Seit drei Jahren in Entwicklung, soll der fünfte Teil der Halo-Hauptserie alles richten: den größten Multiplayer-Modus der Serien-Geschichte bieten (20 Maps von Anfang an dabei, 15 weitere folgen in den ersten 8 Monaten nach Veröffentlichung gratis), den umfangreichsten Solo-Part auffahren und die Xbox One aus dem Verkaufsloch ziehen.
Hinter verschlossenen Türen sehen wir auf der gamescom endlich mehr von der Einzelspieler-Kampagne, deren Story sich mit den Menschen, den Covenant und den Forerunnern beschäftigt. Natürlich warten neue Charaktere und Feinde auf Euch, genauso wie frische Waffen und Moves (Rammattacken und “Sturzflug” auf Feinde – wir berichteten im Heft darüber). Beim Design legen die Entwickler großen Wert auf den Koop-Aspekt, ein Hinein- und Herausspringen in laufende Kampagnen Eurer Freunde ist zum Beispiel jederzeit möglich. Wer sich ohne menschliche Hilfe in den Kampf begibt, ist dennoch als Vierer-Team unterwegs (etwa Master Chief + Linda + Frederic + Kelly): Ihr spielt den Anführer und gebt auf Wunsch per simplem Tastendruck Kommandos wie “Diese Waffe nehmen” oder “Diesen Feind als Hauptziel anvisieren” – das Credo der Macher lautet entsprechend “Das Team ist deine Waffe”.
In der vorgespielten Demo der zweiten Story-Mission sehen wir dieses Feature im Einsatz: Während der Master Chief in einem Schiffshangar die oberste Ebene säubert, gibt er Befehle an seine unten vorrückenden Kameraden – Gegenstand oder Gegner ansehen, Kommando geben, läuft. Wichtiger als diese spielmechanische Feinheit ist aber der grafische Eindruck, den Halo 5: Guardians bei uns hinterlässt: Es sieht nämlich sehr, sehr schick aus. Herausragend ist die Beleuchtung, die die Sci-Fi-Kulissen metallisch zum Glänzen bringt und die Räume plastisch wirken lässt.
Das Ende der Demo bringt uns schließlich zum Grübeln: Der Master Chief stürzt nach einem Kampf in die Tiefe und erwacht in einer mysteriösen, finsteren Höhlenwelt. Eine Stimme spricht zu ihm, irgendwie vertraut… Cortana? Eine weibliche Silhouette erscheint zwischen spitz aufragenden Felsen und sagt in etwa: “John. Es wird erwachen. Du hast nur drei Tage Zeit.” Dann bebt die Erde und aus dem Boden bricht eine Art Monsterwurm hervor, der sich in die Höhe schraubt.








