Was kann Sony nach der Enthüllung der PlayStation 4 Pro in New York vor ein paar Tagen wohl bei seinem “Heimspiel” präsentieren? Wir hoffen auf spannende neue Spiele und Überraschungen – ab 9 Uhr morgens geht der englische Livestream von der Presskonferenz auf Sendung und natürlich könnt Ihr ihn hier sehen und mitdiskutieren. Die wichtigsten News fassen wir kurz danach in einer separaten Textmeldung zusammen.
PlayStation 4 Pro – Updates und Patches bleiben kostenfrei
Nachdem die vergangenen Tage das Gerücht aufkam, das Sony für PS4 Pro-Firmware-Updates auf der PS4 Geld verlangen würde, hat der Hersteller dies nun offiziell dementiert.
So sagte ein Sprecher: “Wir werden Kunden für Patches nicht zur Kasse bitten.” Auch sprach man das Thema an, wie die Regelung bei Third-Party-Entwickler aussah: “Das Internet kann sich beruhigen. Es gibt nichts, was wir tun können, um Pro-Features und Patches mit einem Preisschild zu versehen. Wirklich nichts.”
Die PS4 Pro wird am am 10. November mit einem Preis von 399,- Euro auf dem deutschen Markt aufschlagen.
PlayStation 4 Pro – diese Anforderungen müssen die Entwickler beachten
Sony hat heute verkündet, welche Anforderungen Entwickler, die für die neue Konsole entwickeln möchten, beachten müssen.
So darf man weder für die PS4 noch für die PS4 Pro exklusiv entwickeln – ab sofort müssen beide Konsolen bedient werden. Auch muss man gewährleisten können, dass der Multiplayer (falls vorhanden) auf beiden Konsolen mit der gleichen Bildrate läuft, da es sonst zu Vor- und Nachteilen in den Matches kommen kann. Außerdem teilte Sony mit, dass man den Arbeitsspeicher der neuen Konsole absichtlich nicht ehöht hat, da man sonst eine Kompatibilität für beide Konsolen nicht mehr sichern könne.
Die PS4 Pro wird am 10. November 2016 zu einem Preis von 399,- Euro auf den Markt kommen.
RIGS: Mechanized Combat League – neues Gameplay im Video
Guerilla Games zeigen heute ein neues Gameplay-Video zu RIGS: Mechanized Combat League, das neue Eindrücke aus dem Spiel samt Reaktion des Spielers liefert.
Der PlayStation VR-Titel RIGS: Mechanized Combat League wird zum Start von PlayStation VR am 13. Oktober 2016 auf PS4 verfügbar sein.
Spider-Man – läuft auch auf “normaler” PS4 hervorragend
Insomniac Games hat sich nun zu der neu angekündigten PS4 Pro geäußert – insbesondere zu der Frage, wie denn das kommende Spider-Man-Spiel auf dem herkömmlichen PS4-Modell abschneidet.
So brauchen sich PS4-Nutzer keine Sorgen machen: Spider-Man wird auch auf der “normalen” PS4 hervorragend aussehen. Man werde lediglich auf einige Features der PS4 Pro eingehen. Auch hat der Entwickler nochmals bestätigt, dass das auf dem PlayStation Meeting gezeigte Material echte Spielszenen aus dem Titel waren und keine CGI-Berechnungen. Noch hat Spider-Man kein Releasedatum.
Persona 5 – 40 Minuten an neuem Gameplay
Im Netz kursiert aktuell ein neues Gameplay-Video, dass scheinbar die ersten 40 Minuten vom kommenden Rollenspiel Persona 5 zeigt.
Persona 5 wird am 14. Februar 2017 exklusiv für PS4 und PS3 in Europa erscheinen.
Fate/Extella: The Umbral Star – Gameplay mit Iskandar und Jeanne dArc
Marvelous hat jetzt zwei neue kurze Gameplay-Videos zu Fate/Extella: The Umbral Star veröffentlicht, die Iskandar und Jeanne dArc zeigen. Der Actiontitel erscheint in Europa am 11. November für PS4 und Vita.
Destiny – Video zu dem Problem mit den Ghost Bullets
Oben seht Ihr ein Video zu sogenannten Ghost Bullets, die sich in Destiny inzwischen zu einem richtigen Ärgernis entwickelt haben. Hoffentlich schafft Bungie hier spätestens mit der am 20. September erscheinenden “Rise of Iron”-Erweiterung Abhilfe.
Furi – im Test (PS4)
| Spiel: | Furi |
| Publisher: | The Game Bakers |
| Developer: | The Game Bakers |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 8 / 2016 |
Bunt, vielfältig und brutal schwer: Mit Furi kommt ein ganz kurioser Titel auf die PS4 PlayStation Plus-Mitglieder durften das Spiel im Juli sogar kostenlos abstauben. Die Aufgabe klingt simpel: Tötet den Wärter, denn er ist der Schlüssel zu Eurer Flucht. In Furi übernehmt Ihr nämlich die Kontrolle über einen Häftling, der unter der Leitung eines mysteriösen weißen Kaninchens aus seinem Gefängnis ausbrechen will. Um Eurem schweigsamen Protagonisten die Flucht zu ermöglichen, müsst Ihr ähnlich wie in Shadow of the Colossus eine Reihe von Bosskämpfen bestreiten, jeder mit eigener Story und Ablauf. Diese wurden übrigens von Takashi Okazaki mit entworfen, welcher etwa für die Afro Samurai-Spiele verantwortlich zeichnete.
In einem ähnlichen Cel-Shading-Look präsentiert sich auch Furi: Satte Farben und ein markantes Leveldesign samt dramatischer Kamera-Perspektiven machen die Optik des Boss-Marathons aus. Doch nicht nur die jeweils abwechslungsreichen Gegenden, sondern vor allem die Bosse fallen in ihrer Ausführung und Schwierigkeit positiv auf. Furi ist ein gnadenloses Spiel: Ihr müsst Euch Angriffsabläufe einprägen, schnelle Attacken kontern und Bullet-Hell-Teppichen ausweichen. Dabei stehen unserem Protagonisten und seinem Katana allerhand Optionen zur Verfügung: Per Knopfdruck wird mit dem Schwert attackiert, in eine Richtung ausgewichen oder gekontert. Auch kann per rechtem Stick eine automatische Pistole gezückt und in die entsprechende Richtung geballert werden Schüsse, Angriffe und Ausweich-Sprünge dürfen für mehr Schaden und Reichweite außerdem aufgeladen werden.
Die Bosse verfügen über verschiedene Phasen und werden zum Ende eines Kampfes wesentlich aggressiver auch wechselt das Duell mit dem Gegner immer wieder zwischen reinem Nahkampf im engen sowie Ausweich-Prüfungen und Zielübungen im größeren Areal. Nicht unerwähnt bleiben darf der grandiose Soundtrack, der sowohl die per Knopfdruck automatisch ablaufenden Laufpassagen zwischen den Kämpfen als auch die brachialen Zweikämpfe selbst begleitet: Science-Fiction-orientierter Synthesizer-Pop lautet hier die Devise.
Technisch gesehen läuft der Titel auf PS4 sehr sauber: Während unseres Tests bemerkten wir an einigen Stellen lediglich etwas Tearing sowie einen Bug beim Wechseln der Schwierigkeitsstufe, der uns dazu zwang, das Spiel neu zu starten. Wem die Bosskämpfe nämlich zu hart sind, der kann jederzeit nach dem Bildschirmtod auf die einfachere Schwierigkeit wechseln, schaltet dann aber keine Trophäen mehr frei und kann diesen nicht wieder nach oben stellen. Nach einmaligem Durchspielen öffnet sich außerdem ein noch schwierigerer Modus sowie eine Option für das Aufstellen von Bestzeiten.
Kenneth Burgess meint: Furi bringt eine feine Optik, toll gestaltete Bosskämpfe sowie einen klasse konzipierten Soundtrack auf die PS4! Wer mit dem klassischen Zweikampf gegen Endgegner etwas anfangen kann und den Controller vor lauter Frust aufgrund einer hohen Schwierigkeit nicht gleich in die Ecke pfeffert, dem kann ich Furi nur ans Herz legen. Shadow of the Colossus– und Dark Souls-Fans sollten sich den Bossmarathon auf jeden Fall gönnen, auch wenn man das PlayStation-Plus-Angebot verpasst hat. Hier erwartet Euch je nach Können bis zu zehn Stunden abwechslungsreicher Spielspaß ein noch heftigerer Modus wird nach erstmaligem Durchspielen wählbar. Furi zeigt mal wieder, wofür Indie-Spiele stehen können: frische Spielkonzepte und Ideen, die eine willkommene Abwechslung zur gewohnten Shooter-, Rollenspiel- oder Beatem-Up-Kost darstellen.
Adrenalinhaltiger und klasse gestalteter Bosskampf-Marathon, der frustrierend schwer, aber fair ist.
| Singleplayer | ![]() | 84 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













