Angry-Birds-Entwickler auf Höhenflug

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Die Software-Schmiede “Rovio” kennen aktuell eher wenige Menschen, doch dafür Angry Birds. Mit mehr als 10 Millionen Downloads eines der erfolgreichsten Mobile Games. Einfaches Spielprinzip, geringe Entwicklungskosten und eine Multi-Channel Marketingstrategie brachten dem Spiel den durchschlagenden Erfolg. Mittlerweile beteiligt sich auch Amazon daran, die sich erst kürzlich die exklusiven Vertriebsrechte an der Special-Edition Angry Birds Rio gesichert haben.

Peter Vesterbacka, seinerseits der kreative Kopf hinter Angry Birds redet schon vom Ende der klassischen Ära der Videospielindustrie und damit auch vom Ende der klassischen Konsolenspiele. Er begründet dies durch die starren Strukturen der bisherigen Entwicklerstudios, sowie die aktuell steigenden Entwicklungskosten für ein klassisches Videospiel und dessen hohen Verkaufspreis. Mobile- und Socialgames seien in jeglicher Hinsicht flexibler und könnten den Spieler dadurch besser als bisher in eine interaktive Spielewelt einbeziehen.

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Richie1982
23. März 2011 13:39

Sollen se doch mal versuchen Games bei Itunes oder Android für 20 – 30 € anzubieten. Diese Games würden dann schließlich brach liegen. Die sollen erstmal Core Titel auf den Markt bringen und diese erfolgreich an den Mann bringen, dann sehen wir weiter, aber solche Aussagen sind lächerlich und ein Ar***tritt für jeden ernsten Coregamer, der mehr will als bloß 5 minuten Spass.

Streichholzfan
20. März 2011 23:31

Mann der Typ ist einfach High auf seinem Erfolg.Der kriegt sich beim nächsten erfolglosen SPiel aber GANZ schnell wieder ein!

ScorpionX
18. März 2011 18:30

Social Network Spiele drängen einen immer dazu Kohle zu investieren um z. B. Die jeweilige Währung zu erwerben. Dann Dauert ein Haus bauen nicht 24 Stunden,sondern ist sofort fertig. Und je mehr du spielst,umso mehr soll man dann kaufen, weil man sich dann an den Luxus gewöhnt… Ich bleib bei meinen geliebten Konsolen. Da weiss ich was ich hab…

belborn
18. März 2011 17:17

Man kann diesen Facebookspielchen einen gewissen Charme nicht absprechen.Sein Freundeskreis mit einbeziehen mit Hilfen bei Missionen oder Geschenken die ein Weiterkommen erleichtern(meine Freundin spielt das im Moment).Nur das Ganze ist sehr billig,primitiv,emotionslos,ewig wiederholend und dann richtiges Geld ausgeben für eine exkl. bunte Kuh oder einen Kirschbaum auf dem Acker stehen(man kann hier aber Kohle reinbuttern ohne Ende!!!!) zu sehen ist wirklich nicht motivierend.Desweiteren wird dann durch Freundesanfragen und Erfolgen die ganze Pinnwand zugeballert,daß ich den Scheiß schon jetzt nicht mehr sehen kann.

captain carot
18. März 2011 14:47

Ich finde die Theorien ja echt faszinierend. 200 Millionen spielen ein KOSTENLOSES Facebookspielchen und vllt. 10% davon bezahlen in diesem Spiel mal etwas mit echtem Geld. Andere Social Network Spiele dümpeln nebenbei bemerkt erfolglos vor sich hin.Von Tausenden iTunes und Android Games sind eine Handvoll richtig erfolgreich, ein Großteil bringt aber so gerade eben die geringen Entwicklungskosten ein.Und damit werden die klassischen Spiele und Plattformen gleich für tot erklärt?

Celes
18. März 2011 13:42

Ich würde es etwas anders formulieren: Social oder Mobile Games sind nicht für andere Zielgruppe, sondern für andere Gelegenheiten. Wenn ich irgendwo 5 Minuten warten muss, greife ich zur Vogelschleuder und schmeiße ein paar Schweinebauten um. Meistens habe ich ja auch gar keinen DS oder PSP dabei und es würde sich nicht lohnen, sie rauszukramen und mich bis ins Spiel durchzuklicken.Aber auf einer langen Bahnreise oder daheim im Bett möchte ich was Ordentliches spielen, Metal Gear Solid: Peace Walker oder Dragon Quest IX z.B. Wenn ich da zu oft zu Angry Birds oder Cut the Rope greife, habe ich ratzfatz alle Level durch. Dasselbe gilt in der Regel für Flash-Spiele aller Art. Das lenkt mal ab, ist aber nach ner Stunde oder zwei in der Regel auch abgefrühstückt. Was bleibt ist das flaue Gefühl, dass man in der Zeit auch was Gescheites hätte spielen können.Dem Aspekt Kreativität und Flexibilität muss man dem Mann aber lassen: Natürlich kann sich niemand mehr leisten, mit 100 Mann ein experimentelles Spiel zu programmieren. Dafür sind die Indy-Games da, wie sie auch auf Konsolen spielbar sind und da eine fröhliche Ko-Existenz mit Blockbuster-Titeln führen. Genau wie es von großen Studios unabhängig gedrehte Filme und geplante Blockbuster tun.tl;dr: So ein Bullshit

veli
18. März 2011 12:59

ahahahaha!!!jedes fenster höhere auflösung.das is zu gut ^_^

Flammuss
18. März 2011 12:39

der ist wohl mit john carmack zu viel um die häuser gezogen!was kommt als nächstes? fernseher werden überflüssig, weil jedes fenster eine höhere auflösung und besseren 3d effekt hat?

Dr. Mario
18. März 2011 12:01

Was hat der gute Mensch den bisher schon geleistet? Ein simples Minispielchen zum Herunterladen entworfen – und schon ist er der Experte in Sachen Videospiele-Zukunft. Selbst ein Blick in den Kaffeesatz hat da noch mehr Gewicht als die Worte dieses Herrn.

veli
18. März 2011 11:57

das is mit abstand der dümmste mist den ich in letzter zeit gehört hab.

Segabasti
18. März 2011 11:10

Ganz einfach: mit solchen billigspielchen, die in der Produktion vielleicht grade mal 500 Euro kosten, lässt sich mehr Geld machen, als mit 500.000 oder Multimilionen Produktionen. Da hat er einen Wunschtraum ausgesprochen, der so nie passieren wird, wetten, wir kriegen Angry Birds in spätestens 12 Monaten auf 3DS, NGP oder einer anderen Konsole?

SideScroller
18. März 2011 10:49

Kann mich den genannten Thesen nur anschließen. Angry Birds wird titel die COD oder New Super Mario Bros nicht vom Markt verdrängen, da die Spiele, wie schon genannt, jeweils ganz andere Zielgruppen angesprochen werden. Da ich zu Weihnachten einen iPod Touch bekommen kann ich auch persönlich vergleichen und muss sagen das dieses Gerät meine Heimkonsolen niemals ablösen wird. Für mobiles zocken ist er ideal, für zu Hause will ich aber Spiele mit mehr Substanz. Klar sind die Strukturen für ein Vollpreisspiel starrer, aber doch auch nur weil es sich Nintendo und Co.einfach leisten können. Ich persönlich glaube das Hr. Vesterbacka einfach noch kein sehr gutes Spiel gezockt hat und daher nicht nachvollziehen kann, warum Heimkonsolen auch weiterhin existieren und weiterhin mit Spielen versorgt werden. Wenn eine neue Errungenschaft die Heimkonsolen ablösen wird, dann der Stream, aber nicht die Casual Games.

Asaziel
18. März 2011 10:35

Warum muss man sich so einen Bullshit eigentlich anhören. So einen Kram haben schon mehrere Leute von sich gegeben und jedesmal war es falsch. Diesmal wird es auch nicht anders ablaufen.

belborn
18. März 2011 10:29

Die Zielgruppe für Mobil und Socialspiele ist eine andere.Kann mir nicht vorstellen das viele Leute,die regelmäßig Vollpreisspiele zocken sich das Casualzeugs reinziehen.

Turrican
18. März 2011 10:20

Bullshit! Kurzweilige Spiele wie Angry Birds sind für zwischendurch ganz nett… werden aber nie im Leben umfangreiche Konsolenspiele mit Tiefgang wie z.B. “”Heavy Rain”” oder einem “”Mass Effect 2″” das Wasser reichen können! Diese These ist mal vollkommen daneben und haltlos… ist doch klar, dass sich etwas für 3.99 Eruo besser vekaufen lässt als für 59 Euro… es fahren ja auch mehr VW Polos als VW Phaetons rum… dafür muss man seinen Wirtschaftsprofessor nicht an der Uni Bayreuth machen 😉

18. März 2011 9:52

Aha. Verkaufszahlen eines GTA oder COD sprechen da aber eine völlig andere Sprache. Für mich sind Social Games keine vollwertigen Spiele.