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| Spiel: | Last Day of June |
| Publisher: | 505 Games |
| Developer: | Ovosonico |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 10 / 2017 |
Liebe, Schmerz, Verzweiflung, Freude, Trauer, Wut und Hoffnung – all diese Emotionen finden in Last Day of June ihren Platz. Die Macher des Vita-Spiels Murasaki Baby und Musiker Steven Wilson lassen Euch teilnehmen am Leben von Carl und June, die zu Beginn des Spiels eine glückliche Beziehung führen. Leider mit einem bösen Ende – was genau passiert, verraten wir freilich nicht. Danach liegt es an Euch, herauszufinden, ob Ihr den Lauf der Dinge so beeinflussen könnt, dass das verliebte Pärchen seinem tragischen Schicksal entgeht.
Um bestimmte Vorkommnisse zu verhindern, welche Carls und Junes Leben ins Verderben stürzen, schlüpft Ihr nach und nach in die Rollen der Nachbarn und versucht, deren Pfade so umzulenken, dass sie den Weg der Hauptcharaktere nicht mehr kreuzen. Das fängt einfach an: Einen kleinen Jungen, der eigentlich mit seinem Ball am Rand der Dorfstraße spielt, lasst Ihr stattdessen mit dem Großvater einen Drachen steigen. Doch schnell wird es kniffelig: Denn die Schnur des Drachen braucht Ihr ebenfalls, um die Möbel einer Dorfbewohnerin auf ihrem Transporter festzuzurren, die an jenem Abend den Ort verlassen möchte. Also wechselt Ihr zwischen den Tagesabläufen der Personen hin und her und sucht immer wieder nach neuen Möglichkeiten, ihren Tag auf ungefährliche Weise zu vollenden. Türen, die Ihr mit einer Person öffnet, sind fortan auch in allen anderen Durchläufen passierbar – das als kleiner Tipp.
Das kurze und simple Abenteuer schafft es durch seine menschlichen Figuren und die scheinbar unabwendbare Tragödie, Euch emotional zu berühren. Was nicht zuletzt an der malerischen Aquarell-Optik und dem stimmigen Soundtrack liegt.








