Nintendo musste jetzt durchwachsene Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vermelden (nachzulesen bei VG247), das am 30. September endete. Hauptverantwortlich dafür sind schwächelnde Verkäufe bei Wii U und den amiibos.
So gaben Verkäufe um 33 Prozent nach, was in Zahlen ausgedrückt am Ende 136.812 Millionen Yen bzw. 1,3 Milliarden Dollar bedeutete. Im Vorjahr hatte man hier noch bei 204.182 Millionen Yen (1.9 Milliarden Dollar) gelegen.
Das operative Einkommen ging ebenfalls um 33 Prozent zurück. Dies schlug sich auch in den grundsätzlichen Einnahmen nieder, wo 30.883 Millionen Yen (295 Millionen Dollar) Verlust verbucht werden mussten. 2015 hatte man noch bei 16.436 Millionen Yen (157 Millionen Dollar) gelegen.
Beim Profit legte man dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11.466 Millionen Yen zu und unter dem Strich standen am Ende 38.299 Millionen Yen (366 Millionen Dollar). Dieser Umstand wird hauptsächlich dem Verkauf des Seattle Mariners Baseball Teams zugeschrieben.
Auf Seiten der Hardware konnten insgesamt 2,71 Millionen Einheiten abgesetzt werden, was ein Plus von 19 Prozent bedeutete und auch mit dem Hype um Pokémon GO und daraus resultierenden starken 3DS-Absätzen zusammenhing. Die Wii U konnte dagegen nur 560.000 Käufer für sich begeistern, nachdem 800.000 Einheiten der Konsole verschifft worden waren. Im Vorjahr hatte man hier noch bei 1,1 Millionen Einheiten gelegen, was am Ende für ein Minus von 53 Prozent sorgte. Die amiibos schwächelten ebenfalls, denn es konnten nur noch 3,8 Millionen Figuren und 1,7 Millionen Karten verkauft werden.