Eine alte Weisheit besagt, dass ein Bild manchmal mehr als 1.000 Worte vermittelt. Eine ähnliche Meinung vertritt auch Ken Levine, seines Zeichens u.a. für BioShock verantwortlich, in einem Interview mit IGN. Darin bezeichnet er Dialoge in Videospielen sogar als das am wenigsten effektive Kommunikationsmittel.
So vergleicht er die rein akustische Ebene mit einem 14.4-Modem, wogegen die optische quasi eine DSL-Standleitung sei. Dadurch könnten dem Spieler am schnellsten Emotionen und Informationen vermittelt werden. Stimmen könnten nur auf eine Art wahrgenommen werden, aber optisch sei mitunter ein größerer Spielraum gegeben.
In Kontrast dazu fordere die Stille eines Charakters den Rezipient heraus, sehr klare Entscheidungen über die Spielfigur zu treffen. Dies geschehe, weil der individuelle Ton einer hörbaren Botschaft fehle. Als Beispiel führt er Songbird und Elizabeth an im 2012 erscheinenden BioShock Infinite an, deren Beziehung keiner großen Worte bedürfe.
Etwas kurios mutet Levines Einstellung schon an, schließlich spielten bei seinem Unterwasser-Meisterwerk ja gerade die gesprochenen Dialoge eine nicht unwesentliche Rolle, um Stimmung aufzubauen und die vielschichtge Handlung voranzutreiben. Und bei Infinite hat Held Booker ja auch eine eigene Stimme…









ich glaube dass dialoge einer story schon mehr tiefgang geben,aber es kommt auch auf ne gute synchro an, wenn da nur irgendwelche lustlosen laiensprecher am start sind macht dat auch keinen sinn,
CoD brauch auch keine Dialoge, BAM in den Kopf und auf zur nächsten Explosion 😀
Und nochmal, Heart of Darkness kommt sehr gut ohne Dialoge im Spiel aus. Selbst in den Zwischensequenzen hätte man restlos darauf verzichten können Es muss natürlich nicht jedes Spiel ohne Worte auskommen, aber nötig ist es auch längst nicht immer.
Egal um welches Genre es sich handelt. Will man ihm eine Lebendigkeit und Tiefe geben, braucht es Dialoge. Wenn dich Kampfkameraden ansprechen oder anfunken, all das macht die Welt lebendiger, als ein ausweichender Gegner. Bestes Beispiel finde ich, ist Devil May Cry. Es gibt vieles zu sehen aber die Welt an sich ist tot. Wenn man aber Passanten im Laufe eines Abschnittes antreffen würde und vielleicht sogar ne Unterhaltung führen kann (weil man halt lust darauf hat) Würde es die Welt lebendiger machen.Da aber DMC auf schnelle Action aus ist, ist so etwas nicht relevant.
Another World oder Flashback kommen wie die meisten alten Spiele super ohne Dialoge aus, ebenso Heart of Darkness (Eric Chahi ist genial, auch wenn Flashback nicht von ihm ist) oder Oddworld (ohne verständliche Sprache).In vielen Spielen könnte man wohl problemlos auf Dialoge verzichten, auch wenn das heutzutage unmodern ist.In anderen Fällen, eben bei schon genannten Grafikadventures oder auch Rollenspielen ist eine geschriebene oder gesprochene Handlung elementar wichtig.
Ach so einfach kann man das nich allgemeinern.Limbo hat auch keine Dialoge und ist ein super Spiel das es schafft zu vermitteln was es will.Es kommt einfach drauf an wie das ganze gewichtet und daraufhin realisiert wird.
Ich denke, dass muss man vom Genre abhängig machen. Ein Action-Game braucht nicht viele Worte, aber wenn ich mir einige Rollenspiele oder Adventures ohne Unmengen von Texten (sei es geschrieben oder gesprochen) vorstelle, bekomme ich das Grauen. Ich mag immer noch das geschriebene Wort in Spielen, vor allem, da ich eh gerne auf alte Spiele zurückgreife. Was wären Textadventures ohne Text? :-)Naja, mal abwarten, wie die Spielszene in 10 Jahren aussieht. Vielleicht zocke ich dann nur noch Retro, weil mir der ganze neumodische Bombastkram ja jetzt teilweise schon zum Hals raushängt!? Wir werden sehen…
sag das mal Bioware ^^dann würd mass effect vier um die zwei stunden dauern XD
Naja so lange es keine rollenspiele sind braucht es echt nicht immer dialoge.Ohne musik würde bei einigen spielen die seele verloren gehen.
Der Sound insgesamt ist vllt. sogar wichtiger. Ganz besonders die Musik.
Sprache muss nicht unbedingt sein. Wenn die Bildsprache stimmt sind Dialoge völlig überflüssig wie zb bei Ico oder shadow of the Colossus.
Ich finde, der Sound und die Dialoge sind bei einem Spiel mindestens genau so wichtig, wie die Grafik.