Beim Anzocken des Black Ops III-Multiplayer-Modus bin ich wenig überrascht: die Steuerung ist super, die Optik superflüssig und das Spielgeschehen gewohnt flott. Auch wenn die Grafik nicht auf Referenzniveau ist und mit teils unscharfen Texturen auffällt, erinnert das Ganze stilistisch positiv an die Crysis-Reihe und wirkt rund. Nachbessern sollte Activision entweder bei Spielmechanik oder Level-Architektur, denn wie schon beim Vorgänger Advanced Warfare nerven unsichtbare Wände: wenn Hindernisse so aussehen, als könne man drüberspringen, dann sollte das auch gehen – zumal man ein Jetpack auf dem Rücken hat!
Neu und spaßig sind die Specialists: Habt Ihr genügend Punkte angehäuft, wechselt Ihr auf Wunsch vom Standardsoldaten zum vorher gewählten Spezialisten – das kann bspw. ein Roboter mit fettem Gatling-Gewehr sein. Ausruhen könnt Ihr Euch darauf jedoch nicht: viel mehr als der Standard-Rambo kann auch der Spezialist nicht ab. Ist er erledigt, gehts wieder als Normalo ins Gefecht. Meine Prognose: Wer Call of Duty bislang mochte, dürfte auch von Black Ops III nicht enttäuscht werden.








