SCEE sagt: Indie-Revolution schon vorbei

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Shahid Ahmad hat als Head of Strategic Content bei Sony Computer Entertainment Europe einige der beeindruckendsten Indie-Titel auf Sonys PlayStation Vita gebracht. Während viele die entsprechende Softwarewelle erst am Anfang sehen, hat er sie jetzt auf der London Games Conference 2013 für beendet erklärt. Später berichtete MCV darüber.

Das generelle Problem der PlayStation-Marke sieht Ahmad darin, dass es zwar noch alteingesessene Entwickler gebe, diese aber mit neuer Besetzung agierten. Bereits während der gamescom 2012 habe er realisiert, dass etwa niemand die PlayStation Vita beachte. Es sei auch egal gewesen, dass Sony das Handheld neu unterstützen wolle.

Man könne den Kurs eines Supertankers aber nicht ändern, indem einfach nur davon gesprochen werde, sondern es müssten radikale Maßnahmen ergriffen werden. Die gute Beziehung zu einem Entwickler sei in einer Zeit der immer stärkeren Fragmentierung wichtig. Seine Beziehung zu Entwicklern sei etwa so gut wie noch nie zuvor.

Für die aktuelle Indieverliebtheit der Vita führt Ahmad abschließend drei Gründe an: Sony erkannte, dass Entwickler Kontrolle den kompletten digitalen Vertriebsprozess haben müssten, musste die Konkurrenz in Form von Smartphones, Smart-TVs, PCs, Tablets sowie Laptops anerkennen und Tools wie Unity oder Game Maker einführen.

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rarebonn
14. November 2013 18:21

kommt jetzt das Sony “”Qualitäts -Siegel”” ?

Lombax
14. November 2013 14:26

Es gibt wirklich gute Indie Spiele,aber der Markt ist einfach zu überschwemmt damit und es gibt oft Spiele die sich doch stark anderen ähnlich sind! Deswegen sollte man die Zufuhr verringern und dafür bessere Indie Games bringen!

Mayhem
14. November 2013 14:00

und die Vita braucht immer noch gute Retail Spiele!!!

Tomatenmann MofD
14. November 2013 13:03

Ob vorbei oder auch nicht, die Szene hat es voran gebracht und dies ist eine gute entwicklung.