Neue Spiele der Woche: 27. April bis 3. Mai 2025

Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.

Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.

Diese Woche erscheint…

…für PlayStation 5:

  • Invincible VS (Skybound Games)
  • MotoGP 26 (Milestone)
  • SAROS (Sony)
  • This is Fine: Maximum Cope (Numskull Games)

…für Xbox Series X & S:

  • Invincible VS (Skybound Games)
  • MotoGP 26 (Milestone)

…für Nintendo Switch:

  • Homura: The Crimson Warriors (Idea Factory)
  • This is Fine: Maximum Cope (Numskull Games)
  • Ys Memoire: Revelations in Celceta (Marvelous)
  • Winx Club: The Magic is Back (Maximum Entertainment)

Hydro Thunder Hurricane – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von Hydro Thunder Hurricane
Spiel:
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USK:
Erschienen in:

Das Ur-Hydro Thunder sorgt bei ehemaligen Dreamcast-Besitzern gerne für verklärte Blicke, denn anno 1999 sah die Spielhallen-Umsetzung auf der Sega-Konsole um Welten besser aus als auf den Rivalen PSone und N64. Über zehn Jahre später sind die Rechte am Arcade-Rennbootraser bei Warner gelandet, mit Hurricane ist nun eine Neuauflage via Xbox Live Arcade am Start. Dabei bleibt das Grundkonzept weitgehend intakt: Wie damals wählt Ihr aus einer Handvoll Boote Euren Liebling und saust mit ihm übers Nass in ausgefallenen Umgebungen. Mal geht es durch Canyons und Dschungel, später reitet Ihr auf den Wellen eines künstlichen Kurses, durch Abwasserkanäle und sogar die Area 51. Allen gemein sind ordentlich in Szene gesetzte Umgebungen, die mitunter blass wirken, was Abzweigungen teils schwer erkennbar macht. Für ­Action sorgen Rampen, waghalsige Sprünge über Klippen und Wasserfälle sowie Turbo-Einsatz: Sammelt Ihr Kanister, gibt Euer Boot auf Knopfdruck zeitweilig mehr Gas. Neben Rennen, bei denen Ihr auf Platz 16 startet, gibt es Wettbewerbe gegen die Uhr, bei denen Ihr entweder Ringe durchfahrt oder explosiven Fässern ausweicht. Die Wellen- und Fahrphysik legen nicht allzu viel Wert auf Realismus, hier ist pures Arcade-Racing angesagt.

Dank acht Strecken, eines motivierenden Freischaltsystems und Mehrspieler-Modi (bis zu vier am guten alten Splitscreen oder acht online) taugt Hydro Thunder ­Hurricane prima als Tempobolzerei zwischendurch. Kleinere Mängel wie die manchmal merkwürdige Kollisionsabfrage und das gemächliche Tempo der Anfänger-Boote fallen zum Glück wenig ins Gewicht.

Schnörkellose, flotte wie unterhaltsame Arcade-Raserei auf Wildwasser-Kursen.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound

HAWX 2 – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von HAWX 2
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Wertung

  • viele abwechslungsreiche Missionen
  • auf gute Flugkünste wird Wert gelegt
  • spielt gemeisterte Kampagne-Missionen auch im Koop-Modus
  • zig Herausforderungen und Sondermodi

Toll, in dieser Flugsimulation ist alles drin: eine aufregende Solo-Kampagne, Koop-Tauglichkeit und Dogfights für acht Spieler!

Singleplayer87
Multiplayer
Grafik
Sound
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Limbo – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von Limbo
Spiel:
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Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Das Debütwerk des kleinen dänischen Entwicklerteams Playdead versteht es, sich von der Konkurrenz abzuheben, denn Limbo setzt auf den Verzicht von Farbe – so konsequent schwarz-weiß ist kein anderes Spiel der Neuzeit. Doch die Maxime des Minimalismus trifft auf viele weitere Aspekte zu: Limbo hat auch keine Bildschirmanzeigen. Keine Zwischensequenzen. Keine Sprachausgabe. Keine musikalische Untermalung. Keinen Helden mit tragischer Hintergrundstory. Und keine alles umspannende Geschichte.

Ihr schlüpft in die Rolle eines Jungen, der von links nach rechts durch eine Welt voller Gefahren marschiert. Wieso er das macht? Das bleibt ungeklärt. Denn genauso wenig wie einen Anfang gibt es ein richtiges Ende. Bei Limbo ist im wahrsten Sinne des Wortes der Weg das Ziel. Was Ihr dort antrefft, lässt Spielraum für Interpretationen, Antworten erhaltet Ihr keine. Von derlei Erklärungsversuchen befreit, konzentriert sich der Ausflug in die einzigartige Welt auf die essenziellen Elemente Atmosphäre und Spielbarkeit – beide enttäuschen nicht.

Das famose monochrome Design begeistert mit Liebe zum Detail und eindrucksvoller Inszenierung: Obwohl Euer Junge nur aus einer schwarzen Silhouette mit zwei weißen Punkten als Augen besteht, verstrahlt er mehr Persönlichkeit als viele Muskelberge und Rollenspielhelden zusammen. Auch seine Umgebung ist düster und wird nur von gedämpften Lichtstrahlen erhellt – eine fröhliche Welt kennt Limbo nicht. Anfangs seid Ihr in einem Wald unterwegs, später durchquert Ihr verlassene Städte und mechanische Anlagen. Nur selten trefft Ihr auf andere Lebewesen, mit denen Ihr nie direkt interagiert – menschliche Charaktere seht Ihr lediglich aus dem Bild entschwinden, vor Tieren nehmt Ihr in der Regel Reißaus.

Nur zwei Knöpfe werden in Limbo benötigt: Mit einem springt Ihr, der andere dient zum Bewegen von Objekten: Schiebt Kisten, drückt Schalter oder greift nach Lianen. Euer Tätigkeitsfeld ist beschränkt, doch die Rätsel fallen nichtsdestoweniger fordernd, interessant, abwechslungsreich und motivierend aus. Ein gewisses Maß an ’Trial & Error’ bleibt unvermeidlich, doch der nächste Rücksetzpunkt ist stets nur wenige Meter entfernt. Selbst wenn eine Aufgabe unmöglich erscheint, mit ein wenig Geschick und Um-die-Ecke-denken findet sich immer eine Lösung.

”Limbo” entpuppt sich als faszinierendes Meisterwerk, das nicht nur dank seiner Inszenierung dem Kunst-Ideal erstaunlich nahekommt – darüber aber nicht vergessen hat, dass es in erster Linie als Spiel funktionieren muss. Nur eine Sache trübt die Begeisterung: Nach nur drei bis vier Stunden endet Limbo unbefriedigend. Dennoch ein Höhepunkt im Spieljahr 2010.

Kurzes, aber mitreißendes und faszinierend inszeniertes Hüpf-Knobel-Abenteuer.

Singleplayer85
Multiplayer
Grafik
Sound

Dragon Ball: Origins 2 – im Klassik-Test (DS)

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Screenshot von Dragon Ball: Origins 2
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Wertung

  • kein Beat’em-Up
  • toll erzählte Geschichte
  • knifflige Bosskämpfe
  • clevere Touchscreen-Steuerung

Toll inszeniertes Action-Adventure basierend auf der Comic-Vorlage – nervt mit teils unausbalanciertem Schwierigkeitsgrad.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound
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Soulslinger: Envoy of Death – im Test (PS5)

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Screenshot von Soulslinger: Envoy of Death
Spiel:
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Developer:
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Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Als Botschafter des Todes zieht Ihr durch eine Nachwelt, die sich als Abfolge kleiner Arenen erweist, in denen Ihr Gegner wegballert und Währung oder Rohstoffe sammelt, um nach jedem Durchlauf Euren Charakter und sein Waffenarsenal aufzumotzen.

Spielerisch ist das wenig originell, aber rundum kompetent ausgeführt: Die dynamischen Schießereien gehen gut von der Hand, die Grafik ist detailreich und flüssig. Als größtes Plus erweist sich das Szenario: Das Fantasy-Western-Jenseits und seine Einwohner sind ebenso wie die eingestreuten Storyschnipsel interessant genug, dass man mehr sehen und erfahren will.

Kompetenter Roguelite-Ego-Shooter, der viel aus seinem ansehnlichen Szenario herausholt.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound

Solo Leveling: Arise Overdrive – hat ein Releasefenster

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Artwork von Solo Leveling Arise Overdrive

Publisher Netmarble und Entwickler Netmarble Neo geben bekannt, dass Solo Leveling: Arise Overdrive im Laufe des dritten Quartals für PS5 und Xbox Series X erscheint. Schon jeztt gibt es neues Material aus dem Action-Rollenspiel zu sehen.

Solo Leveling: Arise Overdrive war beim Xbox Games Showcase im vergangenen Juni enthüllt worden.

Luna Abyss – erscheint im Mai

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Screenshot von Luna Abyss

Publisher Kwalee und Entwickler Kwalee Labs kündigen an, dass Luna Abyss am 21. Mai für PS5 und Xbox Series X erscheint. Ein Release Date Trailer begleite3t die Terminierung.

Luna Abyss war im August 2022 enthüllt worden (wir berichteten).

Diablo IV – Opening Cinematic der “Lord of Hatred”-Erweiterung

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Logo von Diablo IV

Blizzard Entertainment hat das Opening Cinematic der “Lord of Hatred”-Erweiterung von Diablo IV veröffentlicht. Releasetermin des DLCs ist ja der 28. April.

Diablo IV erschien am 5. Juni 2023 für PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X.

Jett Rocket – im Klassik-Test (Wii)

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Screenshot von Jett Rocket
Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Mit Jett Rocket zeigt Shin‘en erneut, was gute deutsche Wertarbeit ist. Schon auf GBA und DS sorgte das kleine Team aus München u.a. mit den ­Iridion-Ballereien für Staunen. Ihr WiiWare-Titel Art of Balance sackte viel Lob ein (9 von 10 in M! 06/10) und auch der frisch für WiiWare erschienene 3D-Hüpfer überzeugt. Zwölf interessante und grafisch schicke 3D-Levels wollen auf dem Planeten Yoroppa gemeistert werden. Ihr lauft, springt, sammelt allerlei Krimskrams und greift Eure Gegner ähnlich wie Segas Sonic mit zielgerichteten Wirbelattacken am Boden oder in der Luft an.

Spielerisch macht Jett Rocket dank guter Steuerung und genügend Abwechslung durch diverse Fortbewegungsmittel von Düsenrucksack über Gleitschirm bis hin zum Hoverboard eine ordentliche Figur. Vor allem technisch beeindruckt das Jump’n’Run mit hübschen Umgebungen und gelungenen Glanzeffekten. Wasser und metallische Oberflächen sehen klasse aus, auch wenn der Effekt gelegentlich überstrapaziert wird.

Allerdings bleiben Bugs und Fehler im Spieldesign nicht aus: Die Kamera­justierung ist manchmal etwas zickig, einige der sowieso schon spärlichen Rücksetzpunkte wurden unglücklich gewählt und gelegentliche, unerklärliche Slowdowns fallen angesichts der übrigen Technikqualität aus dem Rahmen. Natürlich kann der Download-Titel nicht ernsthaft mit einem Super Mario Galaxy 2 konkurrieren. Aber die drei bis vier Stunden, die Ihr in Yoroppas Stränden, Eiswüsten und Sümpfen verbringt, sind ebenso abwechslungsreich wie spaßig.

Gelungenes 3D-Jump’n’-Run im ”Mario 64”-Stil mit klasse Grafik.

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound

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