-Optik, die akkurate Steuerung und die flüssigen Online-Duelle (inkl. Kino-Modus) auf Wochen und Monate. Wer die Zeit hat, sich wirklich lange mit einer Figur zu beschäftigen, der erkennt, wie tiefgründig BlazBlue ist.

Neben den schwer zu spielenden Neulingen Tsubaki und Hazama ist statt der fiesen V-13 die fairere Alpha-11-Variante an Bord. Die weiteren Fighter Valkenhayn und Makoto sind nur als Download erhältlich und kosten stolze vier bzw. sechs Euro. Wer die deutsche Limited Edition kauft, erhält ein Artbook sowie acht Postkarten im Pappschuber. Schlaue Sammler schauen in den Shop des UK-Publishers Zen United (store.blazbluegame.com) und stauben zusätzlich Poster und DLC-Codes ab.

Zusatzinfo: Nach langem Hin und Her (die Testversion lag uns im August vor) ist die PSP-Fassung des BlazBlue-Erstlings Calamity Trigger im November doch noch in Deutschland erschienen. Auch mobil macht die 2D-Schlägerei eine tolle Figur – die Digi-Kreuz-Kontrolle flutscht und die Grafik ist selbst in klein ein Augenschmaus.

+ erneut sehr feine HD-Comic-Grafik
+ spielerisch enorm tiefgründige Schlägerei
+ Charaktere spielen sich extrem unterschiedlich

– kein Nachfolger, sondern nur ein Update
– 2 neue Kämpfer dabei, 3 weitere müssen als DLC gekauft werden


Matthias Schmid meint: Natürlich ist dieses wunderhübsche Prügelspiel per se eine Wucht. Doch das Drumherum macht mich sauer: Continuum Shift ist mit nur zwei neuen Fightern eher Update als Nachfolger. Dass mich zwei weitere DLC-Kämpfer dann 10 Euro kosten, ist eine Frechheit. Apropos Frechheit: Die 5-seitige Anleitung ist in puncto Schäbigkeit nur schwer zu toppen…

“BlazBlue”-Neulinge freuen sich auf ein anspruchs- und prachtvolles Beat’em-Up. Wer Teil 1 hat, fühlt sich über den Tisch gezogen.

Singleplayer89
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