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| Spiel: | The Library of Babel |
| Publisher: | Neon Doctrine |
| Developer: | Tanuki Game Studio |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | XSX |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch, XOne, XSX |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 5 / 2023 |
Der Einstieg knallt Euch eine Ladung konfuser Pseudo-Techno-Dialoge vor den Latz, aber das legt sich, sobald Ihr die Kontrolle über den Protagonisten habt: Im von seinen Machern als ”2D-Stealth-Plattformer” bezeichneten Abenteuer erkundet Ihr als ”Sucher”-Einheit Ludovik die Roboter-Kolonie in einer Dschungelwelt und müsst einen Mord aufklären. Zwar fließen auch einige klassische Adventure-Aspekte wie Unterhaltungen und Inventory-Verwaltung inklusive Objekt-Kombinierung ein, meistens spielt sich The Library of Babel aber mehr wie ein Flashback-Verwandter mit mehr Fokus auf Schleicherei statt Action.
Denn Ludovik ist unbewaffnet und muss deshalb darauf achten, gefährliche Situationen zu vermeiden oder von Feinden möglichst unbemerkt zu bleiben. Entsprechend duckt Ihr Euch hinter Deckungen, damit patrouillierende Feinde keinen Verdacht schöpfen, oder bleibt stehen, wenn die Bewegungssensoren von Drohnen gerade über Euch hinwegziehen. Geklettert und gesprungen wird natürlich auch, wobei Ludovik nicht gerade die gelenkigste Figur abgibt. In ruhigen Situationen macht das nichts aus, vereinzelt müsst Ihr aber zum Beispiel vor aggressiven Monstern flüchten oder blitzschnell präzise Aktionen ausführen, was zu kapitalen Schwierigkeitssprüngen führt. Auch die Wegführung respektive Hinweisgebung, wie Ihr etwa versperrte Bereiche freischaltet, kann sich aufgrund arg diffuser Infos als tückisch erweisen.







