Max Wildgruber: Wenn es einen Titel gab, der uns in diesem Jahr eindrucksvoll vor Augen führte, dass ein Großteil aller Videospiele uns visuell mit stilistisch-trivialem Einheitsbrei abspeist, so war das Vanilla Wares Muramasa. Die handgemalte Bilderbuch-Saga um dämonische Schwerter und leichtfüßige Schattenkrieger kitzelte eine dermaßen sympathische asiatische Mythenwelt aus der Wii heraus, dass die solide Spielmechanik und die holzschnittartige Rahmenhandlung im Nu zu Nebendarstellern degradiert werden. Apropos Holzschnitt: Welches Spiel kann schon von sich behaupten, Holzschnitte des legendären japanischen Grafikers Katsushika Hokusai als Vorlage für die Gestaltung mancher Spielszenen bemüht zu haben? Muskelbepackte Senftenträger und Seebären als Vehikel für die Quick-Travel Funktion, Obermotze, buchstäblich so groß wie ein Berg und badende Affen runden dieses Bild von einem Action-RPG ab, für dass es nach unserer Meinung eigentlich nur eine Bezeichnung geben kann: Spielgewordenes Haiku! Gesundheit!
Matthias Schmid: Muramasa muss man gesehen haben – wenn man Japan mag. Oder wenn man Bilderbücher mag. Oder wenn man Kunst mag. Oder Dämonen oder Samurais. Natürlich sowieso, wenn man einen Wii hat. Oder wer auf Holzschnitte steht. Selbstverständlich auch jeder, der sehen will, wie toll 2D-Grafik aussehen kann. Oder wenn man Parallax Scrolling liebt. Oder wenn man gern Schwerter sammelt. Trifft eines der Dinge auf Euch zu? Dann gebt diesem Actionspiel eine Chance. Wenn nicht, dann schaut es Euch trotzdem an und ärgert Euch, dass Ihr diese grafische Sensation verpasst. Hat Euch ja bei Okami, Killer 7 und Mad World auch nicht gestört
Thomas Nickel: Ach, Muramasa, du brichst mein Herz. Du bist wunderschön anzusehen, steuerst dich einfach butterweich und auch deine Japan-Thematik spricht mich an. Aber warum bist du nur so… so oberflächlich? Warum kannst du nicht mehr, als mir zufällige Rudel von Feinden auf den Hals zu hetzen? Warum gibst du mir nicht mal ein paar fordernde Sprungpassagen oder ein paar wirklich clever platzierte Feinde? Ich erwarte ja gar keine Metroidereien von dir, aber ein bisschen mehr Anspruch wäre doch drin gewesen. Aber seis drum, letzten Endes bist du eben doch zu gut aussehend, um ignoriert zu werden.
Ulrich Steppberger: Gesehen, gekauft, immer noch nicht gespielt… tja.









einfach nur schön. ich spiels jetz grad auch noch. cool
Hoffentlich kommt so was in der richtung auch mal für die x360/ps3.Auch ein neues wonder boy, könnte ich mir so in dem grafikstyle vorstellen.
Hab zwar keine Wii, aber trotzdem, ein geniales Spiel und wunderbare 2D Optik.
@wolfe: Ja natürlich… ist mehr Kämpfen und Erkunden mit 2 Character , bei OS fand ich das ganze RPG-Lastiger (was ja auch nicht falsch ist) mit mehr Focus auf Leveln und Item creation … und davon abgesehen davon ist das Setting ja ganz ein anderes sta
Lohnt sich das Spiel, wenn man gameplaytechnisch von Odin’s Sphere irgendwie enttäuscht war, oder ist das einfach das selbe in grün?
Ok, ist wohl die erste Überraschung…aber ein guter Titel, mal sehen wo a boy and his blob gelandet ist…
Bin noch mitten drin, finds aber jetzt schon HYPER und ist jeden Cent wert …und stimme auch jedem zu muss man als Japanisirter Wii – Zocker auf jeden fall haben 😉
Das Game rockt, verdienter Platz!!!
ja kann meinen beiden Vorpostern nur zustimmen, eine wunderbare Perle. Hab aber erst mit Momohime das Ende gesehen 😉
ich liebe dieses spiel. man sollte es in einer gallerie laufen lassen damit jeder dieses kunstwerk sehen kann bzw. spielen.einfach toll
Ihr hab verdammt recht… M!´s. Jeder sollte zumindest mal einen Blick auf dieses Kunstwerk in Bewegung erhascht haben. Sonst hab ihr wirklich was verpasst. Schon das Kornfeld sieht mega aus….