DmC: Devil May Cry Definitive Edition – im Test (PS4)

7
1111
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Stylish Hard Action – der von Serienpapa Kamiya geprägte Begriff stimmt auch beim fünften Teil. Der Reboot der Enslaved-Macher Ninja Theory schockiert die Fans mit einem hippen Emo-Dante, macht aber alles richtig: Spardas Sohn metzelt sich durch abwechslungsreich aufgebaute, lineare 3D-Welten – flotte Hüpfpassagen, stylishe Fights gegen Armeen von Dämonenvasallen und teils ikonische Bossduelle geben sich die Klinke in die Hand.

Knapp zehn Stunden lang erfreuen sich Einsteiger bis Profis am durchdachten Kampfsystem, das zwar nicht den Tiefgang eines Devil May Cry 3 oder Bayonetta aufweist, sich durch die Schultertasten-Aufteilung in Engels- und Dämonen-Zusatzwaffen aber noch flüssiger spielt als die Konkurrenz. Ihr zieht Gegner zu Euch heran, fliegt zu ihnen hin, katapultiert sie per Höllen-Axt in die Luft oder haltet via Engelssense Eure Combo am Laufen. DmC trumpft mit aufregend designten Feinden, Spielwelten, Bossen sowie seiner Soundkulisse dick auf – die Industrial-Tracks von Combichrist pumpen Adrenalin ins Blut!

Die Definitive Edition erstrahlt in 1080p und läuft flüssiger als das Original-DmC, sieht aber sonst kaum besser aus. Enthalten sind vier Dante-Kostüme und der gut zweistündige Story-DLC ”Vergils Niedergang” hier macht Dantes Bruder Dämonenhackfleisch, allerdings mit anderer (und schwächerer) Move-Palette.

Hardcore-Fans freuen sich über folgende Extras: Turbo-Modus (läuft 20 Prozent schneller), Blutpalast-Herausforderungen für Vergil, manuelle Zielaufschaltung, Hardcore-Spielvariante (mit verschärftem Stil-System), Must-Style-Modus (ohne S-Rang kein Schaden austeilen) und ultraharter Schwierigkeitsgrad.

Matthias Schmid meint: Ich kann nicht anders, ich liebe dieses Spiel – auch beim mittlerweile vierten oder fünften Durchlauf! Eigentlich bin ich kein Freund von überflüssigen Remakes – und vom gefühlten einen Gamerprozent abgesehen, das weder PS3 noch Xbox 360 hatte und sich jetzt plötzlich für DmC interessiert, ist die Definitve Edition genau das: überflüssig. Die neuen Schwierigkeitsstufen (für Ausweichkünstler und Combo-Meister) sind eine nette Dreingabe, auch Turbo-Modus und die flotten 60 Bilder pro Sekunde sind fein – das Spiel war anno 2013 ohne diese Dreingaben aber auch schon ein Knaller. Das Kampfsystem kickt und flutscht, das Artdesign sucht seinesgleichen, die Geschichte unterhält und hält sogar ein paar politische Spitzen parat. Leider kann der jetzt integrierte DLC da nicht ganz mithalten.

Sascha Göddenhoff meint: Egal ob Definitive Edition oder nicht – DmC muss man gespielt haben! Das großartige Kampfsystem treibt mich zum ständigen Waffenwechsel und belohnt mit fetzigen Combos. Die coole, abwechslungsreiche Optik gewinnt durch die nun höhere Schärfe an Klasse, die treibende Metal-Mucke ist noch so gut wie vor zwei Jahren. Besonders entgegen kommt mir die Option, mit 20 Prozent höherer Spielgeschwindigkeit zu hacken, denn das verleiht diesem Actionbrett in Kombination mit den 60 Bildern noch mehr Tempo als auf PS3 und Xbox 360.

  • Stimmen vielfach zu leise abgemischt
  • Turbo- und Must-Style-Variante auf allen Schwierigkeitsstufen verfügbar
  • ”Gods Must Die”-Schwierigkeit: Feinde mit ”Devil Trigger” aktiv, keine Heiltränke

Immer noch top: satanarchäo­lügenialkohöllisches Hack’n’Slay-Fest mit genialem Kampfsystem – die Extras bereiten nur Hardcore-Fans mehr Spaß.

Singleplayer88
Multiplayer
Grafik
Sound
7 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Professor Chaos
28. Mai 2015 22:12

Mein Lieblingsteil ist auch der erste und deswegen hab ich mir kürzlich erst die aufgehübschte PS3 Trilogie zugelegt. Hat sich für mich schon gelohnt. Ich liebe das Gegnerdesign des Erstlings (Heckenscherenhexen, Marionetten, dir fette Spinne… sehen einfach geil aus. Der neue hat mich jetzt nicht soo geflasht aber fürn Zwanni schau ich mir die verbesserte Version denk ich mal an.

DerSebomat
12. Mai 2015 9:44

Ist mir zu bunt. Aber generell mag ich das schnelle und dynamische Gameplay des Devil May Cry-Franchises. Wird also irgendwann mal günstig mitgenommen.

12. Mai 2015 6:06

geiles Spiel und neben Teil 1 mein persönlicher Serienhöhepunkt bisher. Das Remaster kommt mir aber wenn dann nur mal als Aktion stark verbilligt ins Haus – ansonsten: nein danke kenn ich schon.Egal was die Entwickler auch verbessern und verschönern, es bleibt das gleiche Game mit minimalen Anpassungen.

DerPanda
11. Mai 2015 22:38

ich hab das “”original”” eh noch nicht weswegen ich dieses remaster interessant finde 😀

11. Mai 2015 21:27

Das hat der arme Michael Ende nicht verdient .

Spacemoonkey
11. Mai 2015 17:46

also ein simpler port ist das bestimmt nicht. es wurden nicht ganz unwichtige dinge am gameplay verbessert. ich würde sogar sagen dass dieses remaster mehr und wichtigere verbesserungen bietet als die meisten anderen. bisher war dmc für mich nur ein sehr gutes spiel welches ich nach zwei durchgängen verkauft habe. in dieser fassung ist es ein spiel in das ich mich vertiefen möchte

Spacemoonkey
11. Mai 2015 16:00

man kann sich heilen? wusste ich garnicht 🙂