Microsoft entschädigt Opfer von Phishing-Attacke auf Xbox Live

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Im Laufe der letzten Monate gab es, vor allem in Zusammenhang mit FIFA 12, immer mal wieder Berichte über eine angebliche Phishing-Attacke auf Xbox Live. Dies wurde stets von Microsoft dementiert und auf die selbst auferlegten hohen Sicherheitsstandards verwiesen. Nun ist jedoch ein  Fall bekannter geworden, in dem der Windows-Konzern anschließend auch eine Entschädigung zahlte und den Account wiederherstellte.

Laut Kotaku hatte die Xbox Live-Userin SusanT den Kundenservice von Microsoft mehrfach kontaktiert, stieß aber letztlich nur auf taube Ohren, weil ihr Account trotz gegenteiliger Versprechen nicht gesperrt wurde. Obwohl sonst nichts bekannt wurde, ist davon auszugehen, dass SusanT nicht das einzige Opfer dieses Angriffs ist.

“Obwohl Microsoft keine Auskunft zu spezifischen Fällen gibt, können wir hier bestätigen, dass der besagte Account wiederhergestellt und der Nutzer in vollem Umfang entschädigt wurde”, sagte ein Microsoft-Sprecher. Danach folgte die übliche Phrasendrescherei, dass man eng mit eventuellen Opfern zusammenarbeite, dies jedoch nur ein Handvoll seien und es keine großangelegte Attacke auf Xbox Live gegeben habe.

Zum Ende wurde nochmal darauf verwiesen, neue Passwörter zu verwenden und besser mit Punktekarten statt PayPal oder Kreditkarte zu bezahlen.

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captain carot
10. Januar 2012 7:04

@Disco Victim: Es ist ne verdammte Phishingattacke. Dafür hat MS schon genug darüber geredet. Wenn Banken, Ebay, usw. über jede Phishingattacke reden würden gäb´s wohl keine anderen IT-News mehr auf der Welt.Gerade die Geschichte rund um gehackte/gephisht

Transparenz Kubus
10. Januar 2012 1:10

boha so langsam bekommt man in den Medien echt das Gefühl es wird ein Xbox Live Hack erzwungen!! Immer wieder so lange berichten bis man irgendwie durchgedrückt hat das Xbox Live ja auch so anfällig und unsicher ist wie das PSN damals.Fakt ist: Xbox Live ist sehr sehr sicher und es gab bisher noch keinen großen Hackangriff etc. Fakt ist: NIEMAND kann sein Netzwerk gegen dumme User absichern. Wenn man eine Nachricht von einem vermeintlichen “”Xbox Live Moderator”” bekommt und dem dann sein User Daten gibt, ist man selber Schuld. Gegen Fishing gibts keinen Schutz, nur Aufklärung, und die betreibt MS gut genug.Tipp: Regelmäßig den Major Nelson Podcast hören, Larry und Stepto (Chef der Xbox Polizei) reden oft genug über Sicherheit und wie diese auf dem Service funktioniert. Noch dazu am besten noch Stepto auf Twitter folgen, auch massig Infos darüber wie LIVE funktioniert.

Disco Victim
9. Januar 2012 20:27

Klar will MS die Live-Mafia nicht publik machen. Dauernd find ich schlimmer als einmal.

Maik-el Neid
9. Januar 2012 19:41

@ KanonengießerIch empfinde das gar nicht so als Bash.Für mich ist hängen geblieben,das M.soft es einsah,und nicht mehr verschwiegen hat,daß es Probleme gab.Seit dem Playstation Hack,sollte dies zwar standart sein,aber da sind halt alle Firmen wohl sehr p

Kanonengiesser
9. Januar 2012 18:44

Du weiß doch, das Herr Essner seinen Microsoft-Bash in seinen News braucht…..noch nicht aufgefallen?

captain carot
9. Januar 2012 13:36

Naja, MS hat einen Angriff auf XBL selbst dementiert. Den hat es so wie´s aussieht auch nicht gegeben. Die Sache mit den Phishingopfern über EA Accounts ist ja schon länger bekannt. Ebenso, dass zwischendurch Nutzerkonten, die korrumpiert waren gesperrt und wiederhergestellt worden sind und auch, dass alte Punkteguthaben wieder gutgeschrieben werden.