Monster Hunter Tri – im Klassik-Test (Wii)

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Eines vorneweg: Den Online-Modus, der einen wesentlichen Teil der Monster Hunter-­Faszination ausmacht, konnten wir bis Redaktionsschluss nicht ausgiebig testen, so dass wir dies per Nachspiel nachholen werden. Ist aber nicht so schlimm, denn der Solo-Modus des dritten Teils der Urzeit-Hatz ist dieses Mal wesentlich umfangreicher und gehaltvoller als bei den vergangenen PSP- und PS2-Episoden und führt mit flacher Lernkurve ins prähistorische Jägerdasein. Nach wie vor lässt sich das grundlegende Spielprinzip in zwei Worten zusammenfassen:

Als Jäger des Dorfes Moga obliegt Eurer selbst erstellten Spielfigur nicht nur die Versorgung des Kaffs mit organischen und pflanzlichen Rohstoffen, sondern Ihr forscht auch nach der Ursache für seltsame Erdbeben. Also erledigt Ihr fortan unzählige Jagdaufträge folgender Bauart: Ihr werdet auf ein bestimmtes Urzeitvieh oder einen Teil davon angesetzt, spürt es auf und erlegt es in taktischen Kämpfen. Diese spielen sich auch auf dem Wii so simulations­lastig und anspruchsvoll wie eh und je, flottes Buttonhämmern bringt nichts. Veteranen werden hierbei die Steuerung per Classic Controller bevorzugen, Neueinsteiger kommen mit der intuitiveren Remote-Nunchuk-Kombination (Attacke durch Schütteln) besser aus. Je nach Waffe und Verhaltensweise des Monsters sind unterschiedlichste Techniken angebracht. Offensive Großwaffen wie Schwerter, Hämmer oder Lanzen zwingen Euch z.B. zu perfekt getimten Attacken und häufigem Ausweichen, die Bowgun feuert Ihr dagegen stets aus der Ferne ab. Zurück im Dorf könnt Ihr neuerdings Eure erbeuteten und gesammelten Rohstoffe automatisch auswerten lassen und tragt Metalle, Horn und Fellstücke brav zum Schmied, der Euch neue Rüstungsgegenstände und Waffen herstellt oder Upgrades vornimmt.

Allein diese Elemente können Euch schon Stunden beschäftigen, denn bis Ihr z.B. eine richtig dicke Rüstung zusammenhabt, müsst Ihr eine Jagdmission schon x-mal wiederholen, was im Online-Koop-Modus zweifelsohne mehr Spaß macht als alleine. Um Eure Solo­jagden geselliger zu gestalten, geben Euch die Entwickler einen Wicht namens Chacha an die Seite, der je nach angelegter Maske unterschiedliche Rollen wie Lichtspender oder Lockvogel übernimmt und zusätzlich unterstützende Tänze im Repertoire hat. Aus früheren Teilen bekannt, aber ordentlich aufgebohrt, wartet am Rande des Dorfes außerdem die Farm auf Euren Besuch, wo Ihr fleißige Katzenwesen als Feldarbeiter missbrauchen und Euer kuschelsüchtiges Hausschwein kaputtknuddeln dürft. Kurzweilige Instant-Action bietet der neue Arena-Modus, in dem Ihr online oder per Splitscreen zusammen mit einem Kumpel ausgewählte Monster erlegt.

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