PSP Go in UK preisreduziert

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Seit dem ersten Oktober steht die PSP Go im europäischen Handel, doch schon eine Woche nach Release fällt der Preis: Die Handelsriesen HMV, GAME, Play.com und Amazon bieten Sonys Handheld mittlerweile für 199 Pfund (215 Euro) in Großbritannien an, wie der Branchendienst gamesindustry.biz meldet. Das resultiert allerdings nicht aus einer offiziellen Preisreduzierung seitens Sony, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 225 Pfund (245 Euro). Deutsche Händler verlangen nach wie vor 249 Euro für den Handheld, der nur Download-Titel abspielt.

Sony gibt an, dass die PSP-Hardware-Verkäufe um 120 Prozent in der vergangenen Woche zugelegt haben. Der Grund ist wohl in der Veröffentlichung von Gran Turismo und Fifa 10 (siehe hier) zu sehen. Von der PSP Go seien so viele Stückzahlen verkauft worden wie von der PSP-3000 im Vergleichszeitraum. Man “erfülle die Erwartungen” im Verkauf, heißt es von Sonys Seite. Offizielle Zahlen wollte man üblicherweise nicht bekannt geben. 

Einige Händler sind dennoch nicht erpicht darauf, die PSP Go überhaupt anzubieten. Schließlich wird Software nur als Download verkauft, der Gewinn am Spieleverkauf liegt zu 100 Prozent bei Sony – das wurmt die Ladenbesitzer.

Don McCabe, von UKs größter unabhängiger Spielekette Chips, geht gar soweit, der PSP Go einen schnellen Abschied vom Markt zu prophezeien: “Ich bin mir zu 99,9 Prozent sicher, die PSP Go wird kläglich am Markt scheitern.”

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DaRicko
8. Oktober 2009 15:57

In den USA ist die PSP Go übrigens gut gestartet. Eben las ich, dass die Abverkäufe der PSP-Produktfamilie im Zuge des US-Launch von PSPgo um 300% gestiegen sind. “”Dies bestätigte Senior Director Corporate Communications Patrick Seybold gegenüber US-Medien. Seybold führte nicht aus, in welchem Verhältnis sich PSPgo zum älteren PSP-Modell verkauft hat. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete der Konsolenhersteller aber auch beim Verkauf via PlayStation Net. Seybold beziffert das Absatzplus über den digitalen Vertriebskanal nach dem PSPgo-Start auf 200 Prozent.”” (Quelle: Gamesmarkt)

Segabasti
7. Oktober 2009 22:23

Hm, Sony macht sich damit vielleicht sogar selbst eine Grundlage kaputt, wenn die Händler weniger Spiele verkaufen können, ordern sie doch auch erst keine PSP Go.

Beeberman
7. Oktober 2009 18:55

ich sehe es gibt noch Leute die das sehen wie ich. Im Konkurrenzforum hab ich schon viel an den Kopf bekommen wegen meiner Meinung. Frag mich was die Leute an Downloadgames so toll finden. Alle guten Argumente dagegen wurden hier ja schon genannt.

Xtremo
7. Oktober 2009 16:54

Das Schlimmste am digitalen Vertriebsweg ist doch, dass auf diese Art viele Spiele für zukünftige Generationen verloren gehen. Wenn ich heute einen alten SNES-Klassiker spielen will, kaufe ich mir Konsole und Spiel bei eBay oder sonstwo – und selbst wenn man die Konsole nicht mehr hat, bleiben einem immernoch Emulatoren (sofern legal). Mit Download-Titeln geht sowas nicht mehr. Geht mir in zehn Jahren meine 360-Festplatte kaputt und hat MS die Server abgeschaltet, gibt’s halt kein “”Castle Crashers”” oder “”Braid”” mehr.Mal davon abgesehen, dass es einfach ein viel tolleres Gefühl ist, ein Spiel zu kaufen, auszupacken und die Disc in die Konsole zu legen, haben es einige Spiele einfach verdient, “”ewig”” spielbar zu sein. Meilensteine wie “”Metal Gear Solid”” oder “”Half-Life”” sollte man auch in Zukunft spielen können.[quote]Mal davon abgesehen, dass es sowieso völlig illusorisch ist dem iPhone/Pod touch Konkurrenz machen zu können.[/quote]Finde ich auch. Die PSPgo hat eine zu geringe Akkulaufzeit und ist einfach nicht so flexibel einsetzbar, wie die Apple-Geräte. Was kann man schon mit der PSPgo machen? Musik hören, Videos schauen, spielen und sie als Navi benutzen. Evtl. noch im Netz surfen. All diese Sachen mit einer Akkuladung aber maximal sechs Stunden – super…[quote]Ich als Sammler hoffe natürlich, dass die PSPgo ein flop wird. Hab natürlich schon eine zu Hause.[/quote]… lol!?

DaRicko
7. Oktober 2009 16:42

@ Matthias: Wie man’s sieht. Bezogen auf Apple (von deren Erfolgs-Kuchen sich Sony ja etwas abschneiden will) sind die Japaner IMHO viel zu spät dran.

jagi_2
7. Oktober 2009 16:38

Ich als Sammler hoffe natürlich, dass die PSPgo ein flop wird. Hab natürlich schon eine zu Hause. Mich stört aber, dass ich keine lim. Editionen mehr kaufen kann, keine Schnäppchen machen, nicht mehr mit Freunden tauschen kann,… Außerdem ist der Preis der Konsole und der Spiele viel zu hoch. Beispiel FIFA 2010: Im Store kostet das Game 39,90 Euro (ohne Verpackung, UMD, Zwischenhändler,…). Bei einem großen Versandhändler (A…….) kostet das Game 29,90 Euro. Falls mir das Spiel dann nicht gefällt, verkaufe ich es weiter. Das Downloadspiel kann ich löschen….Warum funktioniert das bei einem iPhone/iPod touch? Der Preis ist der Unterschied. Für Top-Spiele zahle ich max. 7,99 Euro (z.B. FIFA 2010). Der Preis ist ok.

Matthias Schmid
7. Oktober 2009 16:00

hmm…irgendwie scheint diese meinung schon ein gewisser gemeinkonsens zu sein……vielleicht hat ist sony mit diesem download-konzept einfach zu früh dran.

DaRicko
7. Oktober 2009 15:29

Sehe ich genauso wie Beeberman. Die PSP Go hat keine rechte Zukunft. Mal davon abgesehen, dass es sowieso völlig illusorisch ist dem iPhone/Pod touch Konkurrenz machen zu können.

Beeberman
7. Oktober 2009 13:48

ja ich hoff doch mal stark die psp go floppt…das ist vlt ein zeichen, dass kein mensch digitalen schrott haben will 😉