Klein, aber ganz groß – MGS: Peace Walker überzeugt durch Masse und Klasse

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Drei Mitarbeiter des japanischen Spiele-Magazins Famitsu hatten die Ehre, Metal Gear Solid: Peace Walker ausgiebig im Hause von Kojima Productions anzuspielen. Sechs Tage lang schlichen und kämpften sie sich durch Naked Snakes neuestes Abenteuer, um die gesammelten Eindrücke anschließend in einem umfangreichen Heft-Special zu präsentieren.

Die drei Auserwählten schwärmen vor allem vom großen Umfang des Spiels: Selbst nach 50 Stunden Spielzeit habe man noch längst nicht alles vom Spiel gesehen. Das liege vor allem an unzähligen Nebenmissionen, die man zusätzlich zur Haupt-Story freischalten könne. Es ist die Rede von mehr als 100 Missionen (ob das die Story-Kampagne mit einschließt, geht aus dem Text nicht eindeutig hervor). Das Absolvieren einer Mission dauere etwa 40 Minuten, perfekt also für eine kurze Partie zwischendurch.

Das Entwickeln neuer Waffen und Items in Snakes Mutterbasis (Bild oben, wir berichteten hier) sorgt für zusätzlichen Spielspaß. Ihr habt so nicht nur bessere Waffen und Spionage-Werkzeug im Gepäck, sondern baut die Basis konsequent zu einem großen Komplex aus.

Man zeigt sich auch beeindruckt von der Menge an gesprochenen Dialogen: Mindestens neun Stunden Sprachausgabe sollen es auf die UMD geschafft haben, viel davon allerdings in klassischer Codec-Form. Das für Funkgeräte typische Rauschen verschleiert dabei, dass die Sound-Qualität nicht überragend ist.

Kritisiert wird einzig die komplexe Steuerung – das hatten auch Michael und Oliver in der TGS-Demo des Spiels bemängelt. Eine optionale Auto-Aim-Funktion soll nun allerdings für Abhilfe sorgen. Außerdem soll der Schwierigkeitsgrad nach der Hälfte des Spiels stark anziehen. Da aber fast alle Missionen auch im Multiplayer-Modus zusammen mit Spielern gespielt werden können, die bereits Zugriff auf stärkere Waffen haben, können schwierige Abschnitte so überwunden werden.

Zum Schluss ist noch die Rede von einem ominösen Bonus-Feature, welches erst nach dem Durchspielen zur Verfügung steht und “die gesamte Industrie erschüttern könnte”. Worum es sich dabei handelt, wollen die Famitsu-Herren aber noch nicht verraten.

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Athavariel
26. März 2010 9:45

Mir persönlich ist ja die MGS Reihe seit Teil 2 egal, aber für Konami finde ich es schade, dass der neuste Ableger auf der PSP erscheint. Da wären auf einem anderen Handheld mehr Verkäufe drin – viel mehr.Nein ich meine nicht den DS von Nintendo, sondern Apples iphone. Denn man hat gerade in den Medien lesen können, dass in den USA mittlerweile das iphone vor der PSP steht in Bezug auf Games (natürlich ist weiterhin der NDS die Nummer 1 dort drüben).Ich denke der erhoffte Systemseller für die PSP wird es nicht werden. Viele die sich dafür interessieren, haben sich wohl schon nach der Ankündigung eine PSP zugelegt. Ein oder Zwei Einheiten wird Sony sicher mehr verkaufen können, aber eine Trendwende für Sonys Handheld daran glaube ich nicht.

Deep Throat
26. März 2010 8:29

Hideo Kojima und sein Team liefern mit Metal Gear Solid ein Meisterwerk nach dem anderen ab, ich freu mich schon auf weiter PSP Sessions :-)und vieleicht gebe ich euch im Spiel mal nützlich Tipps per codec!

Digger Boomshot
25. März 2010 22:34

Klingt ja toll. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass das alles auf eine UMD passt.

Saldek
25. März 2010 18:48

Auf der einen Seite beschweren es gäbe keine guten Spiele für PSP (was natürlich Unsinn ist), auf der anderen Seite jeden Blockbuster Titel für PS3 haben wollen.

Deku Man X
25. März 2010 18:42

Und ich nenne sowas M!ETAL GEAR SOLID ! ;-D (aber System Seller auch ^^)

ManicMoe
25. März 2010 17:32

Und ich nenne sowas System Seller! 🙂

chief wiggum
25. März 2010 17:03

für psp! das nenn ich mal “”perlen vor die säue””

Bravopunk
25. März 2010 16:54

Spannung!