Die USK hat ihre Jahresbilanz für 2010 vorgelegt – und dabei einen Rekord gefeiert. Im 17. Jahr ihres Bestehens hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle mittlerweile das 30.000ste Prüfverfahren durchgeführt.
2010 bilanziert die USK 2.844 Prüfungen, was einen leichten Rückgang gegenüber 2009 darstellt. O-Ton Pressemitteilung: “[Die Ursache des Rückgangs liegt] zum großen Teil darin, dass sich das starke Wachstum des Vorjahres bei den Plattformen DS und Wii nicht fortsetzen konnte. Deutlich wird das insbesondere in der um sechs Punkte auf 46,5 Prozent zurückgegangenen Kategorie “USK ab 0″. Gleichzeitig erhöhte sich jedoch der Anteil ab 6 und ab 12, so dass die Kategorien ab 0, ab 6 und ab 12 zusammen weiterhin einen Anteil von mehr als 80 Prozent aller Prüfverfahren ausmachen.”

Außerdem endeten 2010 7 Prozent der Verfahren mit einer “ab 18” bzw. keinem Kennzeichen. “Die im Vergleich zu den letzten Jahren gestiegene Zahl lässt sich auf zahlreiche Plattformumsetzungen, Special Editions/Limited Editions sowie Berufungen des gleichen Spiels zurückführen. Im Kern handelt es sich bei den 202 Verfahren mit rund 90 Titeln um ähnlich viele Spielangebote wie im Vorjahr. Die leichte Verschiebung von Verfahren, bei denen kein Kennzeichen erteilt werden konnte, hin zu mehr Freigaben ‘ab 18’ liegt unter anderem an der weiterhin engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Bei allen Zweifelsfallverfahren in 2010 konnte letztendlich eine Alterskennzeichnung erteilt werden, da aus Sicht der BPjM in keinem der Fälle Indizierungsgründe als erfüllt anzusehen waren.”

Bei den Genres (Grafik oben) gab es laut USK nur wenige Veränderungen: “Ein Viertel aller beantragten Produkte betrafen wieder Spielangebote in der Tradition der Automatenspiele (Arcade). Darunter fallen auch die Geschicklichkeitsspiele, die immer noch einen hohen Anteil haben, obwohl sie in ihrer Anzahl gesunken sind, was insbesondere Musik- und Tanzspiele betrifft. Gesunken ist die Anzahl zur Prüfung beantragter LifeStyle-Programme und Gesellschaftsspiele. Relevant gestiegen ist dagegen der Anteil von Denkspielen. Weiterhin sind die stationären und tragbaren Konsolen die vorherrschenden Spielplattformen, ein Trend, der sich 2011 mit den neuen mobilen Konsolen fortsetzen wird.”








man müsste mal rausfinden wie viel % der 18er titel von rockstar kommen,oder wie viele 0er oder 6er von nintendo xD
So ziemlich jedes Rennspiel ist z.B. ab 0 oder 6. Bei den Big Budget Produktionen hab ich aber auch das Gefühl, dass es da fast nur noch ab 16 und ab 18 Titel gibt.
Und die Triple A Titel befinden sich Hauptsächlich im 18 und 16 Bereich schätz ich mal.
wahnsinn, wusste gar nicht, dass die Spiele unter 12 Jahren so einen großen Anteil am Markt haben… fast 80 %, mal wieder was gelernt =)