Beim Hausputz entdeckte Jordan Mechners Vater eine Kiste mit alten Spielen, die er seinem Sohnemann anschließend schickte. Der Karton erwies sich als wahre Schatzgrube: Neben exotischen spanischen DROsoft-Versionen von Prince of Persia und Karateka (auf Kassette für Amstrad!) entdeckte er auf ein paar 3,5-Disketten den original Apple-II-Quellcode ausgerechnet des Spiels, das ihm zum Durchbruch verhalf: Prince of Persia. Davon war er so begeistert, dass er dies sogleich auf seinem Blog kundtat: “Ich wußte, das sieht mir nicht ähnlich, etwas wegzuwerfen!
Seit über 10 Jahren fahndete er bereits nach dem Quellcode seines berühmtesten Spiels. Er hatte “die Hoffnung schon aufgegeben”, sein Meisterstück wiederzufinden, gab er zu. Nach Karateka war Prince of Persia Mechners zweites Spiel. Es wurde 1989 auf dem Apple II veröffentlicht und war unter anderem berühmt für seine (für damalige Verhältnisse) technisch herausragenden Animationen der Charaktere.
Sein nächstes Problem: Wie bekommt er die Daten der 3.5? Apple ProDOS Disketten auf seinen Rechner? Gut zu wissen, dass auch Legenden ganz normale Probleme haben…
Den Fortschritt seiner Daten-archäologischen Ausgrabungen könnt Ihr via Twitter verfolgen, oder auf seinem Blog. Erst kürzlich entdeckte Mechner einen 30 Jahre alten Fanbrief von John Romero (wir berichteten hier). Mal sehen, was er als nächstes ausgräbt…









Jordan Mechner ist auch zuzutrauen, dass er diesen Fund nun gut für die Nachwelt verfügbar macht. So wie ja bereits die Designfibel.