Lionhead

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Er tritt in große Fußstapfen: Nach dem plötzlichen Weggang von Branchen-Lautsprecher Peter Molyneux in diesen Jahr (wir berichteten hier) übernahm Gary Carr die Leitung der Lionhead Studios. Im Gespräch mit Polygon deutete er an, dass man nach Fable: The Journey, an dem sein umtriebiger Vorgänger noch arbeitete, etwas Neues beginnen möchte:

Wir haben immer ein paar Teams, die herumspielen, kleinere Teams, die vom Weg abzweigen und andere Dinge tun“, erklärte er. “Man kann nicht alle auf eine Idee loslassen – das ist einfach nicht hilfrecih, um ein Studio zu entwickeln. Es gibt eine Reihe von Dingen über die ich nicht sprechen kann, wie sie sich vorstellen können. Aber wir sind ein Team, das gerade ein Spiel fertiggestellt hat, und nun beginnen wir etwas Neues und Aufregendes, über das ich noch nichts sagen darf.

Er hält sich also noch bedeckt – bleibt abzuwarten, ob er die Gelegenheit nutzt und wirklich eine neu IP aus der Taufe hebt. Bis dahin erscheint erstmal Fable: The Journey am 12. Oktober für die Xbox 360.

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PrinzessinHorst
24. September 2012 1:32

[quote=Doublefine]

. Fable als durchschnittlich zubewerten ist schon ziemlich grenzdebil. .
.

[/quote]Ok, dann: durchschnittlich mit guter Musik.Mehr dann doch wirklich nicht.

Sil3ntChill
20. September 2012 11:30

Molyneux Weggang birgt eindeutig Potential, dass sich Lionhead mal weiterentwickelt 😉 NIcht falsch verstehen: Trotz der immer an Größenwahnsinn grenzenden Aussagen vom Märchenonkel, hat der gute Herr Molyneux durchaus einiges zur Spielekultur beigetragen. Die Dinge für die er sich bei Bullfrog verantwortlich zeigte, gaben der Spielebranche durchaus starke Impulse. Auch die Sachen, die er mit Lionhead produzierte, waren gute Sachen. Nur hat die Entwicklung neuer Franchises absolut stagniert und es wurde sich halt auf Fable konzentriert. Die Fablespiele an sich haben bei mir auch immer einen guten Eindruck hinterlassen.Molyneux Problem ist und bleibt einfach sein riesen Ego, oder zumindest seine großspurigen Ankündigungen etwas komplett Neues und Revolutionäres zu erschaffen. Zu hohe Erwartungshaltung der Konsumenten führt halt zwangsläufig zur Enttäuschung. Auch sein neues Projekt “”Curiosity””, welches ein “”social-gaming-experiment”” darstellt, scheint (imho) eine große Seifenblase zu sein, welches im inneren eine dicke Kuh zum melken verbigt (Stichwort Mikrotransaktionen).Aber seis drum: Ohne den Märchenonkel, hat Lionhead vielleicht wieder etwas mehr Luft zum atmen und etabliert sich auch ohne den Göttervater als gutes Gamesstudio.

AkiraVingard
20. September 2012 8:45

Der Peter wird schon wissen was er macht, auch wenn er wieder einmal seins Fans(?) enttäuscht. Keine Gutenachtgeschichten mehr…. Schade..

Doublefine
20. September 2012 2:44

Sir Promalot ist eine Art Visionär der seine Ideen und Gedanken gerne mal äussert bevor er die technischen und finanziellen Möglichkeiten geprüft hat. Gebt dem Mann sagenhaft legenderes Budget und er liefert auch das ab was er versprochen hat. Fable als durchschnittlich zubewerten ist schon ziemlich grenzdebil. Die Reihe lieferte nie das ab was publiziert wurde, aber waren dennoch durchwegs sehr gute Vertreter des Genre.Jetzt bleibt abzuwarten was Lionhead ohne Peter aus dem Boden stampft.

19. September 2012 19:55

Ja,JA GENAU Immer dieses pseudospirituelle Gelaber von Molyneux Und am Ende kommt ein durchschnittliches Action Adventure raus

extremo
19. September 2012 17:11

Mir auch. Naja ok die Märchenstunden von Peter werden fortgesetzt…. einfach mit nem anderen Firmennamen.

Flammuss
19. September 2012 17:04

Mir werden die Märchenstunden von Onkel Peter fehlen!!!