M!oment M!al #46

56
251

Das Risiko eines finanziellen Misserfolgs will niemand eingehen, nur noch wenig Titel entziehen sich daher der Vershooterisierung. Diese bedeutet aber nicht mehr Schießprügel und deren Einsatz, sondern auch einen simpleren Spielaufbau – eben eine Shooter-Mechanik. Die Spielwelt wird eingegrenzt, die Möglichkeiten verringert, Zusatzaufgaben gestrichen. Man darf gespannt sein, ob auch das neue Tomb Raider einer ähnlichen Marschroute folgen wird. Die Vermutung liegt leider nahe. Der Spielergeschmack scheint sich von dem Wunsch nach Abwechslung weitgehend entfernt zu haben. Das mag daran liegen, dass in einer hektischen und schnellebigen Zeit die Auseinandersetzung mit intensiveren, sprich fordernden Spielerlebnissen zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Wegwerf-Unterhaltung statt Gameplay-Brocken. Es muss richtig knallen, auf direktem Wege zum Ziel kommen und den Weg dorthin noch mit möglichst vielen Leichen pflastern. Videospiele sind anspruchsloser geworden, zumindest scheint es so. Vielfalt geht verloren, wenn sich alles in die gleiche Richtung bewegt.

Eine Übersättigung des Marktes mit gleichen oder ähnlichen Konzepten ist keine Frage der Zeit mehr, sondern in vollem Gange. Diese Entwicklung kann ich persönlich nicht verstehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch eine Videospiel-Zeit kenne, in der Shooter nur ein Genre unter vielen waren. Dort wurden eben noch nicht alle Games mit Baller-Gameplay und Schlauchlevel-Struktur angereichert, sondern boten Eigenständigkeit in Idee und Spielaufbau. Ich will nicht glauben, dass solche Software keine Chance mehr hat. Ich hoffe lieber auf eine Rückbesinnung und damit verbundene Wiederkehr der Vielfalt. Action-Adventures sind dann wieder Action-Adventures, Jump ‘n Runs wieder Jump ‘n Runs, Shooter wieder Shooter. Videospiele haben wieder Farbe, und mit der Abwechslung kehrt Spielspaß in Hülle und Fülle zurück. Andernfalls geht die Branche eines Tages in ihrem eigenen Kugelhagel zu Grunde…

56 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
BoC-Dread-King
19. Februar 2013 9:53

[quote]Wobei ich hoffe, dass DS3 so richtig floppt, damit man sich wieder zurückbesinnen kann. Davon ab scheint DS3 wirklich einfach billig und schnell zusammengeschustert[/quote]Wenn man das liest, hast du anscheinend nich ein bisschen Ahnung, billig in sich zusammengeschustert ist einfach ein Widerspruch in sich selbst. Oder war das Ironie? DS3 ist das Umfangreichste DS was es je gab, ob nun das Waffensystem, die Spielmodis oder die Kampagne incl. Story.Bevor man irgendwas kritisiert sollte man vielleicht selber erstmal das Spiel verschlingen!

Maik-el Neid
19. Februar 2013 1:27

@ Bastian 1984Tut mir leid, dass ich es als Fakt dargestellt habe, dass die Items bei Mario Kart Wii auszustellen sind.Habs wohl mit Double Dash oder dem DS/N64 Ableger verwechselt.Wenn es da auch nicht geht, war das natürlich nen noch schlimmerer Irrtum.

Oliver Gruener
18. Februar 2013 18:54

Ich finde Evolution meist recht gut.Nehmen wir Mario, NSMBU interessiert mich nicht die Bohne. Ich habe Mario bis zu geht nicht mehr auf SNES und N64 gespielt, dann mit Gamecube / Wii war das mit einmal vorbei und seither interessiert mich die Serie einfach nicht mehr, insbesondere jedenfalls bezogen auf die 2D Teile. Sicher sind die neuen 2D Marios ausgefeilter als damals, aber damals ist halt locker 20 Jahre her. Neue Spieler werden also von den neuen Marios mit Sicherheit extrem super unterhalten. Ich selbst bin aber irgendwie nur noch gelangweilt. Wobei mich die Shooterisierung auch extrem nervt. Ich mag Shooter auf Konsole sowieso nicht. Wie Karotte schon schrieb, das erste Jak & Daxter war ein geniales J&R, jeder weitere Teile wurde leider (!) immer mehr Shooter. Ich liebe Uncharted, aber die Shooter-Abschnitte, insbesondere wenn man in einer “”Arena”” steckt und erst mal alles platt machen muss, die nerven mich einfach nur. Bei den alten Tomb Raiders waren die Shooterabschnitte Beiwerk. Sie waren nicht gut gemacht aber sie störten zum Glück kaum. Wenn das nächste TR, auf das ich eigentlich sehr warte, wirklich in erster Linie Shooter ist, dann werde ich das maximal irgendwann für 10 Euro vom Grabbeltisch mitnehmen. Der Reiz bei TR lag immer im Klettern und Erkunden und genau das will ich in so einem Spiel.Allerdings darf man auch nicht CoD die Schuld geben, das Spiel ist schon sehr gut. Das erste Modern Warfare war damals ein Kinnladenklapper sondergleichen. Und Dead Space 1 hat sich wohl schlechter verkauft als 2, also ging man noch mehr in die Actionrichtung. Wobei ich hoffe, dass DS3 so richtig floppt, damit man sich wieder zurückbesinnen kann. Davon ab scheint DS3 wirklich einfach billig und schnell zusammengeschustert. Andererseits, Serien bleiben sich mitunter auch treu, dass aktuelle DMC scheint nicht sehr anders als der erste Teil Anno Dunnemals. Und ehrlich gesagt, mit einem Resi im Stil von 1 bis 3, damit wird man heute bis auf ein paar Altfans niemanden mehr hinterm Ofen vorlocken. Der Zwang ist leider auch da, dass je aufwendiger die Technik und je teurer die Entwicklungskosten auch mehr Einheiten abgesetzt werden müssen. Und das geht eben nur über Massenmarkt. Wie viele Spiele knacken schließlich die 10 Millionen Marke? Wie viele überhaupt die 5 Millionen Marke. Das sind pro Jahr doch nur eine Handvoll.

BoC-Dread-King
18. Februar 2013 16:00

[quote]Dead Space 3 setzt nun auf Gegnermasse statt Klasse[/quote]Selten so ein Schmarn gelesen.Denn DS3 ist wieder Extraklasse und min. genauso gut wie DS1, nur mit DS2 gab es einen kleinen Hänger.Und der Horror ist immernoch da, sobald man in der Umlaufbahn des Eisplaneten angekommen ist. Das man am Ende der Story mehr Action serviert bekommt ist doch ganz logisch wenn sich das Finale nähert und das war bei DS1 nicht anders! [quote]Schließt sich hinter mir die Tür, werde ich direkt im Anschluss daran mit Feinden konfrontiert[/quote]Ach und man kommt in nen Raum und hinter einem geht die Tür zu, weil die CPU eine Kontaminierung entdeckt… Ja das gab es in DS1 auch schon des öfteren………Und immernoch wirkt das bedrohlich, was kommt?Woher kommt es?Manchmal frage ich mich ob manche sich die Vergangenheit irgendwie schön reden.Was natürlich logisch ist, dass man abgebrühter wird umso öfter man irgendein DS spielt. bei mir ist es ja nun bei DS3 schon so weit, dass ich jeden Raum nach Lüftungsschächten überprüfe, wo habe ich eine gute Position? Man passt sich halt mit der Zeit der Situation an, aber ist das nicht menschlich? Deshalb kann es natürlich sein das man Dinge anders empfindet als noch in DS1, wo man wirklich noch keine Ahnung hat was hier los ist und man erstmal hilflos war.Deswegen finde ich man sollte mit solchen Aussagen erstmal die Kirche im Dorf lassen und vorher nochmal genau überlegen warum empfinde ich bei DS3 gleiche Dinge wie bei DS1 jetzt anders.Für mich ist DS3 jedenfalls das beste DS was es je gab, was einem dort geboten wird gab es halt leider nicht bei DS1 und 2.SP/Klasse gemachter Ko-Op-Modus/Classic-Modus/Überleben/Hardcore/das ganze Waffenbaukastensystem/Horror/Erstklassige Sounduntermahlung/Epische Weltraumbilder/Sehr schön gemachter Eisplanet wo man auch bombastische Bilder zu sehen bekommt (son Mist und immernoch keine Screenshottaste bei der PS3) einfach herrlich.Meine Wertung:DS3 92%DS1 90%DS2 86%Was allerding mit Capcom abging bei RE6 kann ich nicht verstehen. Habe mich ja gefreut auf das Spiel, weil zocke auch sehr gerne mit meinem Bruder Ko-Op. Bei RE6 kam aber nie so die Lust auf das jetzt unbedingt durchspielen zu wollen, wo man bei DS3 garnich mehr aufhören will.Ödes QTE immer und immer wieder ……. nörverei….. Flugzeugabsturz/Bahnunglück/Hubschrauberabsturz…..Was passiert? Na klar man überlebt alles. Das Spiel wirkt teilweise so aufgesetzt, weil man sone Situationen gefühlt im Minutentakt überlebt, dass es einfach völlig unsinnig ist, dazu kommt dann noch unlogischer Gegnerrespawn, da stellt sich dann bald die Lust wieder auf 0 und man verschiebt das Durchspielen nach hinten.Hier kommt die Behauptung von übertriebener Action ganz ganz nah, aber was DS3 betrifft kann ich dem überhaupt nicht zustimmen, weil diese Behauptung schlicht unsinnig ist. Meine Hoffnung ist das sich die Väter von RE mal zusammensetzen und sich wieder auf das besinnen was RE1,2 und CV ausgemacht hat und wie ein Ko-Op Modus mit Schreckmomenten/oder Halozinationen des Ko-Op Partners wo man selber nix von mitbekommt (was sich auch sehr postiv auf die angespannte Atmosphäre auswirkt) funktionieren kann, sollten se sich mal nen Beispiel an DS3 nehmen!p.s. Meine neuen Lieblingsnecros im DS Universum, die Hundeähnlichen Kreaturen, einfach köstlich 😀

Bastian 1984
18. Februar 2013 14:11

[quote=Christian xy]

Mir blutet immer das Herz wenn eine geliebte Spielserie durch eine Neuausrichtung des Genres zerstört wird. Grade im Fall DeadSpace, Teil 1 ist so unglaublich gut, warum also die Ausrichtung auf Shooter und weg vom Horror?
[…]

Besser macht es da Nintendo. Das neue MarioU bietet mir genau das was ich erwartet habe. Solch eine Erwartungshaltung hatte ich auch bei Mass Effects und DeadSpace… ich wurde enttäuscht, verspieltes Vertrauen ist verdammt schwer zurück zu gewinnen.

[/quote]Was Nintendo auch besser macht, ist dass sie zwar auch ihre Franchises durch eine breite Pallette an Genres jagen, aber das dann in den meisten Fällen auch klar als Ableger deutlich machen.Ein “”Link’s Crossbow Trainig”” wird nicht als “”richtiges”” “”The Legend of Zelda”” vermarktet, Mario Galaxy, Paper Mario und “”NSMB”” sind auch deutlich unterscheidbare Serien, ein “”Metroid Other M”” ist eindeuig keine Fortsetzung der Primetriology. Der Garnkirby wurde nicht als Kirby’s Adventure verkauft usw.Zu den wenigen Ausnahmen bei Nintendo gehören bei Nintendo SMB2 und in gewisser Hinsicht Super Paper Mario, wobei selbst noch beim zweiten irgendwie angespielt wird, dass es eine Mischung aus Super Mario (Bros/World) und Paper Mario sein soll. Und SMB2 und SPM sind enttäuschend, obwohl es, für sich gesehen, nichtmal schlechte Spiele sind.Ein Resident Evil 6 ist daher auch entäuschender als ein “”Resident Evil xy Chronicles””. Die Zahl verspricht einen Teil der Hauptreihe, eigentlich ist es aber so eine Art Ableger. Am klügsten wäre es gewesen, hätten sie Resi4-6 unter neuer Zählung mit Namenszusatz rausgebracht.

Bastian 1984
18. Februar 2013 13:52

[quote=general_spy]

Spitzbue schrieb:

general_spy schrieb:

Ach ja… die Wandlung von Mario Kart…
Einst ein Rennspiel mit sagenhaften ausbalanciertem Schwierigkeitsgrad, wo fahrerische Können gefragt war, ist es zu einem Lotterierennen mutiert. Der Fahrer mit dem glücklicheren Extra zum Ende gewinnt.
Man kann in den ersten Runden Bestzeiten einfahren und wird dann mit fiesesten Extras seitens der Gegner belohnt, die einen nicht nur die Bestzeit sondern schlimmstenfalls auch den ersten Platz kosten.
Für mich keinen Kauf mehr wert. Neben dem ersten Mario Kart war das einzige Serienhighlight trotz der hohen Zahl an Waffenextras noch die DS-Version.

Aber genau das war doch immer die Stärke bei Mario Kart SNES – anderer Fahrer Kumpel führt ich spare mir meinen roten Panzer bis kurz vor Ziellinie auf und Boom hahaha oder etwa nicht. Wenn ich auf Zeit mich messen wollte konnte ich alleine auf Zeit fahren und diese vergleichen bzw. es gab damals sogar durch Nintendo mal ne Aktion die Bestzeit für Mario Kart Circuit einzusenden. Also bitte,wenn man Rennen fahren will dann greife ich zu GT 5 oder Forza!

In Mario Kart geht es simpel um Belustigung,Freude – weil ein solches Konzept sich ja in sich gesehen beißt – ich will Bestzeit,aber die Streckenverhältnisse ändern sich ständig.

Ja natürlich ist es ein Fun-Racer und die Extras machten den Mensch-Ärger-dich-nicht-Faktor aus. Aber jetzt sind es zuviele (ko-)Extras, d.h. ich fahre mich in Führung, und dann kommen ein Blitz vom 8 Rang, 1-2 blaue Panzer von mittleren Rängen und 3 rote Panzer vom unmittelbaren Verfolger. Regelmäßiges Ergebnis in der letzten Hälfte der dritten Runde: 1-5 Fahrer ziehen an einem vorbei.

[/quote]Unter den aufgezählten stören mich hauptsächlich die blauen Panzer. Der Blitz trifft ja (fast) alle. Die roten Panzer vom zeiten Platz sind auch ein bisschen nervig, aber meistens vertetbar, kann man sie doch oft abwehren. Und die, die man nicht bawehren kann: Dafür sind sie da. Bei Mariokart war es schon immer so, dass das Fahrerfeld zusammenrücken sollte. Ist man auf hinteren Rängen nicht auch ein bisschen schneller?Blaue Panzer sind aber höchst nervig. Zumal der Abschießende davon auch nicht unbedingt was hat, treffen sie doch häufig nur den Erstplatzierten. Und man hat nicht die geringste Chance gegen die Teile. Eine saublöde “”Innovation””.Am sinnvollsten wäre es, wenn Nintendo es den Usern überlassen würde, zumindest außerhalb des GP, bestimmte Items ein und aus zu schalten. Eine Runde Mariokart ohne Items oder nur mit Pilzen fände ich auch mal interessant, auch wenn ich es nicht nur so spielen wollen würde. Bei Onlinespielen könnte man jedem Spieler eine Wunschlliste voreinstellen lassen und das System schnell die Auszählung für die einzelnen Items überlassen. Ein Feature dass ich aber nicht nur bei Mario Kart vermisse. Auch bei Bomberman geht es mir so, dass ich finde das bestimmte Items das Spiel nicht unbedingt berreichern (Eigentlich alle zum Wegtreten, Wegwerfen usw.).[quote=Maik-el Neid]

Hmmm.
Bin jetzt nicht der größte Mario Kart Fan…aber man kann doch die Items einfach ausstellen.

[/quote]Wo?

Ravingrabbid
18. Februar 2013 12:48

@fenrisWarum sollte ich für Inhalte bezahlen ,die man auch ohne weiteres auf die Disc packen könnte?60-70€ für ein neues Spiel sind nun mal kein Pappenstiel. Für das Geld erwarte ich auch einiges. Wenn ich dann ein paar Wochen nach Release nochmals zur Ka

18. Februar 2013 10:45

Ich denke mal,daß es der Industrie nur mit einem absoluten Bekenntnis zur Qualität gelingen wird,ältereZocker von DLCs zu überzeugen.Bei mir bleibt immer ein schaler Nachgeschmack…und bin nicht allein!Wir waren halt anderes gewohnt.

Sakaro
18. Februar 2013 10:19

Ich persönlich finde DLC schon teilweise ein Ärgernis. Das kann man mit super duper extended Director Cuts in der Filmwelt vergleichen. Für mich stellt ein Spiel eine abgeschlossene Welt da und wenn dann neue Kostüme oder Sequenzen hinzugefügt werden, zerstört es diese Welt, ganz ignorieren kann man es aber auch nicht. Das ist ein bischen so, als ob man bei der Mona Lisa auf einmal neue Farben hinzufügt. Mona Lisa hätte sich verändert und man könnte natürlich weiterhin alte Fotografien anschauen, aber die Realität wäre einfach eine andere.

Satus
18. Februar 2013 9:13

Schöner Artikel.Siehe Dead Space 3: Der Anfang ist gar nicht mal so schlecht aber das Spiel verliert sich irgendwann in repetetiven stupiden Ballereien.Ich frage mich da immer, will das die Mehrzahl der Kunden wirklich? Oder ist ein Schlauchlevel gespickt mit Gegnern einfach schneller und kostengünstiger erstellt?Mir persönlich ist das mittlerweile zu oft liebloses Spieldesign. Ob die neue Konsolengeneration daran etwas ändert – ich glaube kaum aber die Hoffnung stirbt zu Letzt.

TG215
18. Februar 2013 6:59

Sehe ich leider Gotte genau so. Aktuelles Beispiel: Dead Space 3. Coop Modus, Deckungsschießereien, Menschliche Gegner, Einheitsmunition und obendrein noch ne klebrige Love-Story.Ist sicherlich kein schlechtes Spiel und gerade gegen Ende hin atmosphärisch unheimlich stark, aber die Aspekte warum ich Dead Space (1) so gemocht habe, gingen leider im Verlauf der beiden Fortsetzungen größtenteils verloren.Aber so enttäuscht wie von Resident Evil 6 bin ich auch wieder nicht. 😀 Das war ja von vorne bis hinten fast nur noch lächerlich übertrieben….

Ravingrabbid
18. Februar 2013 1:05

@CarotSkyrim zum Beispiel. Da sind die DLC richtige Add-Ons die nochmals ordentlich Spielzeit und neue Inhalte mitbringen. Das P/L Verhältnis stimmt hier auch.

captain carot
18. Februar 2013 0:15

DLC´s an sich sind doch gar nicht schlimm. es kommt auf die Art der DLCs an. Es gibt zu viele Abzock-DLC´s und viel zu wenige, bei denen das P/L-Verhältnis stimmt.Das gleiche Problem derzeit bei der Vershooterung. Es ist nicht die Action alleine, sondern vor allem die Art der Action. Aus Mass Effect wurde z.B. ein eher dürftiger aber langer Gears-Klon mit Dialogeinlagen. Toll. Da sind manche reinen Shooter um Längen einfallsreicher.Solche Trends gab es natürlich früher auch schon, dieJump&Run Welle zu 16Bit Zeiten etwa, nur nicht unbedingt in dem Ausmaß wie heute.

cloud1430
17. Februar 2013 23:22

Das einzigste Spiel das mich dieses Jahr etwas anspricht ist Tomb Raider. Die Grundidee gefällt mir einfach. Aber durch solche Marketingsauerein bin ich mir ziemlich unsicher geworden. Es ist das letzte Spiel, dass ich mir Vorbestelle. Scheitert dieses auch, weil der Singleplayer nichts weiter ist als ein 8 Stunden Tutorial für den Onlinemodus, werde ich bis zur nächsten Perle keine Spiele mehr vorbestellen. Schon lustig. Heute würden ich sage: “”Ich wünsche mir ein Entwickler der sagt, für dieses Spiel gibs kein Online-Modus und es wird keine DLC´s geben. Es wird ein vollständiges Spiel sein!”” Vor einigen Jahren hätte es so ein Wunsch noch nicht gegeben.

Christian xy
17. Februar 2013 22:27

Mir blutet immer das Herz wenn eine geliebte Spielserie durch eine Neuausrichtung des Genres zerstört wird. Grade im Fall DeadSpace, Teil 1 ist so unglaublich gut, warum also die Ausrichtung auf Shooter und weg vom Horror?Kurzfristig mag das mehr Geld in die Kassen spülen, langfristig schadet solch eine Veränderung aber mehr wie, dass sie gebracht hat. Ich für meinen Teil bin mit DeadSpace fertig, Teil 3 kommt mir nicht ins Haus, ähnlich bei Resi 6, zukünftige Teile haben für mich kein Reiz mehr. Zu groß ist nun meine Ungewissheit, wie sich das Spiel wieder verändern wird.Besser macht es da Nintendo. Das neue MarioU bietet mir genau das was ich erwartet habe. Solch eine Erwartungshaltung hatte ich auch bei Mass Effects und DeadSpace… ich wurde enttäuscht, verspieltes Vertrauen ist verdammt schwer zurück zu gewinnen.Spiele die mir das bieten was ich will, werde ich eher blind bei Veröffendlichung kaufen als solche, bei denen ich befürchten muß “”oh nein, sie haben es versaut””Und dieses “”versauen”” ist in den letzten Jahren eindeutig die implementierung von Shooterelementen. Wenn diese wenigstens gut wären ok, aber nein! Jeder Gameplaykniff ist schon bekannt und ausgelutscht.Meine ersten exesiven Shooterberührungen waren Goldeneye, Perfect Dark, Resi 4 und zuletzt die gesammte Gears of War Reihe.Grade ein Spiel wie Perfect Dark hat damals schon mehr geboten, wie die heutigen Shooter. Das Shootergamey stagniert schon seit langem und wird dennoch in viele Spiele mit eingebaut.Ein Lichtblick sind die genialen zwei Portal Games, die Steuerung basiert zwar auf denen eines Shooter und dennoch ist das Spielgefühl einmalig (zweimalig ;)Seit die WiiU bei mir steht, bin ich endlich weg vom Shootereinheitsbrei. Meine 360 steht still bis Judement kommt.Spiele wie Trine 2, Littel Big Inferno und Nintendoland haben mir wieder vor Augen geführt wie einseitig das publizierte Spieleangebot auf der MS Kiste doch ist. Klar da gibt es auch Knaller wie Braid oder eben Portal nur sind diese Beispiele schon leicht antiquiert.

Ecco the Gecko
17. Februar 2013 21:55

@ CloudRichtig, Capcom sollte eigentlich aus Resi 6 gelernt haben, dass wieder mehr (Survival)Horror der Serie gut tun würde. Aber im gleichem Atemzug wird dann erwähnt, dass Resi 7 ein Openworld Spiel sein muss, um mehr Käufer anzusprechen. So nach dem M

cloud1430
17. Februar 2013 19:08

Sollten diese Entwicklung nicht bald aufhören, kaufe ich mir keine PS4 oder Box 720 sondern einen Super Nintendo, da weiß ich dass die Auswahl groß ist und noch viel Liebe drin steckt.Aufatmen kann man aber schon etwas, da Capcom bei Resi6 bemerkt hat, dass das Actionelement nicht sonderlich gut ankam. So haben sie ja gesagt sie würden den Horror wieder reinpacken. Bin gespannt was das zu bedeuten hat. Jetzt muss nur noch EA auf den gleichen Zug aufspringen und man könnte sich Hoffnung machen ^^

Kiryu
17. Februar 2013 16:14

@KlinnikIch hoffe mal du hast recht,wenn diese Mode auch noch in der naechsten Gen anhaellt dann sieht es duester aus.

17. Februar 2013 15:10

Ich glaube, die Shooterwelle ist bald fertig geritten. CoD verkauft sich schlechter, MoH Warfighter floppt total, bei Resi6 wird die Aktion-Ausrichting aufgrund schlechter Verkäufe überdacht und Dead Space 3 bekommt wegen exzessivem Geballere schlechtere Kritiken als seine Vorgänger. Schlauch-Shooter sind sowieso out.Generell mag ich Ego-Shooter sehr. Gerade Spiele wie Far Cry 3 oder Borderlands 2 haben so viel mehr zu bieten als Shooter von vor 3 oder 4 Jahren. Davon kann es von mir aus gern mehr geben. Schön sind auch Spiele wie Hitman, Dishonored oder MGS, wo man die Wahl hat es als Shooter oder Schleicher zu Spielen.Ich denke, die jüngsten Verkaufszahlen werden auch zu einem angepassten Denken bei den Männern in Krawatte führen. Multiplayer-technisch kann es sowieso keiner mit CoD aufnehmen, daher werden Spiele gebraucht, die einen im Singleplayer 15 Std. + an die Konsole fesseln, damit sich ein Kauf für den Zocker überhaupt lohnt. 15 Std. abwechslungsreiche Action kosten viel Geld und bringen oft nicht den erhofften Erfolg. Daher dürfte die “”Vershooterisierung”” schon aus ökonomischen Gründen bald zurückgehen.

Maik-el Neid
17. Februar 2013 14:58

@ SpitzbueMacht Werbung dies nicht schon seit Ewigkeiten?Ich meine, mir zu sagen, was cool ist.Manche Sachen davon sind ja auch tatsächlich cool.Wenn ich dann zurück an die alten TV Spots der Dreamcast denke, muss ich die Hände übern kopf zusammenschlagen

Maik-el Neid
17. Februar 2013 13:23

@ Spitzbue””Leute wir sind der Markt und wir entscheiden was wir wollen! Denkt mal drüber nach. Ich habe immer noch den Arcade Stick,House Gun,Sega Bass Fishing. An mir lag es nicht,das die Konsole es nicht geschafft hat.””Sorry Spitzbue, aber Du bist nicht

Maik-el Neid
17. Februar 2013 13:13

Hmmm.Bin jetzt nicht der größte Mario Kart Fan…aber man kann doch die Items einfach ausstellen.@SaschaJa, eine vershooterisierung habe ich auch bemerkt.Allerdings scheinen mir COD sowie BF3 eher wegen des online-Spielens interessant?!Ja, seit Halo gibt es so gut wie überall den regenerativen Lebensbalken.Aber ob nun gut platzierte Medipacks, oder kniffliges Gegneraufkommen programiert wird.Es hängt von den Entwicklern ab, wie sie uns fordern wollen.Mir geht das auch aufm Senkel, dass die Shooter viel Platz in den Regalen einnehmen.Nur ist mir Dein Artikel/Blog etwas zu plakativ.Für mich dominiert das Gefühl, immer das gleiche zu spielen.Also dem Gefühl, wieder mal einen Klon und kein Original gezockt zu haben.Demnach sind es nicht die Shooter, welche mich stören, sondern innerhalb dieses Genres eine Stagnation, sowie der scheinbare unausgesprochene Konsens zwischen den Herstellern, dass ein Shooter so sein muß.Abgesehen von Jump & Runs, als auch Rollenspielen, ist meiner Meinung nach alles reichlich vertreten.Ach ja, netter Beitrag, auch wenn Du letzte Woche die selbe Thematik durch die Blume erwähntest.

general_spy
17. Februar 2013 12:38

[quote=Spitzbue]

general_spy schrieb:

Ach ja… die Wandlung von Mario Kart…
Einst ein Rennspiel mit sagenhaften ausbalanciertem Schwierigkeitsgrad, wo fahrerische Können gefragt war, ist es zu einem Lotterierennen mutiert. Der Fahrer mit dem glücklicheren Extra zum Ende gewinnt.
Man kann in den ersten Runden Bestzeiten einfahren und wird dann mit fiesesten Extras seitens der Gegner belohnt, die einen nicht nur die Bestzeit sondern schlimmstenfalls auch den ersten Platz kosten.
Für mich keinen Kauf mehr wert. Neben dem ersten Mario Kart war das einzige Serienhighlight trotz der hohen Zahl an Waffenextras noch die DS-Version.

Aber genau das war doch immer die Stärke bei Mario Kart SNES – anderer Fahrer Kumpel führt ich spare mir meinen roten Panzer bis kurz vor Ziellinie auf und Boom hahaha oder etwa nicht. Wenn ich auf Zeit mich messen wollte konnte ich alleine auf Zeit fahren und diese vergleichen bzw. es gab damals sogar durch Nintendo mal ne Aktion die Bestzeit für Mario Kart Circuit einzusenden. Also bitte,wenn man Rennen fahren will dann greife ich zu GT 5 oder Forza!

In Mario Kart geht es simpel um Belustigung,Freude – weil ein solches Konzept sich ja in sich gesehen beißt – ich will Bestzeit,aber die Streckenverhältnisse ändern sich ständig.

[/quote]Ja natürlich ist es ein Fun-Racer und die Extras machten den Mensch-Ärger-dich-nicht-Faktor aus. Aber jetzt sind es zuviele (ko-)Extras, d.h. ich fahre mich in Führung, und dann kommen ein Blitz vom 8 Rang, 1-2 blaue Panzer von mittleren Rängen und 3 rote Panzer vom unmittelbaren Verfolger. Regelmäßiges Ergebnis in der letzten Hälfte der dritten Runde: 1-5 Fahrer ziehen an einem vorbei. Wozu strenge ich mich vorher an und fahre mich mühsam an die Spitze? Das macht zumindest im Single-Player leider überhaupt keinen Spaß mehr. Und welchen Sinn macht es, eine Sternebewertung (Single-Player) auf reiner Glücksbasis zu implementieren? Da kann ich auch einen Lottoschein ausfüllen und meine Freizeit mit sinnvolleren Spielezielen verbinden. Aber ich will das tolle Blog-Thema nicht zu einer Mario-Kart-Diskussion verkommen lassen. Sollte nur meine Meinung zu dem Exkurs Mario-Kart hier zeigen.

Spacemoonkey
17. Februar 2013 12:33

den roten panzer bekommst du relativ selten. es ist auch möglich dass dein kumpel einen grünen panzer oder eine banane hat. er kann auch im richtigen moment zur seite springen und deinen roten panzer fürs erste verwirren. wenn dann wände in der nähe sind ist dein roter panzer weg. und wenn dein kumpel wirklich besser als du wäre würdest du so gut wie nie dazu kommen ihn in der letzten runde abzuknallen.klar die waffen sind auch im ersten teil aber es ist in allen bereichen mehr skill nötig. die strecken sind anspruchsvoller zu fahren und sogar beim waffeneinsatz muss man schon etwas können

general_spy
17. Februar 2013 11:18

Ach ja… die Wandlung von Mario Kart…Einst ein Rennspiel mit sagenhaften ausbalanciertem Schwierigkeitsgrad, wo fahrerische Können gefragt war, ist es zu einem Lotterierennen mutiert. Der Fahrer mit dem glücklicheren Extra zum Ende gewinnt.Man kann in den ersten Runden Bestzeiten einfahren und wird dann mit fiesesten Extras seitens der Gegner belohnt, die einen nicht nur die Bestzeit sondern schlimmstenfalls auch den ersten Platz kosten.Für mich keinen Kauf mehr wert. Neben dem ersten Mario Kart war das einzige Serienhighlight trotz der hohen Zahl an Waffenextras noch die DS-Version.

general_spy
17. Februar 2013 11:07

Mal wieder kurz und GUT, der Blog! Danke.Ich sehe Genreentwicklungen und die “”Ausbeutung”” der jeweiligen Phasen absolut gelassen. Jetzt sind Shooter “”in”” und so wundert es nicht, dass alte und neue Spiele(serien) am Erfolgskuchen von COD teilhaben wollen.Klar gibt´s dann auch mal Fehlentwicklungen wie Resi 6, aber was soll´s. Ggf. halt vorher informieren und dann nicht kaufen. Der Rest heilt sich von ganz allein…Ich selber habe auch diverse Genrephasen durch:In der Vorphasen von ATARI VCS gab´s noch keine richtigen Spielgenre und mit den 80er ging´s dann los. Auf ATARI VCS/800 wurden vorzugsweise Arcadeshooter und diverse Arcadeautomaten gespielt (welchem Genre sind eigentlich Pac Man und Pengo zuzuordnen?) Mit PC Engine, Megadrive und Super NES kamen dann bei mir die 2D Jump´n Run und weiterhin Arcadeshooter zum Zug. Die PS1 leutete dann mit Ridge Race und Tekken die 3D-Rennen/Prügler-Phase ein. Mit der PS2/Xbox ging es rüber zu 3D-Ego Shootern und Action RPG. Bei der die aktuellen Generation liegt mein Schwerpunkt weiterhin im weitesten Sinn bei Egoshootern und nebenbei ein wenig Autorennen. Die tollen Rollenspiele liegen aufgrund des Umfanges leider noch wie Blei in meinen Regalen. Und wer weiß, eines Tages gibt´s wieder mehr Grusel und vielleicht sogar wieder Prügler, die den Markt bestimmen…Die derzeitige Entwicklung zum “”Vershootern”” wird meines Erachtens jedoch nicht zum Untergang der Videospiele führen. Da sehe ich (zumindest für mich) ganz andere Faktoren. Siehe ältere Blogs von Sascha zu den Themen DLC, Patches und Onlinezwang.

cloud1430
17. Februar 2013 11:02

Dead Space 3 finde ich perfekt für ein Beispiel, wie Spiele-Genre mit Actionelemente total verwässert wird. Klar der erste Teil war bombe mit allein Nachwirklungen. Und ja, der 2te Teil war mehr Action aber im Spiel gab es noch Horror-Elemente wie die Visionen von Isaac, die mich noch so manches Mal aufschrecken ließen. Aber der 3te Teil hat gar nichts mehr. Zuviel Medis, zuviel Muni und zu viel Action! Horror, Atmosphäre und Spannung existieren schon (fast) gar nicht mehr.Weiteres gutes Beispiel wäre auch Mass Effekt gewesen, dass zum Schluss auch nur noch reines Actiongame war und ein grauenhaftes Storytelling hatte. DANKE EA >:(Ich würde mich freuen, wenn das neue Tomb Raider an Uncharted erinnert. Hätte ich sogar nichts dagegen, ist ja schließlich besser als nur Kanonenfutter vor den Bogen zu bekommen.Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer und ich würde mich freuen, wenn mal ein paar Redakteure bei entsprechenden Entwickler nachfragen würden, ob diese mit voller Absicht ihre Erfolgsserien kaputt machen wollen. Besonders EA Spiele machen dieses. So langsam entwickelt sich ein EA Siegel auf der Verpackung für ein Zeichen, dieses Spiel nicht zu kaufen.

moshschocker
17. Februar 2013 5:16

Das letzte Zitat trifft den Nagel auf dem Kopf! Genau so, und nicht anders, sieht es aus! Dem ist nichts hinzu zu fügen! Action….gerne…aber nicht überall!!

SideScroller
17. Februar 2013 3:05

Ich persönlich hoffe, das sich Titel wie Alien: Colonial Marines, so schlecht verkaufen, das sie Publisher zum Umdenken zwingen. Zum Glück geschieht dies ja wohl schon teilweise, siehe Capcom und Resi 6. Das Beispiel mit dem Jazz-Fan gefällt mir sehr – wenn ich(alleine) ballern will, kommt Contra 4 zum Einsatz; das ist furios, fordernd und abwechslungsreich.

Sakaro
17. Februar 2013 2:08

Das es Nischentitel sind, stimmt schon, aber das ist ja eine natürliche Entwicklung. Mit einem großen Budget muss man auch viele Leute erreichen. Marktforschung führt dann dazu, dass bestimmte Elemente in den Vordergrund gerückt werden. Mit der Verbreitung von Computerspielen, entkommen diese aber der Nische und dadurch, dass der Mainstream so viel Geld generiert, werden erst wieder NIschen innerhalb der Computerspiele möglich. Wenn die Top-Produktionen noch mit den Budgets von vor 20 Jahren auskommen müssten, dann sähen nicht nur Top-Titel, sondern auch Nischentitel in allen Bereichen ganz anders aus.