3 Engel für Charlie: Volle Power – im Klassik-Test (PS2 / GC)

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Frauen an die Front: Parallel zum zweiten Kino-Spektakel darf Charlies Grazien-Trio auch auf Konsolen ran. Die auf Solo-Spieler limitierte Prügel-Pein schickt Euch mit desaströs animierten Polygon-Abbildern von Natalie, Alex und Dylan auf die Ganovenjagd. Anhampelndes Feindvolk stellen die drei wehrhaften Damen via Fußtritt, Faustschlag oder Sprung­attacke ruhig. Wer fleißig in die Tas­ten hämmert, wird nach kurzer Zeit mit dem ‘Engel-Enhanced-Modus’ belohnt: Hinter dieser selten dämlichen Bezeichnung steckt eine Zeitlupen-Funktion, mit der Ihr gleich noch kräftiger zulangt. Abseits vom Knochenbrecher-Geschäft machen sich die ­En­gelchen ihre Griffel kaum schmutzig: Hier und da mal einen Hebel umlegen – mehr Rätsel gibt’s nicht.

In akkurater Umsetzung hätten ­genannte Zutaten vielleicht zu einem ordentlichen Lizenz-Eintopf gereicht, aber davon kann hier keine Rede sein: Lachhafte Simpel-Steuerung, grausig modellierte Szenarien sowie strunzlangweilige Prügeleien ergeben ein hässliches Action-Machwerk, das Ihr tunlichst meiden solltet.

3 Schläge für Charlie: Dilettantische Lizenz-Frechheit voller technischer Unzulänglichkeiten.

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