Über Sinn oder Unsinn von Fortsetzungen wird unter Videospielern stets heiß diskutiert: Eine Fraktion kauft sie gerne, weil ihr die dazugehörende Serie gefällt, die andere lechzt nach Innovationen und straft sie mit Ignoranz. Zur letzteren Gruppe gehört auch David Cage, Macher von Heavy Rain oder Fahrenheit. Er sagte dem OPM UK nun, dass Sequels die Kreativität töteten.
Wenn man an Innovationen interessiert sei und etwas anderes als Shooter sehen wolle, realisiere man dies. Viele Spieler wollten aber stets immer wieder dasselbe erleben, also würden die Hersteller es ihnen geben – so einfach sei das. Innovation bleibe auf der Strecke und jedes Mal an Weihnachten sehe man das gleiche Resultat.
Quantic Dream gebe dem Spieler hingegen nicht, was er erwarte. Vielmehr gebe man ihm etwas, von dem er bisher gar nicht wusste, dass er es brauche.









Dann wird’s wohl nichts mit Nomad Soul 2 … eigentlich schade….
@ MorolasHeavy Rain gefiel mir sowohl als auch besser :)Die Story hat mich eher gepackt als bei Fahrenheit, was die von Fahrenheit aber in keinster Weise schmälern soll. Ich mochte und mag noch immer die melancholische Stimmung von HR und deren Umsetzung.
naja,für diese Aussage braucht es keinen Cage.Natürlich sind Fortsetzungen in ihrer Kreativität naturgemäss eingeschränkt weil man sich in vorgegebenen Bahnen des originals bewegen muss a)um sich nicht in widersprüche zum original zu verstricken bzw die serie somit zu ruinierenb)die Fans auch “”more of the same””wollen,also genau das was Teil 1 beliebt gemacht nochmal wollen,nur in besser wenn möglichbei Spielen mit Fantasy Setting wie zb Zelda lässt sich die kreativität aber eher erhalten,da man hier zb mit der Timeline beliebiger umgehen kann u auch nicht gerade an physikalische Gesetze gebunden ist(metalstiefel um unter wasser zu atmen?kein problem) u somit immer neue Sachen erfinden u kombinieren kann,während Spiele die mehr dem reellen universum angesiedelt sind,egal wie haarsträubend dumm die Story,mehr Regeln unterliegt die eher nachvollziehbar sein müssen.Hinzu kommt eine rigide Fanbasis die so abgestumpft ist dass sie wirklich immer nur dasselbe Spielen will.Da reicht schon eine kleine änderung in einem standard shooter(zb leicht die massenträgheit beim Zielen simulieren wie killzone2) und schon ist der Aufschrei gross weil die Lenkung angeblich ungenau ist u sich das Spiel nur zu 99% so steuern lässt wie alle anderen,und wehe man wagt den charackter komplett zu ändern(dmc)dann meckern so honks wie ich.Und dann wären da die schlimmsten,die Leute die immer dasselbe Fifa/cod klaglos hinnehmen aber neue Spielkonzepte in der Luft zerreissen als ob sie eine Bedrohung fürs Abendland u gaming wären u sich zb masslos zb über das konzept von Heavy Rain aufregen obwohl solche Spiele nur alle 5 jahre erscheinen u auch keinerlei Einfluss auf die Spielkultur zu haben scheinen.Da sollte man sich lieber auf den programmierer,der ja nicht gerade ein ein kind der demut ist kritisieren, als auf das Spiel einschiessen.Was ist so schlimm an einem interaktiven Film?-es ist nur ein Konzept von tausenden u macht 0.001 aller releasten Spiele aus-und verglichen mit anderem interaktiven Film Spielen wie zb Dragons lair war es ein enormer Sprung nach vorne.Das Problem ist aber mmn nicht die mangelnde kreativität an sich die jede fortsetzung irgendwann mit sich bringt,sondern dass der sequel schrott mittlerweile jährlich zum festen Termin erscheint,die programmierer unter diesem Zeitdruck kaum noch Zeit haben was grundsätzlich neues zu testen u so zudem kaum noch Platz ist für neue IP’s.@valisdeine verkaufszahlen sind falsch,bei den cod verkaufszahlen muss an der dritten stelle von rechts eine 9 statt einer 8und heavy rain hat sich 2mio mal verkauft u nicht 100000.
Interaktiver Film. Ja, find ich auch. Und warum nicht? Wenn dabei solche Spannung und Atmosphäre erzeugt werden, bitte mehr davon. Jedenfalls um Längen besser als so manches Game, das völlig von selbst zu laufen scheint (CoD) oder das aus nur wenig Gameplay zwischen den Filmsequenzen zu bestehen scheint (siehe FF XIII). Das sind für mich inaktive Filme.
Sicher nicht. Trotzdem war gerade Heavy Rain für mich eher Interaktiver Film als Spiel. Videospieler haben insgesamt gesehen auch Titel wie Alan Wake und Mirror´s Edge links liegen lassen. Spiele, die ich weit reizvoller finde als Heavy Rain.
Find Ihn persönlich weniger anstrengend,als Molyneux.Verkaufszahlen sind leider kein Indikator für gutenGeschmack.
@Sil3ntChillHeavy Rain hat dir besser gefallen weils technisch besser ist odervon der Story?Frage nur weils bei mir 100% umgekehrt ist, dies aber auch weil Fahrenheitmehr Spannung bot und die QT besser waren, einfach cooler Reaktionstest.
Spieler:””David Cage nervt!””
Hmm, schauen wir doch mal auf die Verkaufszahlen… Call of Duty = 1228743892 Trizillionen. Heavy Rain = 100.000 Stück.Da kann er heulen soviel er will, wenn man nicht mal die Basis in Videospielen auf die Reihe bekommt (Stichwort Panzer Steuerung in Heavy Rain), dann hilft auch tolle Story und Innovation nichts.
Im Prinzip hat er ja schon Recht. Nur mit den Fortsetzungen ist das ganze ja so ne Sache. Wenn eine Serie gut ist wollen die Fans natürlich einen Nachfolger. Ist der Nachfolger auch gut ,kommt natürlich ein weiterer Teil usw…Wenn dann irgendwann mal nach Teil x eine Übersättigung eintriit,schreien die Fans nach frischem Wind. Wird dann an dem Spielkonzept aber was geändert ,heulen alle wieder rum das es nix mehr mit den vorherigen Teilen zu tun. Ich kann schon verstehen das viele Entwickler sich gar nicht mehr an die Neudefinierung einer Marke heran trauen,da Schuss ganz schnell hinten losgehen kann ,wie in der jüngsten Zeit oft genug gesehen. Also bleiben viele Entwickler lieber beim altbewährten Konzept und fügen nur Ergänzungen hinzu. Das Innovation da auf der Strecke bleibt ist ja irgendwie klar. Aber das Risiko ist für viele Hersteller einfach zu groß.
Zweischneidig, sage ich mal.
Sil3ntChill, prinziell wußte ich schon, worauf ich mich bei Heavy Rain einlasse, nur war die ganze Sache – in meinen Augen – so furchtbar schlecht erzählt. Es waren so viele Längen in der Geschichte, von Dummheiten ganz zu schweigen.*Aber wie Du schon festgestellt hast, da gehen die Ansichten weit auseinander. ;)*Spoiler:Mich hat besonders aufgeregt, als der Idiot durch den Tunnel mit den Glasscherben kriechen mußte und er anstelle das er einfach etwas um seine Unterarme wickelt und das Glas vorher wegschiebt, mit voller Kraft drüberkriecht …
Spiele von Quantic Dream sind immer was Besonderes. Microsoft hat keinen Entwickler, der auch nur annähernd so gut ist.
*grinst*So gehen die Meinungen auseinander.Mir persönlich, haben Fahrenheit und auch Heavy Rain sehr viel Unterhaltung geboten. Ich wusste allerdings bei beiden Spielen auch auf was ich mich einlasse. Wenn mans positiv ausdrücken möchte, dann könnte man von einem “”cineastischen Adventure”” sprechen, wenn mans etwas plakativer Ausdrücken möchte: Beide Spiele sind im Grunde interaktive Movies inklusive Quicktime-Buttonshit, bei denen man Gameplayinnovationen vergeblich sucht.Allerdings haben mich die Storys und auch die Inszenierung beider Titel (Heavy Rain natürlich um einiges intensiver) sehr gepackt.Kurzum: Ich mag den Cage. Er isn bisserl verschroben und geht leicht in die Richtung Molyneux, da er geringe Tendenzen hat, sich als Heilsbringer und Revolutionär der Gamingbranche zu sehen. Aber was der Mann macht, ist durchaus unterhaltend und konsequent umgesetzt und hebt sich auch ein wenig von der Xten Ballerei, oder dem drölfzigtausendsten FIFA-Teil ab. Wer aber klassisches Gameplay bei Cage erwartet, wird mit den “”Spielen”” die er entwickelt nie warm.
Double K.O.
gameplay tötet cage.
@bitt0r: WORD!””Quantic Dream gebe dem Spieler hingegen nicht, was er erwarte.””Genau, habe bei Heavy Rain ein Spiel erwartet, kein langweiliges FMV-QTE-Festival, bei dem ich nur nicht eingeschlafen bin, weil ich ständig irgendeinen Knopf drucken mußte, dam
der letzte Satz ist ja brutal pervers psycho.
cage tötet gameplay.
Ganz unrecht hat er damit sicher nicht….
Irgendwie hat der Bursche schon recht, dass es die Kreativität tötet…Aber es ist auch sehr schwierig wenn nicht noch schwieriger eine Fortsetzung Interessant zu haltenUnd mit den gegebenen Mitteln noch mehr herauszuholen.Ich mag Fortsetzungen… sprich die Zelda, Metroid Mario, Meta Gear, Resi Reihe…Das Spielprinzip ist immer gleich oder ähnlich aber nie 1:1 gleich.Ich hätte lieber Fahrenheit 2 (weiss zwar nicht wie das gehen soll… Parallele Welt :o) ) als ein Heavy Rain da Fahrenheit x Mal besser und spannender war.Ach ja… Heavy Rain ist auch ne Fortsetzung… eine Fortsetzung vom Spielprinzip… aber eben nicht so gut wie das von Fahrenheit.Das wäre das gleiche wenn Nintendo ein Zelda macht und es dann anders unbenennt,mit anderern Figuren :o)Oder ein SMB2 das kein Mario ist bei uns als SMB2 verkauft.Ich mag diesen Teil fas am liebsten von den Marios