Hirogami – im Test (PS5)

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Es gibt nur wenige Spiele, die sich daran gewagt haben, Papier als zentrales Element zu nutzen – außer ­Nintendos Paper Mario-Abenteuer und den Tearaway-Titeln von Media Molecule tut sich nichts hervor. Da kann es nicht schaden, wenn ein neuer Vertreter dieser unterrepräsentierten Sparte ins Rampenlicht tritt, oder? Das könnte jedenfalls der Gedanke in Fernost bei den Entwicklungsstudios von Bandai Namco in Singapur und Malaysia gewesen sein, um Hirogami in Angriff zu nehmen. Wirklich wissen wir das allerdings ebenso wenig wie den Grund, warum die Veröffentlichung im Westen nicht von der hiesigen Konzernniederlassung übernommen, sondern Kakehashi Games überlassen wurde.

Das kann dem Helden Hiro aber egal sein, der als ”Meister der Faltkunst” seine aus kunstvoll arrangierten Origami-Landschaften bestehende Welt beschützen muss, die von einer ”digitalen Seuche” bedroht wird. Spielerisch entpuppt sich das als ein den üblichen Genrestandards folgendes Action-Adventure, bei dem Ihr lineare Levels voller Hindernisse bewältigt und Fähigkeiten lernt. Hiro kann sich in ein flaches Blatt Papier verwandeln, um auf Windböen zu gleiten und als Frosch, Gürteltier oder Gorilla hilfreiche tierspezifische Aktionen einsetzen. Auch wenn die Steuerung handlicher sein könnte, spielt sich das Ganze ordentlich runter, ohne sonderlich positiv oder negativ aufzufallen. Das große Plus ist fraglos die durchgehend sehenswerte, technisch blitzsaubere ­Inszenierung.

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