Neue Spiele der Woche: 5. bis 11. Januar 2026

Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 5:

  • Military Logistics Simulator (Aerosoft)

Tales of Symphonia: Dawn of the New World – im Klassik-Test (Wii)

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Wertung

  • wüste Echtzeitkämpfe für vier Teamspieler
  • fangt und trainiert über 200 Monster
  • unspektakuläre Aufmachung und detailarme Grafik
  • schwache Synchronsprecher

Kindgerechtes Fantasy-Rollenspiel mit Monsterzucht und Teamkämpfen, aber trägem Ablauf und unspektakulärer Aufmachung.

Singleplayer65
Multiplayer
Grafik
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Alarm für Cobra 11: Highway Nights – im Klassik-Test (360)

0
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Wertung

  • frei erkundbare Stadt mit Autobahn
  • rund 200 km Straßennetz
  • erstmals Tag- und Nachtwechsel
  • Karriere mit über 50 Aufträgen, 40 Vehikeln und spontanen Einsätzen

Solide Raserei rund um die Fernsehserie, die sich gegenüber der Vorjahres-­Episode kaum verändert hat.

Singleplayer60
Multiplayer
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Call of Duty Classic – im Klassik-Test (PS3)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Das erste Call of Duty von Infinity Ward erschien 2003, allerdings nur für PC: Jetzt dürfen Konsoleros den Klassiker nachholen. Die Neuauflage bekommt Ihr derzeit nur mittels eines Download-Codes, der den Special Editions von Modern Warfare 2 beiliegt. Durch ein Missverständnis zwischen Sony und Activision konnten PS3-Besitzer den Titel für wenige Tage auch online für ca. 15 Euro kaufen, doch das Angebot ­verschwand schnell wieder – gegenwärtig soll die Classic-Ballerei nicht einzeln zugänglich gemacht werden, wir spekulieren aber darauf, dass sich dies demnächst ändern wird.

Die Ballerei führt Euch in drei Kampagnen durch den Zweiten Weltkrieg mit Abstechern zum D-Day sowie nach Stalingrad und Berlin. Über weite Strecken kämpft Ihr an der Seite von amerikanischen, russischen oder englischen KI-Kameraden, die Euch durch Schützengräben, Straßenzüge und Bunker geleiten. Damit die Truppen vorankommen, müsst Ihr Schlüsselstellungen angreifen: Schaltet MG-Nester mit dem Scharfschützengewehr aus, zerstört Flak-Geschütze und Panzer. Dazu schleicht Ihr durch Nebengassen und Häuser, um der Wehrmacht in die Flanke zu fallen – dann können die Freunde vorrücken. Der Feind nimmt Euch mitunter geschickt in die Zange, die KI-Freunde erweisen sich zum Glück als zuverlässige Schützen. Der Weg ist oft verschachtelt angelegt, so dass nur gelegentlich das Gefühl aufkommt, einem engen Levelpfad zu folgen. Am Rande der Feuergefechte sorgen Artillerie, Fallschirmspringer und Luftschläge für grandiose Schlachtfeldatmosphäre. Technisch wurde nur Detailarbeit geleistet: Trotz höherer Auflösung steht Ihr manch grober, verwaschener Textur und teils klotzigen Umgebungen gegenüber. Die Filmszenen blieben gleich, deshalb wirken sie auf einem HD-Fernseher grob und unansehnlich.

Neben der Solo-Kampagne lassen sich Online-Gefechte für bis zu acht Freunde veranstalten: Ihr spielt (Team-)Deathmatch, Verteidigung und Survival, kämpft um Fahnen oder Stellungen. Die Schusswechsel gehen flott von der Hand, nur manchmal stiftet ein Netzwerkschluckauf etwas Verwirrung. Erwartet aber keine taktischen Finessen, da Spielerzahl, Deckung und Territorium begrenzt sind – meist tummeln sich alle Spieler auf einem oder zwei Brennpunkten pro Karte. In einem Aspekt blieb sich Infinity Ward treu: Auch hier gewinnt Ihr Trophäen lediglich im Einspieler-Modus. Zudem haben sich die Entwickler eine anständige Online-Lobby gespart, man kann lediglich Spiele erstellen und in zufällige Matches eines Typs einsteigen: Bis Ihr in einem funktionierenden Kampf landet, müsst Ihr in der Praxis schon mal einige Verbindungsversuche starten. Und wenn Ihr Pech habt, sind dann nur drei Spieler vor Ort. Call of Duty Classic ist mehr eine Solo-Reminiszenz, für Online-­Ballereien bleibt Ihr besser bei Modern Warfare 2.

Technisch kompetent umgesetzte Neuauflage des ersten Infinity-Ward-Shooters.

Singleplayer80
Multiplayer
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SingStar: Made in Germany – im Klassik-Test (PS2 / PS3)

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Wertung

  • identische 30 Lieder für PS2 / PS3
  • gewohnte Standard-Modi
  • Songauswahl via Sprachsteuerung
  • übersichtliche, stilvolle Menüstruktur
  • umfangreichster Online-Katalog

Bleibt dem Konzept treu, Liedgut einfach auszutauschen – die Auswahl ist mit vielen unbekannten Songs durchwachsen.

Singleplayer68
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Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod – im Klassik-Test (DS)

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Wertung

  • nur etwa 700 Fragen
  • 4 Minispiele
  • basiert auf Bastian Sicks gleichnamiger Buchreihe
  • High-Score-Listen enthalten

Trotz lehrreicher Fragen und kniffliger Minispiele ist dieses magere DS-Quiz eine glatte Themaverfehlung.

Singleplayer37
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KAKU: Ancient Seal – im Test (PS5)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Als junger Steinzeit­bursche wollt Ihr eigentlich nur ein fliegendes Schwein fangen, als Ihr unverhofft zum Retter der Welt ernannt werdet und auf vier Kontinenten Elementarfürsten besiegen müsst.

Die Aufgabe entpuppt sich als prototypisches Action-Adventure mit RPG-Einschlag, wie man es von Titeln wie Sphinx aus der PS2-Ära kennt, angereichert durch Dungeons der Marke Zelda. Die Optik orientiert sich ebenso ein Stück weit an den Vorbildern und ist technisch sauber, aber wenig charismatisch in Szene gesetzt. Eigene spielerische Kniffe lassen sich nicht blicken – ordentliche Genrekost eben.

Solides Action-Adventure, das an die gute alte PS2-Zeit erinnert, aber keine eigenen Highlights setzt.

Singleplayer66
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Jambo! Safari: Die Wildhüter – im Klassik-Test (Wii)

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Wertung

  • zentrales Spielelement stammt aus dem gleichnamigen Naomi-Automaten von 1999
  • 4 Minispiele: 3 sind grottig, das vierte adaptiert das ”Chu Chu Rocket”-Prinzip

Plump auf den Geschmack der jungen Zielgruppe getrimmte Tierfang-Simulation ohne den Charme des Arcade-Vorbilds.

Singleplayer43
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Band Hero – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Wertung

  • 65 Original-Songs auf Disc
  • freie Instrumentenwahl für alle
  • Party-Modus mit direktem Ein-/Ausstieg
  • zahlreiche neue Duell-Varianten
  • Design spürbar poppiger als bislang

Bis auf die etwas massentauglichere Songliste fast identischer ”Guitar Hero”-Ableger: wenig originell, aber sehr gut.

Singleplayer86
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Reach – im Test (PS VR2)

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Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:,
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Viel vorgenommen hat sich nDreams mit seinem jüngsten VR-Großprojekt, das je nach Aspekt mehr oder weniger überzeugt. Das visuelle Design kann sich sehen lassen und alles, was mit Parkour-Aktivitäten zu tun hat, fühlt sich dank durchdachter und bewegungsintensiver Steuerung gut an.

Gefechte, bei denen Ihr meist auf Pfeil und Bogen setzt, sind dagegen gewöhnlich und die Story dümpelt vor sich hin. ­Schade auch, dass nach dem ­dynamischen Auftakt das Tempo nachlässt und dafür (zu) viele Rätsel in großem Räumen mit teils diffusen Anforderungen in den Vordergrund rücken.

Ambitioniertes Abenteuer aus Knobeln, Klettern und etwas Action, das seine Zutaten nur bedingt gelungen mixt.

Singleplayer71
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