Call of Duty: Black Ops – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Screenshot von Call of Duty: Black Ops
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Überraschung! Call of Duty: Black Ops besitzt eine ­Story, die nicht nur spannend erzählt wird, sondern mitunter sogar an den Schirm fesselt. Soll das heißen, dass diesmal zwei oder gar drei Bier­deckel für das Aufschreiben des Drehbuchs herhalten mussten? In den Vorgängern war einer schließlich mehr als genug…

Spaß beiseite: In Black Ops dreht sich alles um Geheim-Super-Ausnahmesoldat Alex Mason, durch dessen Erinnerungsmartyrium Euch das Spiel schickt. Ganz im Stile von Ubisofts Assassinen-Story rund um Abstergo, Desmond, Altaïr, Ezio und den Animus katapultiert Euch Entwickler Treyarch in aufregende Erinnerungsstücke, die sich als besagte Black-Ops-Einsätze entpuppen. Wie schon in den Vorgängern gehören wüste Railshooter-Einlagen, z.B. hinter dem Bord-MG eines Panzers, zum guten Ton. Neu ist die Möglichkeit, selbst einen Helikopter durchs Kampfgebiet zu lotsen: Zwar lassen Euch die Entwickler nur durch einen begrenzten Korridor (und nicht selbst hoch und runter) fliegen, dafür könnt Ihr entscheiden, wann Ihr ein vietnamesisches Dorf ausreichend dem Erdboden gleichgemacht habt.

Wie Ihr dieser Beschreibung entnehmen könnt, sind Krieg, Tod und Vernichtung einmal mehr die Zutaten des schmackhaften Call of Duty-Süppchens. Ihr erdrosselt und er­stecht Soldaten hinterrücks oder während der Nachtruhe und seht ­Euren den Lebensodem aushauchenden Feinden direkt in die Augen. ­Einen Aufreger wie die Flughafen-Mission in Modern Warfare 2 leistet sich Treyarch jedoch nicht.

Auch der Patriotismus, sonst ein alter Bekannter der Serie, begegnet Euch zwar hin und wieder, ist aber bei Weitem nicht so penetrant wie z.B. jüngst in Medal of Honor. Dennoch kehren die Entwickler mit eisernem Besen: Der Feind ist böse und schlecht, er verdient den Tod. Und wenn er davonrennt, dann schießt man ihm in den Rücken.

Englischen Ton gibt es in deutschen und österreichischen Black Ops-Versionen nicht, ebenso wenig eine Anleitung, die sich anzuschauen lohnt; auch Untertitel gibt es nicht. Letzteres finden wir schade – weil vor allem einige Zwischensequenzen viel zu leise abgemischt sind, werdet Ihr gezwungen, den Sound ordentlich aufzudrehen, wollt Ihr alle ­Dialoge verstehen.

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JACK POINT
17. Juni 2026 3:06

Super- Kampagne trotz Gewalt- und US-Patriotismusverherrlichung- aber sind wir da von US-Entwicklern oft Anderes gewohnt?

Die Aufarbeitung von US-Kriegsverbrechen in Vietnam, wie auch die Kriegsverbrechen der Vietcong/Nordvietnam stehen natürlich dem Pop-Gewalt-Kino-Feeling der Reihe entgegen und sind daher nicht wirklich Teil der Spielstory, aber interessant und richtig, das kritisch im Testbericht aufzuzeigen.

Dass sogar die Schweinerei des Weglassens von englischem Ton (Stinkefinger an Activision!) in hiesigen Fassungen erwähnt wurde, dagegen Daumen hoch an die Redaktion!

Ansonsten gilt: Damals war CoD noch CoD.

Max Snake
15. Juni 2026 10:29

Highlights war der Vietnam Krieg Mission.
Hier hat Treyarch der schreckens des Krieg gut getroffen.

Black Ops war auch mein erstes Online Multiplayer in der Call of Duty Serie.

Ein paar Team – Deathmash
Showtime
Zombie Modus
Ein Theater Szenen machen.

Schönen Zeit.