Ouya

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Die Ouya-Erfinder haben ihr Ziel erreicht: Ihre 99-Dollar-Konsole, deren Betriebssystem auf dem mobilen Google-Betriebssystem Android basiert, brachte in den bei Kickstarter üblichen 30 Tagen 8.580.682 Dollar an Spenden ein – benötigt wurden nur 950.000 Dollar. 63.416 Unterstützer konnten sich für das kleine “Konsölchen“ begeistern, dass sich wie PS3 & Co am heimischen Fernseher anschließen läßt. Wer 99 Dollar spendete (was über 46.000 Leute taten), bekommt neben der Konsole auch das Gamepad dazu, die Software wandert per Download auf die Ouya.

Wieder also eine Kickstarter-Erfolgsgeschichte? Auch wenn die Finanzierung des Projekts gesichert ist, bleibt abzuwarten, ob sich die Konsole durchsetzt – die Konkurrenz ist bekanntlich groß. Positiv ist – neben dem Kickstarter-Erfolg – auch die Resonanz einiger großer Spielehersteller: So sagte Namco-Bandai der neuen Konsole die Unterstützung zu und Square-Enix will Final Fantasy 3 für Ouya zum Konsolen-Start herausbringen.

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henning
12. August 2012 22:46

@kamekAh, du hast auch schon für IOS entwickelt? Was passte dir da nicht?Spass bei Seite, mit offen meine ich offen für Entwickler. Bei Nintendo, Sony und Microsoft musste man teure SDKs und Lizensen kaufen. Bei Apple und wenig später auch Android muss ma

henning
11. August 2012 12:29

Dieses offene Geschäftsmodell von ios und co. scheint sich ja durchzusetzen.

Seska1973
10. August 2012 17:10

Kickstart ist für Amerikaner Only.. Wegen Amazon. Da haste also wenig Chancen 🙂

DanJJ
10. August 2012 15:28

Ich hab ne kickstarter seite geöffnet. Sauna club flamingo: bitte spenden ! Lol , langsam ist dieses kickstarter zeug nur noch nervig . Wieso unser geld ausgeben , wenn es hanswurscht draussen auch tun kann.

Ziep
10. August 2012 13:43

Finde ich als Alternative nicht ganz uninteressant… scheint ja sehr kompakt zu sein, also gut zum Mitnehmen zu Freunden für kleine Partygames, vielleicht kanns noch ein bisschen Musik speichern. Für die normalen Spiele dann natürlich ne Konsole. Ich glaube kaum , dass der fehlende spielerische Tiefgang die Konsolen verdrängen kann. Mal sehen zu was es gut ist… Geld ist ja jetzt da , falls sie es nicht so verprassen wie bei Gizmondo 😀

Richie1982
10. August 2012 13:32

Ich sehe da den Vorteil einer Android Konsole auch noch nicht, da viele Handy- und Tablet-Spiele derzeit einfach auf kurzweiliges Spielen ausgelegt sind. Ist bleibt die Frage was da noch an Free2Play- und Indie-Titeln hinzukommt. Zumal bei letzteren auch viel Schund veröffentlicht wird. Da kann es mal schnell unübersichtlich werden.Wenn man’s aber evtl. als einfaches Mediacenter einsetzen kann, dann ist es ne Überlegung wert.

Seska1973
10. August 2012 13:10

Abwarten, ich persönlich. Sehe hier ein “”Open-Source”” Gizmondo Fall

Max Snake
10. August 2012 12:54

Ich finds cool, da muss ich keine Handy – Vertrag bindet und es gibt auch gute Android – Spiele.