Courier Crisis – im Klassik-Test (PS)

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Wer sich als Fahrradkurier in der Großstadt sein Geld verdient, kennt keine Skrupel: Ihr liefert Euer Paket selbst dann in Minutenschnelle ab, wenn Euch Punks den Baseballschläger unter die Nase halten, der Berufsverkehr sich staut und kläffende Straßen­köter hungrig in Biker-Waden beißen. Anfangs seid Ihr knapp bei Kasse und strampelt auf dem Rost-Rad durch die virtuelle Stadt, später kauft Ihr Euch im Biker-Shop wendige Alu-Modelle oder das gemeingefährliche Düsen-Gefährt.

In fünf Szenarien kurvt Ihr als Lieferant herum. Das Prinzip Eurer Arbeit ähnelt sich – egal ob Ihr im diesigen Indu­strie­gebiet oder im Chinesenviertel radelt. Ein dreidimensionaler Pfeil am oberen linken Bildrand weist Euch den Weg zum nächsten Auftraggeber, der mit ­einem Paket fuchtelnd am Straßenrand steht. Ihr spürt den heftig rufenden Passanten auf und liefert die Ware (eben­falls mit Hilfe des Orientierungs­pfeils) schnellstmöglich ein paar Straßen weiter ab. Während Eurer Tour überspringt Ihr herumliegende Kisten, teilt per L/R-Taster Schläge aus und lenkt mit dem Dreieck-Knopf scharf in enge Gassen ein. Vorsicht: Blinkt das Paket-Symbol am oberen Bildrand rot, werdet Ihr in Kürze fristlos gefeuert und müßt die Paket-Serie in diesem Gebiet erneut ausliefern. Harte Rocksounds, Beleidi­gungen Eures Chefs und Schmer­zens­schreie überfahrener Passanten lassen Großstadt-Flair aufkommen.

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