Microsoft plant, noch im Frühjahr ein Software Development Kit (SDK) für Kinect zu veröffentlichen. Sieht so aus, als hätten die zahlreichen Hacker den Konzern beeindruckt. Bereits als die ersten Videos (Beispiele gibt es hier, da und dort) im Netz auftauchten, hatte Microsoft sich positiv geäußert: Man begrüße Menschen, die das System zweckentfremden würden (wir berichteten).
Das SDK wird es (Hobby-)Entwicklern deutlich erleichtern, neue Software zu schreiben. Neben der eigentlichen Steuerung erhalten sie durch das Entwickler-Kit Zugriff auf Audio-Funktionen und Programmierschnittstellen von Kinect.
Die Starter-Version des SDK ist kostenlos. Eine kostenpflichtige Version für Profi-Programmierer soll zu einem noch unbekannten Zeitpunkt folgen. Für die Entwicklung des Kits zeichnen Microsoft Research und der Unternehmensbereich Interactive Entertainment Business verantwortlich.









Also ich wünsche mir ein Echtzeitstrategie- Spiel mit super funktionierender Kinect Steuerung. Mehr will ich doch gar nicht! 🙂
Kinect ist nicht “”geknackt”” worden, es war nie verschlüsselt, gesichert o.ä. Das ganze läßt aber hoffen das irgendwann mal was brauchbares für das Teil kommt!
Am meisten freue ich mich, dass jetzt abseits der – stellenweise doch sehr ausgelutschten – Casual-Game-Pfade von findigen Leuten neue Wege bestritten werden können.Denn dass mit Kinect einiges mehr möglich ist als das übliche rumgehampel haben uns einige Freaks ja schon gezeigt. Vielleicht leg’ ich mir das Ding dann doch noch zu.
Super Aktion find ich. Für Move ist noch keiner drauf gekommen was zu hacken oder?^^ Sony würd sie wahrscheinlich alle einzeln verklagen.
Technisch gesehn war es bei der PS3 ein Software Hack. Auch ist die Ausgangssituation bei Sony eine andere, um beides ohne weiteres zu vergleichen. Aber allgemein kann man sagen, dass Microsoft auf jeden Fall einen besseren Ansatz verfolgt. Ich warte nur auf eine ordentliche Software, um den Rechner mit Handzeichen á la Minorty Report zu bedienen.
Klar gibt es da einen Unterschied. Aber soweit ich mich erinnere, wollte MS auch erst die juristische Keule schwingen und sind dann zurückgerudert.
Ehrlicherweise muss man sagen, dass es wohl einen Unterschied darstellt, ob lediglich ein neues Eingabegerät geknackt wird und dadurch Möglichkeiten zur Programmierung neuer Software eröffnet wird, oder ob ein Sicherheitssystem einer Konsole umgangen, wodurch man theorethisch auch sinnvolle Software auf der PS3 entwickeln kann, dies aber in der Regel zum Abspielen von Raubkopieen genutzt wird. Wobei man auch sagen muss, dass Sony Reaktion wahrlich nicht oscar-reif war. 😉
Dito. Besser man lernt spät als nie. Am Ende haben alle was davon.
@Jussi 118Ja das habe ich auch sofort gedacht …
Und wieder was zum streiten. Ich sage: Guck mal Sony, so geht man professionell mit Hardware Hacks um. Ring frei…