Hitman: Contracts – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Entwarnung für sadistische Zocker: An Schießprügeln haben die Entwickler deshalb keineswegs gespart. Müsst Ihr Euch anfangs noch mit banalen ­Pistolen wehren, kommen später dickere Wummen wie Maschinengewehr oder Schrotflinte zum Einsatz. Damit keine Patrone daneben geht, darf übrigens auch aus der Ego-Ansicht geschossen werden. Nichtsdes­totrotz sollte ein Profikiller solche Ballereien tunlichst vermeiden, denn KI-Wachmänner wissen sich zu verteidigen: Die Bösewichte untersuchen jede noch so kleine Unregelmäßigkeit, schlagen Alarm und rufen im schlimmsten Fall nach Verstärkung.

Ergo haltet Ihr ständig nach unauffälligeren Mord-Methoden Ausschau: Statt beispielsweise mit rauchenden Colts durch die Vordertüre zu stolpern, mixen clevere Hitmen einen vergifteten Cocktail und servieren diesen als Kellner verkleidet. Oder aber Euer Glatzkopf heftet einen Fernzünder-Sprengsatz ans Auto seiner Zielperson – gute Fahrt! Je umfangreicher Ihr diese Entscheidungsfreiheit nutzt, desto besser fällt die Abschlussbewertung am Ende jeder Mission aus. Während das Fazit ‘Massenmörder’ kein gutes Licht auf Eure Taten wirft, kann ein ‘Silent Assassin’ stolz auf sein Vorgehen sein. Letztgenannter Titel versorgt Euch außerdem mit schicken Extra-Bleispritzen, welche Ihr hernach im Tutorial-Level an diversen Schießständen ausprobieren könnt. Apropos ausprobieren: Für Neulinge empfiehlt sich der ‘Normal’-Schwierigkeitsgrad – hier dürft Ihr pro Level ganze sieben Mal den Spielstand sichern. Bei ‘Expert’ schrumpfen die Speicherplätze auf magere zwei zusammen – ‘Professionals’ müssen schließlich ohne jedweden Checkpoint auskommen!

Zum Schluss noch ein paar Worte zur deutschen Version: Trotz drastischer Gewaltdarstellung erscheint Hitman: Contracts ungeschnitten ‘ab 18’.

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Dirk von Riva
26. August 2022 21:30

War noch eine geile Serie damals