Hitman: Contracts – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Glatzköpfiger Einzelgänger sucht befristete Anstellung als Auftragskiller, Diskretion garantiert – so könnte eine etwaige Stellenanzeige des Protagonisten von Hitman: Contracts lauten. Verdient der Antiheld mit dem Codenamen 47 seine Brötchen doch durch den Tod anderer Leute. Allerdings birgt das Assassinen-Geschäft seine Tücken: Bei einer an sich simplen Mission gerät der Mordbube nämlich in einen Hinterhalt und wird von Kugeln getroffen. Während die Polizei draußen Stellung bezieht, halluziniert Euer blutender Recke von vergangenen Aufträgen.

Eben diese zwölf Flashback-Einsätze verteilen sich auf diverse internationale Tatorte: Ob Hong Kong, Rumänien, Holland, Sibirien oder Ungarn – der Hitman geht seinem fiesen Handwerk überall nach. Zu Beginn des jeweiligen Levels informiert Euch der Auftraggeber erstmal über die Zielpersonen, eine detaillierte Karte sorgt zusätzlich für den nötigen Überblick. Die Art der Ausführung liegt jedoch in Euren Händen: Ballern sich rüde Action-Fanaten ohne Rücksicht auf Verluste durch die Areale, wählen Schleich-Experten lieber den subtileren Weg und gelangen unerkannt zu ihrem Opfer. Letzterer Lösungsweg lässt sich nur per Verkleidung bestreiten: So kann Nummer 47 in die Identität jeder gemeuchelten Person schlüpfen, indem er deren Klamotten überstreift. Wer etwa ein britisches Landhaus infiltrieren möchte, zieht vorzugsweise ein Jägerkos­tüm an. Im Biker-Hauptquartier hilft hingegen nur passende Rocker-Kluft weiter. Weil solch karnevalistische Umzieherei jedoch keine Attentate verübt, sucht Ihr stets nach adäquaten Mordinstrumenten. In den Händen Eures Polygon-Killers mutieren selbst Alltagsgegenstände zur tödlichen Waffe: Von Fleischerhaken über Schaufeln bis hin zu Küchenmessern reicht das morbide Arsenal.

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Dirk von Riva
26. August 2022 21:30

War noch eine geile Serie damals