Capcom-Vize: In 5 Jahren werden 50% der Einnahmen aus digitalen Verkäufen stammen

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“Ich würde sagen, dass innerhalb von fünf Jahren sicherlich mehr als 50 Prozent unserer Einnahmen aus dem digitalen Bereich kommen, und deutlich mehr als [50 Prozent] des operativen Gewinns [wird vom digitalen Bereich stammen]”, erklärte Svensson Gamasutra auf der GDC 2012. Er wies damit auf den gegenwärtigen Trend in der Spielebranche hin, die ein zunehmendes Interesse am digitalen Vertrieb von Software zeigt, anstatt über den klassischen Weg eines physikalischen Datenträgers im Einzelhandel zu gehen. “Und sicherlich wird noch irgendwann vor Ablauf dieser 5 Jahre jedes Spiel zur Veröffentlichung zeitgleich digital und auf Datenträger erhältlich sein. Auf einigen Plattformen ist dies bereits der Fall”, konstatiert der Capcom-Entertainment Vize-Präsident, wie z.B. auf der Vita.

Svennsonn glaubt aber nicht – wie viele andere Branchenvertreter – dass damit das Ende des Spiele-Einzelhandels angebrochen ist: “Der Einzelhandel wird immer einen Platz in unserer Zukunft haben, aber ich denke, dass sich in fünf Jahren die Gewichtung von Einzelhandel und Publishern verschieben wird“, orakelt der Capcom-Mann: “Ich denke, dass sich die Rolle des Einzelhandels vor allem weg vom Ort für geplante Käufe, hin zum Ort für Impulskäufe entwickeln wird, und im Gegenzug geplante Käufe zunehmend online getätigt werden, alleine schon wegen der Bequemlichkeit.”

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Funatic
12. März 2012 20:35

@opalaugemich würd mal ne statistik interessieren in der nur vollpreistitel aufgeführt sind. das bei steam wansinniig gezogen wird wenn es duke nukem forever für 5 euro oder fallout vegas für 7,99 gibt ist ja klar. aber das zählt nicht so wirklich. ineres

12. März 2012 18:58

Das die viel faseln, mag stimmen, aber vergleich mal das SOLL von vor fünf jahren mit dem IST von heute…und rechne es Dir hoch. Mir wird dabei übel…

Funatic
12. März 2012 14:13

ach dieses gerede gabs doch schon vor 5 jahren und jeden monat meldet sich jemand neues zu wort und stellt neue prognosen auf. ich find das nur noch nervig!zum einen hat man ja gesehen wie toll die PSP GO mit ihrer download only politik ankam zum anderen kurz was zum thema bequemlichkeit: wenn ich mir bei steam ein neues spiel kaufe und dann erstmal 6 stunden warrten muss bis es gedownloaded ist (ja ich hab breitband) und auch nicht spielen kann wenn der steam-server mal wieder down ist hat das nichts mit “”bequem”” zu tun!

leganfuh
12. März 2012 12:53

Download games würden mich ja nicht stören. Aber wer bei der Vita mal nachrechnet, läuft schnellt auf Sand.Ein Downloadgame kostet 10 Euronen weniger als im herkömmlichen Geschäft. Brauch aber ca. 4 GB auf der von Sony eigenen Speicherkarte. Die kostet wiederum 40 Euronen für 8 GB. Über die Preise für die Karten könnte man eine eigene Diskusion starten, soll hier aber nicht Thema sein. Jetzt spart man 20 Euronen für 2 online gekaufte Games. Dann ist die Karte bei “”richtigen”” Games voll. 20,- gespart und 40,- ausgegeben. So lange das so läuft, ist das vollkommen wertlos.

12. März 2012 12:45

ABER NICHT MIT MIR!!

Beeberman
12. März 2012 11:58

Da seht ihr wie gut DLC zieht ;)…Traurig aber war in 5 Jahren wird man sich ein Spiel für 60 Euro neu kaufen (gebrauchte Spiele laufen dann ja vermutlich gar nicht mehr auf der Konsole) und muss dann nochmals 60 Euro zahlen um wirklich das ganze Spiel zu haben für den DLC…Brave new World 😉

12. März 2012 11:55

Das klingt endlich mal nach einer realistischen Prognose. Nicht immer dieses “”in zwei Jahren läuft alles nur noch online und es gibt keine konsolen mehr””

Lord Raptor
12. März 2012 11:21

Bei Capcom wird das auch klappen. Da werden einfach noch schnell 200 Kostümpakete gebastelt und schon klingeln die Kassen.