Black Jacket – im Test (PS5)

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Offensichtlich vom Erfolg des Überfliegers ­Balatro inspiriert, wandelt dieser Roguelite-Deckbuilder auf bewährten Pfaden. Auch hier dient ein Kartenspiel-Klassiker als Fundament, dessen Regelwerk im Spielverlauf großzügig mit allerhand Kniffen angereichert wird. Den großen Unterschied macht bereits der Titel kenntlich: Hier hält nicht etwa Poker, sondern das ähnlich populäre ”Black Jack” als Grundlage her.

Großer Vorkenntnisse bedarf es keiner, die simplen Spielregeln sind flott verinnerlicht. Im Wechsel mit Eurem Kontrahenten spielt Ihr Karten mit unterschiedlichen Werten, bis alle Felder gefüllt sind oder beide Spieler gepasst haben. Wer mit der ­Summe seiner Kartenwerte die Zahl 21 erreicht (oder ihr am nächsten kommt, ohne sie zu überschreiten), gewinnt. Seid Ihr zum Einstieg noch den Launen des Glücks überlassen, reichert Ihr Euer Deck bei jedem Durchgang mit neuen Karten an oder verbessert jene in Eurem Besitz. Das lässt von einer Vielzahl zusätzlicher Effekte profitieren, die kleinteilige Manipulationen des Spielgeschehens möglich machen. Eingangs kann die Menge an Boostern und Artefakten erschlagen, habt Ihr aber einmal ein Gefühl für die vielen Wechselwirkungen entwickelt, retten Euch clevere Manöver sogar aus vermeintlich ausweglosen Situationen. Gerade solche belohnenden Momente beugen potenziellem Frust vor und animieren zum sofortigen Neuversuch bei einer Niederlage. Durch gemeisterte Herausforderungen errungene permanente Verbesserungen tun ihr Übriges, um langfristig zu motivieren.

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