Little Misfortune – im Test (Switch)

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Die Geschichte des kleinen achtjährigen Mädchens Misfortune ­Ramirez Hernandez ist trotz des ­bunten Zeichentrickstils eine sehr ­düstere. Bereits der – leider nicht für Konsolen erhältliche – eindrucksvolle Vorgänger Fran Bow setzte auf einen kindlichen Hauptcharakter und Horror. Den Point’n’Click-Anteil des vorherigen Werks hat Killmonday Games nun gestrichen und durch viele Entscheidungsmöglichkeiten ersetzt. Spielt Ihr mit dem angeleinten Hund oder lasst Ihr ihn lieber frei? Fast jede Entscheidung zieht eine Konsequenz nach sich, die das Abenteuer aber nur geringfügig beeinflusst.

Spielerisch erlebt Ihr ein eher simples Adventure im Stil von Night in the Woods. Ihr lauft die meiste Zeit von links nach rechts und drückt an vorgegebenen Objekten eine Taste zum Interagieren; manche Objekte bewerft Ihr mit Glitzer, so sehen die toten Hasen im Kochtopf nicht mehr ganz so deprimierend aus. Ab und zu erwarten Euch kurzweilige Minispiele wie der Jahrmarkt-Klassiker ”Hau den Maulwurf”, die nur minimal fordern, aber das Geschehen angenehm auflockern. Der Fokus liegt auf der Erzählung und den Kommentaren der Hauptfigur. Misfortune und ”Die Stimme” – die auch den Spieler direkt anspricht – sind fantastisch vertont. Den englischen Sprechern ist es zu verdanken, dass die Mischung aus schwarzem Humor und traurigen Momenten so gut aufgeht. Die vier Stunden vergehen so im Nu.

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JonnyRocket77
1. August 2020 10:27

Wow ne 80er Wertung..freut mich, dass das Spiel hier so gut weggekommen ist. Das hat es sich verdient..auch wenn es wirklich nicht für jeden ist.